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Wiedereröffnung der Von Parish Kostümbibliothek

Die renommierte Von Parish Kostümbibliothek ist wieder zugänglich

In München öffnet heute die Von Parish Kostümbibliothek nach dreijährigen Sanierungsarbeiten wieder ihre Türen. Die zum Münchner Stadtmuseum gehörende Einrichtung umfasst eine exzeptionelle Fachsammlung zu europäischen Kostüm- und Modegeschichte, die in ihrer Form weltweit einzigartig ist. Untergebracht ist das Museum in der einstigen Jugendstilvilla der Familie Von Parish, die 1901 von der Münchner Baugesellschaft Gebrüder Rank für den Komponisten Friedrich Wilhelm von Schirach errichtet wurde. 1970 übereignete Hermine von Parish jun. das Haus als Museum der Stadt München; nun wurde es erstmals in seiner 120jährigen Gesichte grundlegend saniert und modernisiert. „Mit der Von Parish Kostümbibliothek ist ein heute seltenes Zeugnis der Raumkunst des Münchner Jugendstils zugänglich, das unter vielen Schichten noch in seiner Erstfassung erhalten war und rekonstruiert werden konnte. Das Ergebnis überrascht in seiner Schönheit und Besonderheit der Farbgebung. Baugestalt und Inhalt gehen hier eine perfekte Symbiose ein und schaffen eine Atmosphäre von Tradition und Erneuerung“, so Münchens Kulturreferent Anton Biebl.

Begründet wurde die Sammlung von Hermine von Parish sen. (1881-1966). Auf Reisen mit ihrem vermögenden Ehemann konnte sie in ganz Europa Bücher, Zeitschriften, Grafiken und Fotografien zur Geschichte des Kostüms sammeln. Sie legte bereits ein Archiv an, das alle nur denkbaren Aspekte des Themas Bekleidung chronologisch und systematisch abbildet. Ihre gleichnamige und 1998 verstorbene Tochter führe die Sammelleidenschaft fort und baute die Kostümbibliothek zu einer kulturellen Institution aus. 1970 überlies sie Grundstück, Haus und Sammlung der Stadt München für eine Leibrente, die sie für Neuerwerbungen verwendete. Schon 1916 kaufte Hermine von Parish die Villa in der Kemnatenstraße 50 im Stadtteil Nymphenburg. Seitdem füllte sich das Gebäude vom Dachboden bis zum Keller mit den wachsenden Beständen. In den Repräsentationsräumen hat sich die gesamte Innenraumgestaltung aus Historismus und Jugendstil im Original erhalten. Ermöglicht wurde die Sanierung durch die Förderung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, der Bayerischen Landesstiftung, der Paul und Katrin Basiner Stiftung als Nachfahrin des Architekten Franz Rank und seiner Brüder sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.


15.09.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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