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Neues Käthe-Kollwitz-Museum eröffnet

Das Käthe-Kollwitz-Museum hat den Theaterbau von Schloss Charlottenburg bezogen

Das Berliner Käthe-Kollwitz-Museum ist umgezogen. Nach 36 Jahren an der Fasanenstraße hat das Künstlerinnenmuseum im Theaterbau am Schloss Charlottenburg ein neues Zuhause gefunden, das deutlich größer und moderner als das alte ausfällt. Insgesamt 100 Arbeiten der berühmten Malerin, Bildhauerin und Grafikerin sind auf der neugestalteten, rund 300 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche zu sehen. Neben dem sozialkritischen Engagement will die Dauerausstellung auch die künstlerischen Leistungen von Käthe Kollwitz sichtbar machen, wie Museumsdirektorin Josephine Gabler erklärt: „Ihre Werke in einen Zusammenhang stellen, also nicht so solitärhaft bestimmte Dinge herausgreifen, sondern einen breiteren Überblick über ihr Gesamtschaffen geben – das ist die Intention dieses Ausstellungsrundgangs.“

Als einer von Käthe Kollwitz’ Söhnen 1914 dem Ersten Weltkrieg zum Opfer fiel, wurden Schmerz, Leid und Tod zu ihren ständigen Themen. Ihr Plakat „Nie wieder Krieg!“ wurde zur Ikone der Friedensbewegung. „Gerade weil Kollwitz so aktuell ist, regt sie auch zeitgenössische Künstler an, sich mit ihr auseinanderzusetzen“, sagt Gabler. „Das nimmt immer weiter zu, und da werden wir natürlich auch versuchen, das in Sonderausstellungen nebeneinanderzustellen.“ Anstoß für den Umzug war nicht zuletzt, die veraltete Ausstattung des Standorts an der Fasanenstraße, wie Eberhard Diepgen, der Vorsitzende des Trägervereins des Museums und frühere Regierende Bürgermeister von Berlin, gegenüber dem Deutschlandfunk erklärte: „In der Fasanenstraße müssen die Leute enge Treppen hochlaufen. Die Toiletten sind nicht zeitgemäß, auch im Hinblick aufs Gewerberecht beispielsweise. Die Klimatisierung war schwierig, und wir hatten Probleme mit Verleihern. Wenn sie an öffentliche Einrichtungen herantreten, sind diese bei allen Voraussetzungen bezüglich Klimatisierung und Schutz der Kunstwerke besonders vorsichtig.“

Umzug und Neugestaltung der Dauerausstellung kosteten insgesamt 1,9 Millionen Euro. Finanziert wurden sie aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin, des Bundesbauministeriums und des Etats der Kulturstaatsministerin Claudia Roth sowie aus privaten Spenden. Die Modernisierung des Museums ist mit der neukonzipierten Dauerausstellung noch nicht abgeschlossen. In zwei Jahren soll auch die zweite Etage des Charlottenburger Theaterbaus vom Museum bezogen werden. Dann wird die Ausstellungsfläche verdoppelt. Wie Gabler erklärt sollen dann auch mehr bunte Arbeiten von Kollwitz präsentiert werden: „Das ist eigentlich die große Überraschung im Werk von Käthe Kollwitz – und das ist so mein Traum. Dazu brauche ich aber stabile klimatische Bedingungen, um die wenigen farbigen Blätter von ihr hier zu zeigen. Die sind großartig. Und da sieht man eben, dass sie als Malerin ausgebildet ist. Sie kann wunderbar mit Farbe umgehen – und sie war sehr experimentierfreudig.“

Das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin hat täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet regulär 7 Euro, ermäßigt 4 Euro. Für Kinder unter 18 Jahren sowie für Studierende und Auszubildende ist er frei.

Käthe-Kollwitz-Museum
Spandauer Damm 10
D-14059 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 882 52 10

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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