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Hamburg übereignet Benin-Bronzen an Nigeria

Reliefplatte: König mit zwei Würdenträgern, Königreich Benin, 16. oder 17. Jahrhundert

Der Hamburger Senat hat die Rückgabe von 179 Objekten aus dem ehemaligen Königreich Benin an die Bundesrepublik Nigeria beschlossen. Im Zuge dieser Entscheidung überträgt die Freie und Hansestadt Hamburg das Eigentum an den aktuell noch in ihrem Besitz befindlichen Artefakten aus dem Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt (MARKK) an den nigerianischen Staat. Die Kulturbehörde der Stadt hat bereits Vorbereitungen getroffen, um eine Rückgabe des Konvoluts, dessen Wert aktuell mit 58,7 Millionen Euro verzeichnet ist, auch finanziell zu ermöglichen. Derzeit laufen noch die letzten Verhandlungen bezüglich der Rückgabebedingungen, da einige Werke als Dauerleihgabe in Hamburg verbleiben sollen. Die endgültige Vertragsunterzeichnung ist für Mitte Dezember in Hamburg angesetzt. Bis zur ihrer Rückgabe sind die Kunstwerke in der Ausstellung „Benin. Geraubte Geschichte“ im Museum am Rothenbaum zu sehen.

Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, bezeichnete die Entscheidung des Senats als „Meilenstein im laufenden Prozess zur Aufarbeitung des kolonialen Erbes“ und fügte hinzu: „Mit diesem Schritt stellen wir uns einem wichtigen Teil unserer Geschichte. Wir werden hier entschieden weitergehen und auch unsere Museumssammlungen weiter einer stetigen Überprüfung unterziehen.“ Gleichzeitig blicken Brosda und MARKK-Direktorin Barbara Plankensteiner voller Vorfreude auf den zukünftigen kulturellen Austausch mit Nigeria. Die Restitution markiere den Beginn einer intensiveren internationalen Zusammenarbeit.

Bei den Exponaten, die zum größten Teil aus Bronze bestehen und daher unter dem Begriff „Benin-Bronzen“ laufen, handelt es sich um koloniales Raubgut. Die Kunstwerke wurden von britischen Soldaten 1897 durch die gewaltvolle Plünderung aus dem ehemaligen Königreich Benin im heutigen Nigeria entwendet und teils noch vor Ort, teils in Großbritannien verkauft. Die Stücke kamen unter anderem auch nach Hamburg, wo sie mit Hilfe von Mäzenen für die Museen erworben wurden. In den vergangenen Jahren hatten sich zivilgesellschaftliche Gruppen, die Hamburger Forschungsstelle für koloniales Erbe und die lokalen Museumsstiftungen für die Restitution der Stücke eingesetzt. Bereits Ende August hatte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz die in den Staatlichen Museen zu Berlin verwahrten Benin-Bronzen an den Staat Nigeria übereignet.

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Reliefplatte: König mit zwei Würdenträgern,
 Königreich Benin, 16. oder 17. Jahrhundert
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