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Der frühe Kupferstich im Frankfurter Städel

Martin Schongauer, Ein Rauchfass, um 1475

Mit einer Ausstellung zu den Anfängen des Kupferstichs in der europäischen Kunst verabschiedet sich Martin Sonnabend am Städel Museum in den Ruhestand. Dafür hat der Leiter der Graphischen Sammlung bis 1750, der 35 Jahre lang an dem Frankfurter Haus tätig war, rund 130 wichtige Blätter des 15. Jahrhunderts aus Deutschland und den Niederlanden zusammengestellt und zeichnet mit ihnen die Entwicklung des neuen künstlerischen Bildmediums von einfachen Anfängen zu immer anspruchsvolleren Schöpfungen nach.

Albrecht Dürer gilt als der erste Großmeister des Kupferstichs. Doch konnte er sich, wie Martin Sonnabend betont, auf eine bereits entwickelte Tradition beziehen, als er in den letzten Jahren des 15. Jahrhunderts in Nürnberg seine Werkstatt gründete. „Der Meister E. S. hatte Kupferstiche in großer Menge geschaffen und ihre Herstellung als ein eigenes Gewerbe etabliert, bei Martin Schongauer waren Kupferstiche auf ein künstlerisches Niveau gehoben worden, das sie potenziell mit Gemälden gleichsetzte. Der Hausbuchmeister hatte eine originelle und spontane Ästhetik hinzugefügt, und Israhel van Meckenem das innovative und wirtschaftlich erfolgversprechende Potenzial des gestochenen Bildes weiterentwickelt“, so Sonnabend. Dazu kämen etliche begabte Kupferstecher, die die Bildproduktion im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts bereicherten.

Das Tiefdruckverfahren entwickelte sich um 1430/40 aus der Kunst des Gravierens von Metall in den Goldschmiedewerkstätten. An Ober- und Niederrhein, etwas später auch in Italien, begannen Goldschmiede und Maler, religiöse und weltliche Darstellungen in Kupferplatten zu stechen, die sie anschließend auf Papier abdruckten. Die vervielfältigten Bilder wurden für die private Andacht genutzt oder dienten als Vorlagenmaterial für Maler, Glasmaler und Bildhauer – oder andere Kupferstecher. Nach und nach sei eine im Druck verbreitete neue Bilderwelt entstanden, deren Reiz auch heute noch in einer einfachen und doch wirkungsvollen grafischen Gestaltung und einer unmittelbaren, faszinierenden Erzählfreude liegt, so Sonnabend. Dazu präsentiert er etwa noch Blätter von mehreren namenlosen Künstler, darunter dem Meister mit den Bandrollen, dem Meister LCz oder dem Meister b(x)g, aber auch von Wenzel von Olmütz, Hans Mair von Landshut und abschließend Albrecht Dürer.

Die Ausstellung „Vor Dürer. Kupferstich wird Kunst“ ist bis zum 22. Januar 2023 zu sehen. Das Städel Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr geöffnet. Geschlossen bleibt an Heiligabend und Silvester. Der Eintritt beträgt bis zum 21. Oktober für alle 10 Euro, danach 16 Euro, ermäßigt 14 Euro. Für Kinder unter 12 Jahren ist er frei. Der Ausstellungskatalog kostet im Museum 39,90 Euro.

Städel Museum
Schaumainkai 63
D-60596 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 – 60 50 980

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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28.09.2022, Vor Dürer - Der frühe Kupferstich

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