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Linz auf den Spuren von Herbert und Joella Bayer

Herbert Bayer, Foursome, 1971

Das Lentos Kunstmuseum in Linz beleuchtet die unterschiedlichen Facetten des Schaffens von Herbert Bayer und nimmt erstmals die Rolle seiner Ehefrauen in den Blick, die maßgeblich zu seinem Erfolg als Künstler beitrugen. Der Oberösterreicher war zunächst am Bauhaus tätig und arbeitete anschließend als Werbegrafiker für die Nationalsozialisten. Nachdem das Regime ihn 1937 als „entarteten Künstler“ eingestuft hatte, gelang es Bayer, ein Jahr später in die USA zu emigrieren. Dort wirkte er als Architekt, Designer, Maler, Bildhauer und Landschaftsgestalter. Parallel zum Werk Bayers legt die Schau „Herbert und Joella Bayer. Gemeinsam für die Kunst“ erstmals den Fokus auf die Figur seiner zweiten Ehefrau Joella, die den Künstler als Managerin und Stifterin unterstützte. Die Tochter der Literatin, Künstlerin und Feministin Mina Loy förderte ihren Mann in seinem kreativen Schaffensprozess. Sie knüpfte Beziehungen zu Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Kunst und kümmerte sich nach seinem Tod um den Nachlass. Auch Bayers erste Frau Irene Bayer-Hecht stand ihrem Mann sowohl bei seiner Emigration nach Amerika als auch durch die fotografische Reproduktion seiner Werke tatkräftig zur Seite.

Im Zentrum der Schau steht das vom Lentos jüngst etablierte Bayer-Archiv, dessen Basis die großzügigen Stiftungen Herbert und Joella Bayers aus den Jahren 1986 bis 2004 bilden. Aktuelle Neuankäufe sowie private Fotografien aus amerikanischen Archiven, dem Besitz Irene Bayer-Hechts sowie seiner Schwiegermutter Mina Loy und den Bauhaus-Dokumenten Isa Gropius’ ergänzen den Bestand. Im Zuge dessen können erstmals persönliche Erinnerungsstücke, wie die Fotografie der jung verstorbenen Tochter Julia aus erster Ehe gezeigt werden. Die Ausstellung präsentiert zudem mehr als 200 Werke Bayers, darunter Klassiker wie sein surrealistisches fotografisches Selbstporträt von 1932 oder das farbenfrohe geometrische Gemälde „Foursome“ von 1971. Plakate und Designentwürfe für amerikanische und deutsche Zeitschriften wie die Vogue, für die Bayer als Art Director tätig war, sowie für Firmen und Ausstellungshäuser, unter anderem das Museum of Modern Art in New York, legen ein Augenmerk auf Bayers Tätigkeit in der Werbebranche.

„Joella Bayer ist es zu verdanken, dass das Lentos heute durch mehrere großzügige Stiftungen über die größte und wichtigste museale Bayer-Sammlung in Österreich verfügt. Im Zuge der Recherchen für die aktuelle Ausstellung konnten wir das Bayer-Archiv gründen, das Fotografien und Dokumente enthält, die für die Forschung von unschätzbarem Wert sind und auch über unsere Online-Datenbank einsehbar ist. Das Archiv befindet sich noch im Aufbau und wird sukzessive ergänzt“, erläutert Kuratorin Elisabeth Nowak-Thaller.

Die Ausstellung „Herbert und Joella Bayer. Gemeinsam für die Kunst“ läuft vom 30. September bis zum 8. Januar. Das Lentos Kunstmuseum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr sowie donnerstags bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet regulär 10 Euro, ermäßigt 8 Euro bzw. 5 Euro.

Lentos Kunstmuseum Linz
Ernst-Koref-Promenade 1
A-4021 Linz
Telefon: +43 (0)732 – 7070 3600

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Veranstaltung vom:


30.09.2022, Herbert und Joella Bayer. Gemeinsam für die Kunst

Bei:


Lentos Kunstmuseum Linz

Stilrichtung:


Bauhaus

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Stilrichtung:


Moderne Kunst

Bericht:


Praktisch, nüchtern und trotzdem anspruchsvoll

Variabilder:

Herbert und Joella Bayer im Atelier in Red Mountain, Aspen, 1970er
 Jahre
Herbert und Joella Bayer im Atelier in Red Mountain, Aspen, 1970er Jahre

Variabilder:

Herbert Bayer, Suspended Secrets, 1979
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Herbert Bayer, Lonely Metropolitan, 1932
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