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Ein Van Gogh für München

Vincent van Gogh, Begräbnis in Nuenen im Winter, Dezember 1883

Die Staatliche Graphische Sammlung München kann sich über einen prominenten Neuzugang in ihren Beständen freuen. Mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung konnte sie eine frühe Feder- und Pinselzeichnung Vincent van Goghs erwerben. Dabei handelt es sich um das Tuscheblatt „Begräbnis in Nuenen im Winter“ vom Dezember 1883, das sich seit 1901 in Münchner Familienbesitz befindet und bis dato nicht auf dem Kunstmarkt aufgetaucht ist. Damit ergänzt die Staatliche Graphische Sammlung München ihre bereits vorhandenen drei Meisterblätter in Rohrfeder von Vincent van Gogh aus der späten Schaffenszeit der Jahre 1888 und 1889.

1883 lebte Vincent van Gogh aufgrund seiner wirtschaftlich desolaten Situation im Haus seiner Eltern in Nuenen, die in dem niederländischen Dorf die Pfarrstelle innehatten. Hier malte er noch ländliche Sujets unter dem Eindruck der erdigen Farbpalette der Haager Schule; doch wurde er über seinen Bruder Theo in Paris von den neuesten künstlerischen Entwicklungen unterrichtet. So schrieb er Theo im Mai 1885 aus Nuenen in einem Brief: „Ich bin überzeugt, dass Millet, Daubigny und Corot, wenn man von ihnen verlangen würde, sie möchten eine Schneelandschaft ohne Weiß malen, es tun würden, und dass der Schnee in ihren Bildern weiß erscheinen würde.“

Das von ihm beschriebene Vermögen der führenden Köpfe der Schule von Barbizon, einen Eindruck von Schnee ohne Weiß erschaffen zu können, hatte er selbst in seiner kleinformatigen Tuschezeichnung schon eineinhalb Jahre zuvor unter Beweis gestellt. Van Gogh kratzte mit einem Stichel einzelne Passagen der tuschegefärbten Komposition frei, so dass das Motiv luftig schneebedeckt erscheint, ohne dass er mit Deckweiß gehöht hätte. Abgesehen von der innovativen technischen Lösung ist auch die Komposition laut den Experten unerwartet modern: In einer Zeit, in der er eigentlich noch nach der Natur arbeitet, lasse sich das Tuscheblatt „Begräbnis in Nuenen im Winter“ weder dem Realismus der Haager Schule noch dem der Malergruppe von Barbizon zuordnen. Vielmehr kündige sich hier schon ein stimmungsvoll aufgeladener Symbolismus an.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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