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Emília Rigová in Wien

in der Ausstellung „Emília Rigová – Nane Oda Lavutaris / Who Will Play for Me?“

Das Wiener Museum Moderner Kunst widmet Emília Rigová ab dem Wochenende eine Ausstellung und bietet so einem Statement gegen gesellschaftliche Polarisierung und Ausgrenzung musealen Raum. Vor ihrem eigenen biografischen Hintergrund befragt die 1980 in der Slowakei geborene Roma-Künstlerin die Identität und gesellschaftliche Rolle der Roma. Damit geht einher, dass sie sich seit 2012 Bári Raklóri nennt und somit mehrere Identitäten in sich vereint. Den Grundton in den medial breit aufgefächerten Schöpfungen bildet die Musik der Roma als Ausdrucksform einer gesamtgesellschaftlichen Rolle. Dazu hat Rigová alte Lieder der Roma in ethnomusikologischen Archiven und in der Welt gesammelt. Für die Wiener Schau kombinierte sie Melodiefragmente, die von selbsttätigen Klavieren zu hören sind, mit Pflanzen, die aus den Herkunftsländern der Roma stammen. Das grüne Element zeichnet auf diese Weise eine imaginäre Migrationsroute nach.

Auf den ersten Blick scheint eine wild wuchernde Vegetation die Schau „Nane Oda Lavutaris / Who Will Play for Me?“ übernehmen zu wollen, denn die von Rigová veränderten Klaviere gehen im Grün beinahe unter. Bewegungsmelder lösen allerdings Mechanismen aus, die die Tasteninstrumente erklingen lassen. Drei Lieder stechen hervor. Obwohl in der Slowakei festgehalten, sind die Tonfolgen international und erzählen, in unterschiedlichen Dialekten gesungen, von der wechselhaften Geschichte der Roma. Die Pflanzen symbolisieren das Verhältnis der Roma zur sesshaften Gesellschaft. Wie die Fauna sind die Roma keine Parasitären, Exotischen und Wilden – diese Vorurteile dienen nach wie vor zur Ausgrenzung und Stigmatisierung der Volksgruppe –, sondern brauchen wie die Pflanzen, die zur Familie der Epiphyten zählen, einen „Wirt“ nur zur Verankerung und stehen damit für ein symbiotisches und synergetisches Verhältnis.

Die Ausstellung „Emília Rigová – Nane Oda Lavutaris / Who Will Play for Me?“ läuft vom 8. Oktober bis zum 5. März 2023. Das Museum Moderner Kunst hat dienstags bis sonntags von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 15 Euro, ermäßigt 11,50 Euro; für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren ist er frei. Der Ausstellungskatalog aus dem Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König kostet 14,80 Euro.

Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
Museumsplatz 1
A-1070 Wien
Telefon: +43 (0)1 – 525 00

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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Veranstaltung vom:


08.10.2022, Emília Rigová – Nane Oda Lavutaris / Who Will Play for Me?

Bei:


Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien

Kunstsparte:


Klangkunst

Kunstsparte:


Installationskunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

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Emília
 Rigová
Emília Rigová

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in der Ausstellung „Emília Rigová – Nane Oda Lavutaris / Who Will Play for
 Me?“
in der Ausstellung „Emília Rigová – Nane Oda Lavutaris / Who Will Play for Me?“

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in der Ausstellung „Emília Rigová – Nane Oda Lavutaris / Who Will Play for
 Me?“
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 Me?“
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