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Albert Venus in Dresden

Albert Venus, Golf von Neapel, um 1867/69

Das Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden widmet dem kaum bekannten Albert Venus eine Ausstellung. Über 120 Bilder des Romantikers – zumeist Zeichnungen und Ölstudien auf Papier, aber auch Gemälde auf Leinwand – sollen seine unterschiedlichen Schaffensphasen beleuchten. Das Gros der Werke stammt aus dem eigenen Haus, das erst vor kurzem seinen Venus-Bestand durch eine großzügige Schenkung und einen gezielten Ankauft erweitern konnte. So kann der Besucher Venus’ Weg von seinen Dresdener Anfangsjahren über seine Reisen nach Böhmen und Italien bis hin zum reifen Künstler nachvollziehen, der sich zu den neuen Strömungen von Realismus und Impressionismus entwickelte. Die Schau soll dazu beitragen, die Sicht auf sein Schaffen zu revidieren. Denn Venus war nicht nur Romantiker in der Nachfolge seines Lehrers Ludwig Richter. Ein glücklicher Umstand kam den Machern zu Hilfe: die Ausstellungsvorbereitung brachte unbekannte Briefdokumente für weitere Forschungen zu Albert Venus ans Tageslicht.

Albert Venus, der 1842 in Dresden zur Welt kam und 1871 mit nur 29 Jahren früh verstarb, liebte das kleine Format. Wie gut er Idyllen auf eine spezifische Gegebenheit reduzieren konnte, zeigt das Aquarell „Felspartie an der Molle-Brücke“ von 1867. Überwucherte Steine dominieren die Weidelandschaft. In der Ferne verblauen die Hügel und heben sich doch deutlich vom verhangenen Himmel ab. Mit wenigen Pinselstrichen, in dünne Farbe getränkt, erschuf Venus die Schafe und Lämmer, die die Komposition bereichern und nicht stören. Seine Zeichnung „Felsen bei Ariccia“ von 1866 folgt in ihren feinen Linien noch dem Geist der Dresdner Romantik, greift aber in der exakten Beobachtung schon Ideen des Realismus auf. Ins Impressionistische tendiert dann sein Aquarell einer Campagnalandschaft von 1866/69. Die harmonische helle Palette macht das Zitat „Mit Albert Venus kommt die Dresdner Romantik an ihr leuchtendes Ende“ von Florian Illies, der zusammen mit Petra Kuhlmann-Hodick und Jane Boddy die Schau kuratiert hat, besonders anschaulich, was auch weitere Exponate von Ludwig Richter und dessen Schülern Victor Paul Mohn und Carl Wilhelm Müller unterstreichen.

Die Ausstellung „Der letzte Romantiker. Albert Venus“ läuft vom 8. Oktober bis zum 22. Januar 2023. Das Kupferstich-Kabinett im Dresdner Residenzschloss hat täglich außer dienstags von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4,50 Euro; für Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren ist er kostenlos.

Staatliche Kunstsammlungen Dresden – Kupferstich-Kabinett
Residenzschloss
Taschenberg 2
D-01067 Dresden
Telefon: +49 (0)351 – 49 14 20 00

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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Veranstaltung vom:


08.10.2022, Der letzte Romantiker. Albert Venus

Bei:


Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Zeichnung

Kunstsparte:


Arbeiten auf Papier

Stilrichtung:


Romantik

Stilrichtung:


Realismus

Variabilder:

Albert Venus, Weite Mittelgebirgslandschaft, um 1866
Albert Venus, Weite Mittelgebirgslandschaft, um 1866

Variabilder:

Albert Venus, Bei Civitella, 4. Oktober 1866
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