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Schweinfurt untersucht Expressionismus in Film und Malerei

Robert Wiene, Das Cabinet des Dr. Caligari, 1920

Die Welt gerät aus den Fugen. Der Mensch fühlt seine Ohnmacht und innere Zerrissenheit. Der Gegensatz von Masse und Individuum spitzt sich zu. Maschinen stellen den Menschen als Schöpfer und Herrn seiner Realität in Frage. Die Erkenntnisse der Psychologie beleuchten seelische Abgründe. Perspektiven verzerren sich, der Blick auf die Welt wird unheimlich und unvertraut. Aus diesem Zeitgeist entstehen einzigartige Kunstwerke, die ihre Ära spiegeln und überhöhen. Das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt bringt nun das Phänomen Expressionismus in bildender Kunst und Film in einer Ausstellung zusammen.

In der Schau stellt Kurator und Museumsdirektor Wolf Eiermann Motivgruppen aus Malerei und Grafik Ausschnitten aus zwölf expressionistischen Stummfilmen gegenüber. Die aufwändige Parallelpräsentation will die Abfolge von Szenen als gekonntes und bewusstes Wechselspiel zwischen Malerei und Film begreiflich machen. In gemaltem und bewegtem Bild will Eiermann zeigen, wie stark der filmische Expressionismus die Krisen seiner Zeit reflektierte und wie er den rasanten gesellschaftlichen Umbrüchen Ausdruck verlieh. Die engen Verknüpfungen zwischen den Kunstformen sollen deutlich werden; gleichzeitig erinnern ihre Ästhetiken an das Ideal des Expressionismus als kulturrevolutionärer Bewegung, Kunst und Leben zu vereinen, die Trennung der Künste zu überwinden und Gesamtkunstwerke zu schaffen.

Die Ausstellung geht entlang der Filme chronologisch vor mit dem Zweck, anschaulich zu machen, wie Motive vom einen ins andere Medium wandern. Eiermann hat dazu Ausschnitte unter anderem aus „Metropolis“ von Fritz Lang, „Der letzte Mann“ und „Nosferatu – eine Symphonie des Grauens“ von Friedrich Wilhelm Murnau sowie „Das Cabinet des Dr. Caligari“ von Robert Wiene ausgewählt. Dem stehen malerische, grafische und skulpturale Meisterwerke etwa von Wilhelm Morgner, August Macke, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Otto Dix, Arthur Segal, Lyonel Feininger, Christian Rohlfs, Rudolf Belling und Wilhelm Kohlhoff gegenüber.

Die Ausstellung „Expressionismus in Kunst und Film“ läuft vom 13. November bis zum 12. Februar 2023. Das Museum Georg Schäfer hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, dienstags bis 20 Uhr geöffnet. Geschlossen bliebt an Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester. Der Eintritt an zwei aufeinanderfolgenden Öffnungstagen beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Museum Georg Schäfer
Brückenstraße 20
D-97421 Schweinfurt
Telefon: +49 (0)9721 – 51 48 20


11.11.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Werner Häußner

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13.11.2022, Expressionismus in Kunst und Film

Bei:


Museum Georg Schäfer

Kunstsparte:


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Film und Video

Stilrichtung:


Moderne Kunst

Stilrichtung:


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