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Brian O’Doherty gestorben

Brian O’Doherty, Five Identities, 2002/22

Brian O’Doherty ist tot. Der einflussreiche irisch-amerikanische Konzeptkünstler und Kunsttheoretiker starb am Montag mit 94 Jahren in New York. Das machte das Kunstmuseum Liechtenstein, das derzeit einen Überblick über sein Schaffen präsentiert, gestern publik. Der studierte Mediziner begann seine Karriere in der Kunstszene im New York der späten 1950er Jahre, als er Kritiken für die New York Times schrieb und auf Künstler wie Eva Hesse, Dan Graham, Sol LeWitt und Marcel Duchamp traf. Bis heute ist Brian O’Doherty nicht nur für seine Kunstwerke, sondern insbesondere für seine Texte über Kunst bekannt. Sein berühmtes Essay „Inside the White Cube“ erschien 1976 und veränderte die Wahrnehmung von Kunst und Ausstellungsräumen nachhaltig. O’Doherty formulierte darin erstmals Überlegungen zur Bedeutung des Kontexts sowie des institutionellen Rahmens, in dem die Kunst präsentiert wird, und zeigte auf, dass es nicht nur wichtig ist, was ausgestellt wird, sondern auch wo, wie und wann.

Geboren wurde Brian O’Doherty 1928 in Ballaghaderreen im irischen County Roscommon, studierte zunächst Medizin am University College Dublin und emigrierte 1957 in die USA, um sein Studium an der Harvard University zu beenden. Ab Ende der 1960er Jahre war er in verschiedenen Lehrtätigkeiten an US-amerikanischen Universitäten tätig, so etwa an der University of California und dem Barnard College der Columbia University. Zudem wurde er 1969 zum Direktor des Media Arts Program an den National Endowments for the Arts in Washington berufen wurde. Sein Schaffen hatte auch stets eine politische Note, da er im Nordirland-Konflikt deutlich Position für ein vereinigtes Irland bezog. So signierte er von 1972 bis 2008 in Reaktion auf den Blutsonntag in der nordirischen Stadt Derry, bei dem die britische Armee dreizehn friedliche Demonstranten erschoss und weitere schwer verletze, seine Werke als „Patrick Ireland“. Zudem weigerte sich O’Doherty, Arbeiten in England auszustellen. In Deutschland war seine Kunst zuletzt in Ausstellung in Berlin und Dresden zu sehen.

Seine Kunst veröffentlichte Brian O’Doherty häufig unter Pseudonymen und nahm multiple Persönlichkeiten an. So wählte er etwa für die Ausstellung, die aktuell im Kunstmuseum Liechtenstein läuft, den Titel „Brian O’Doherty. Phases of the Self“. Der Ausstellungstitel bringt sein offenes Selbst- und Rollenverständnis zum Ausdruck. Zu sehen ist eine Auswahl aus O’Dohertys konzeptuellem Frühwerk sowie Bücher und Zeitschriften aus seinem kunstkritischen und literarischen Schaffen. Gefragt nach seinem Selbstverständnis als Künstler, antwortete O’Doherty einmal: „Ich habe das Selbst nie als eine stabile Größe aufgefasst, sondern als eine fluide, mehrwertige Reihe von Anpassungen an inneren und äußeren Druck, die verschiedene Personae hervorbringen. Ich glaube, diese Erfahrung machen wir alle. Ich habe einfach einige von meinen Personae wörtlich genommen.“


11.11.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


02.09.2022, Im Kontext der Sammlung: Brian O’Doherty - Phases of the Self

Bei:


Kunstmuseum Liechtenstein

Stilrichtung:


Konzeptkunst

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Brian O’Doherty, Five Identities, 2002/22
Brian O’Doherty, Five Identities, 2002/22

Künstler:

Brian O’Doherty








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