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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Freunde der Niederländer aufgepasst: Bei der Herbstauktion von Lempertz in Köln stehen zwei Entdeckungen und eine Reihe erstklassiger Stillleben aus dem „Goldenen Zeitalter“ der niederländischen Malerei zum Verkauf. Dazu kommen 40 Skulpturen aus dem 14. bis 18. Jahrhundert

Üppige Blüten und kulinarische Kompositionen



Jan Lievens,  Portrait eines bärtigen Mannes, um 1630

Jan Lievens, Portrait eines bärtigen Mannes, um 1630

Rund 250 Nummern umfasst der Katalog der Auktion „Alte Kunst“ bei Lempertz in Köln. Den Spitzenplatz besetzt das Bildnis eines alten Mannes mit Bart aus der Hand des Rembrandt-Freundes Jan Lievens. Die Forschung identifiziert den Profilkopf mit einem etwas mürrischen Blick nach links als eine Vorstufe eines Gemäldes aus der Sammlung der russischen Zarin Katharina II., das heute in der Eremitage in St. Petersburg hängt. Für diese um 1630 entstandene, eindringliche Charakterstudie, die bisher unentdeckt in einer rheinischen Privatsammlung hing, sind 500.000 bis 600.000 Euro veranschlagt. Nach über 50 Jahren ist dort zudem ein Waldbodenstillleben des gebürtigen Frankfurters Abraham Mignon mit zahlreichen Insekten, Reptilien und Vögeln an einem blühenden Obstbaum wieder aufgetaucht. Es ist eines von nur 69 bekannten eigenhändigen Gemälden des 1679 in Utrecht im Alter von 38 Jahren früh gestorbenen Meisters, der vor allem wegen seiner brillanten Farbigkeit geschätzt wird. 350.000 bis 400.000 Euro muss ein Liebhaber für diese 73 mal 60 Zentimeter große, unzweifelhaft signierte Rarität hinblättern.


Unter die hochpreisigen Arbeiten bei Lempertz zählen auch zwei flämische Altartriptychen, die beide mit 400.000 bis 450.000 Euro veranschlagt sind. Das eine zeigt eine Anbetung der Heiligen Drei Könige mit dem ältesten im Zentrum und einer Renaissance-Ruinenarchitektur im Hintergrund. Die beiden anderen Könige füllen je einen Seitenflügel. Stilmerkmale wie die kostbaren, schweren Gewänder, die länglich geformten Köpfe und schmalgliedrigen Hände machen das Altärchen als Werk des „Meisters von 1518“ bestimmbar, der heute von vielen Wissenschaftlern mit Jan van Dornicke identifiziert wird. Im zweiten Triptychon behandelt Adriaen van Overbeke die Leidensszene „Ecce homo“ in der Tradition von Martin Schongauer und Albrecht Dürer. Auf dem linken Seitenflügel überragt Johannes der Täufer den durch ein Wappen identifizierbaren Stifter John Vowell mit seinen Söhnen. Ihm gegenüber auf dem rechten Flügel ist die Gattin Vowells mit ihren Töchtern und ihrer Schutzheiligen Alice zu sehen.

Das Stillleben

Die Gattung des Stilllebens ist mit weiteren schönen Exemplaren am 19. November in Köln präsent. Üppige Blüten in einer grünen Glasvase hat Johannes Bosschaert für seinen kleinen Strauß ausgewählt. Rosen in Weiß und Rosa, Vergissmeinnicht, Akelei und Nelke, verschiedene Tulpensorten und eine Schachbrettblume sind kunstvoll drapiert, werden aber schon vom Appetit einer Raupe bedroht, die links vom Fuß der Vase ihren Rücken krümmt. 130.000 bis 160.000 Euro sind für das Prachtstück fällig. Kleinteiliger und detailverliebter ist die Fülle der Blüten gezeichnet, die ein neu entdecktes Stillleben mit Blumen und Früchten von Jan Davidsz de Heem ausfüllen. Das signierte Bild bewerten die Lempertz-Experten als „hervorragendes Beispiel für de Heems spätere und äußerst kunstvollen Blumenbilder“. Das wohl um 1674 gefertigte Gemälde ist außergewöhnlich gut erhalten und soll 350.000 bis 400.000 Euro erlösen.

Von seinem Sohn Cornelis de Heem bietet Lempertz ein Stillleben mit Blumen und Früchten an, auf dem eine geschälte Zitrone und eine Schale mit Walderdbeeren prominent platziert sind (Taxe 150.000 bis 180.000 EUR). Jacob van Walscapelle Betrachtung stellt einmal nicht Florales in den Mittelpunkt, sondern führt in die Welt von Meeres- und Baumfrüchten. Eine Obstschale, ein paar wie absichtslos herabhängende Trauben mit Blättern umfassen einen stattlichen leuchtend orangefarbenen Hummer und drei geöffnete Austern. Ein Blickfang sind zwei prachtvolle, wohl mit Rot- und Weißwein gefüllte Gläser mit subtilen Lichtreflexen; das eine ist ein Deckelpokal „à la façon de Venise“, dessen reich ausgestaltete Spitze den höchsten Punkt der Komposition bildet (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR). Kulinarisch bleibt es mit einem Bankettstück von Nicolaes Gillis, der 1601 seine Obstschale, Zinnkanne, Römer, weiteren Früchte, Buch und halb aufgegessene Pastete etwas separierter und damit strenger angeordnet hat (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR).

Beim Streifzug durch den Katalog fallen auch in anderen Preiskategorien Stillleben auf, so die einen Totenkopf, ein Marmorhaupt, Herrschaftsinsignien und bald zerplatzende Seifenblasen verbindende Vanitas von Hendrick Andriessen (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR), ein fast schon impressionistisch gemaltes Gemüsebild mit einem dominierenden Kohlkopf von Jan Fyt aus dem Jahr 1652 (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR) und eine Komposition aus einer leuchtenden silbernen Altarvase, der ein zerbrechlicher Tontopf und eine Taschenuhr beigesellt sind, die wiederum an die Vergänglichkeit mahnen. 18.000 bis 22.000 Euro sollte dieses Gemälde von Pieter van Roestraeten dem Käufer wert sein. Über Johannes Moninckx d.J. ist nicht viel bekannt; er war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Den Haag und Amsterdam tätig und gehörte wohl zur gut aufgestellten Künstlerfamilie Moninckx. Von seinem malerischen Können zeugen bei Lempertz drei fein und akkurat auf Pergament gemalte Blumenstücke, die zusammen 45.000 bis 50.000 Euro erwirtschaften sollen.

Eine prächtige Fontäne vielfarbiger Blumen schießt aus einem Römer in die Höhe: das qualitätvolle Bild eines Utrechter Meisters, entstanden wohl zwischen 1617 bis 1619, soll 70.000 bis 100.000 Euro erzielen. Ein rundes Bouquet, gekrönt von einer Sonnenblume und flankiert von Früchten und einem Papagei, malte Jacob Rootius auf einem Bild, das nach dreizehn Jahren für 20.000 bis 30.000 Euro aus einer rheinischen Privatsammlung erneut zum Aufruf kommt. Am Übergang zum 19. Jahrhundert stehen ein Stillleben mit erlegtem Hasen und Gemüse auf einer Tischplatte des Bayreuther Hofmalers Wilhelm Ernst Wunder (Taxe 20.000 bis 24.000 EUR) und ein duftiges Blumenbouquet mit Vogelnest von Willem van Leen aus dem Jahr 1794 (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR). Bei den Neueren Meistern tun sich ein herbstliches Früchtestillleben von Johann Wilhelm Preyer aus dem Jahr 1843 (Taxe 30.000 bis 35.000 EUR) und ein vergleichbares Exemplar mit roten Trauben, Pflaumen und Pfirsichen auf weißer Tischdecke seiner Tochter Emilie Preyer hervor (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR).

Die Landschaft

Unter den wenigen Landschaften ragt eine felsige Küstenformation mit Figuren des Neapolitaners Salvator Rosa heraus. Ein dunkles Steinmassiv drängt sich wuchtig in die Szene; hinter den Figuren öffnet sich in dramatischem Gegensatz eine weite sanfte mediterrane Küste (Taxe 90.000 bis 120.000 EUR). Weitaus abenteuerlicher geht es in der Landschaft zu, die Jan Breughel d.J. gemeinsam mit Sebastian Vrancx oder einem Maler aus dessen Umkreis festgehalten hat. Es geht um einen Überfall – auf diesem Bild auf eine Karawane. In einer anderen, im Prado in Madrid hängenden Version ist ein Gepäckzug das Opfer der Bewaffneten (Taxe 100.000 bis 120.000 EUR). Auf seiner friedlichen Waldgegend mit einem Teich hat Adriaen van Stalbemt einige Landleute bei ihrer Arbeit eingefügt (Taxe 50.000 bis 60.000 EUR). Nicht wie gewöhnlich unter südlicher Sonne, sondern eher unter dem nördlichen Himmel der Insel Rügen spielt die Szene, die der junge Jakob Philipp Hackert auf der „Flusslandschaft mit kegelnden Bauern“ sah und die Lempertz für 40.000 bis 50.000 Euro an den Käufer bringen möchte.

Die Gattung Landschaft drängt sich eher bei den Neuern Meistern auf. Aus dem Jahr 1822 stammt eine Ansicht von Freiburg im Breisgau von Norden aus, eines der Hauptwerke des Schweizer Malers Johann Jakob Biedermann aus dieser Schaffensperiode, das für 50.000 bis 60.000 Euro zu haben ist. Jakob Alt dagegen wirft einen klassischen Vedutenblick in klarem Licht auf die Bucht von Neapel (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR), dem Wilhelm Brücke folgt, der im Vordergrund pittoresk Landleute beim Tanzen eingefügt hat (Taxe 7.000 bis 9.000 EUR). Mystische Atmosphäre herrscht dagegen in der griechischen Landschaft Aulis, die Carl Rottmann im Auftrag König Ludwigs I. von Bayern als Teil eines Zyklus ausgeführt hat. Die faszinierende Lichtstudie – Goethe sagte zu den Griechenlandbildern Rottmanns, sie enthielten höchste Wahrheit, aber keine Spur von Wirklichkeit – soll für 25.000 bis 30.000 Euro unter den Hammer kommen.

Zwei Landschaften des Niederländer Barend Cornelis Koekkoek vermitteln eine nicht näher bezeichnete Gegend mit einer Burg in mildem Abendlicht (Taxe 20.000 bis 30.00 EUR) und eine von Gewitterstimmung geprägte Ansicht des Drachenfels im Siebengebirge (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR). Von seinem Neffen Hermanus Koekkoek d.J. gibt es eine südenglische Steilküste mit Fischern, die eben ihre Netze einholen, für lediglich 7.000 bis 8.000 Euro. Franz Knebel zog es dagegen in den Süden und malte in den um 1850 gängigen durchlichteten Farben eine Ansicht von Tivoli mit dem spektakulären Wasserfall (Taxe 20.000 bis 22.000 EUR). In einer Mischung aus fantasievoller Einfühlung in die Geschichte, biedermeierlicher Zufriedenheit und monumentaler Überhöhung präsentiert das großformatige Bild des 1921 verstorbenen Eugen Bracht eine „Landschaft mit Burgruine“ (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR).

Sieben Bilder von Andreas Achenbach und seinem jüngeren Bruder Oswald Achenbach entfalten ein unterschiedliches Motivrepertoire: von einer für Andreas typischen aufgewühlten „Stürmischen See mit einem Dampfschiff“ (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR) über „Fischerboote bei stürmischer See“, ebenfalls verdächtig nah an der Mole (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR), und seiner seltenen Genreszene „Der Bücherwurm“ in einem staubigen Klostergang für 15.000 bis 20.000 Euro geht es ins Italien-Milieu seines Bruders Oswald. Die Sehnsucht nach dem Süden bediente er 1892 mit dem „Quirinalspalast“ in Rom (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR) oder einem „Blick auf das Kolosseum im Abendlicht“ (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Weiter in den Süden zog es Oswald 1879 zu einer abendlichen Küste mit Fischern und Badenden (Taxe 30.000 bis 35.000 EUR) oder zur diesigen „Landstraße bei Neapel mit Vesuv im Hintergrund“ (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Wer es noch weiter südlich haben will, folgt Friedrich Paul Nerly nach Sizilien, wo der Sohn von Friedrich Nerly einen Blick auf den Monte Pellegrino bei klarem Wetter verewigt hat (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR).

Das Menschenbild

Die Portraitsektion dieser Auktion ist gekrönt von Don Francisco Fernandez de la Cueva, dem Vizekönig von Neuspanien und Sizilien. Während seines Aufenthalts in Flandern zwischen 1640 und 1643, in der er zum General der Kavallerie ernannt wurde, posierte er für Michaelina Wautier und ihren Bruder Charles Wautier als fescher Mann mit langem gelocktem Haar in einer Rüstung samt roter Seidenschärpe (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR). Als Wiederentdeckung preist Lempertz Giovanni Pietro Rizzolis Renaissance-Madonna an, die sich eben von Jesus abwendet und über ihre Schulter intensiv zum Betrachter blickt (Taxe 70.000 bis 80.000 EUR). In die Götterwelt nimmt Franz Christoph Janneck den Betrachter mit und stellt ihm auf zwei Kupfertafeln in seiner charakteristischen Feinmalerei die regen Rokoko-Gelage „Bacchus und Ariadne auf Naxos“ sowie „König Oineus schwört Bacchus die Treue“ vor (Taxe 120.000 bis 140.000 EUR).

Die Studie einer weiblichen halbnackten Figur im Profil und mit verbundenen Händen war bisher ebenfalls nicht bekannt, bei der Ubaldo Gandolfi seine aus anderen Werken bekannte Gattin Rosa Spisani porträtierte. Das reizvoll mit pastelligem Licht und Schatten auf dem Inkarnat spielende Gemälde vom Ausgang des Rokoko will 60.000 bis 80.000 Euro sehen. Als Allegorie des Sommers nahm sich der Brite William Hoare eine junge Frau her, die sich zur Mitte des 18. Jahrhunderts auf seinem Pastell eben halb entblößt (Taxe 10.000 bis 14.000 EUR). Möglicherweise schon um 1860 und damit unmittelbar nach der ersten Begegnung mit seinem späteren Modell und Geliebten Anna Risi hat Anselm Feuerbach ein spontanes Porträt gemalt. Das Bildnis der jungen Römerin mit Kopftuch ist auf 30.000 bis 40.000 Euro angesetzt.

Der russische Genre- und Porträtmaler Konstantin Egorovich Makovskij malte 1882 in Paris das impressionistisch anmutende Bildnis eines nordafrikanischen jungen Mannes, das er aus der Erinnerung an seine Reise auf den afrikanischen Kontinent in den 1870er Jahren schuf (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Rund zehn Jahre später dürfte sein „Bildnis eines alten Bettlers“ entstanden sein; die melancholische Studie auf den von der Sonne beschienenen Stufen zu einer Veranda verlangt 30.000 bis 40.000 Euro. Handfest hingegen stellte Franz von Lenbach 1891 den Reichskanzler Otto von Bismarck in selbstbewusster Pose beinah wie einen Renaissancefürsten dar (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Mehr als eine Person tummeln sich bei Hubert Salentins „Kapelle im Wald“, vor der sich seit 1897 zwölf Menschen unterschiedlichen Alters und in Gewändern der Renaissance zum andächtigen Gebet eingefunden haben (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Stürmisch und martialisch geht es demgegenüber auf Pierre Olivier Joseph Coomans’ Historienschinken „Überfall der Römer auf die Usipeter und Tenctener“ von 1856 zu (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR).

Die Skulptur

Knapp 40 Positionen umfasst die Skulpturenabteilung. Spitzenstück ist eine freiplastisch gearbeitete Madonna in exaltiertem S-Schwung, die um 1400 in Burgund entstanden sein dürfte und dem Käufer 50.000 bis 60.000 Euro wert sein sollte. Madonnen aus dem Ende des 15. Jahrhunderts kommen aus Franken: eine stehende anmutige Maria mit Kind auf der Mondsichel für 20.000 bis 25.000 Euro und eine behäbig sitzende Muttergottes mit mildem Lächeln für 10.000 bis 12.000 Euro. Etwa zu gleicher Zeit ist in Österreich eine musizierende heilige Cäcilia mit einer Laute geschnitzt worden (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR). Eine thronende Maria mit einem stehenden Jesuskind dürfte im 14. Jahrhundert in Nordfrankreich entstanden sein und soll 14.000 bis 16.000 Euro kosten.

Der von 1460 bis 1491 am Niederrhein tätige Meister Arnt von Kalkar und Zwolle wurde erst 2020 in einer großen Werkschau im Kölner Museum Schnütgen erstmals gewürdigt. Eine weibliche Heilige mit fehlenden Attributen, wohl die heilige Katharina, weisen die Experten aufgrund ihrer Gestaltung und Physiognomie dem Meister Arnt zu (Taxe 18.000 bis 22.000 EUR). Etwa jünger ist ein markanter heiliger Johannes der Täufer mit Buch und Lamm, der im bayrischen Raum lokalisiert wird (Taxe 35.000 bis 40.000 EUR). Reizvoll ist schließlich eine Elfenbein-Kleinplastik, die vom dem vor allem im Hohenlohischen tätigen Leonhard Kern um 1630 stammen soll. Sie stellt einen nackten Knaben dar, der huckepack ein kleineres Kind auf dem Rücken trägt (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR).

Die Auktion beginnt am 19. November um 11 Uhr. Die Besichtigung ist bis zum 18. November täglich von 10 bis 17:30 Uhr möglich. Der Internetkatalog listet die Objekte unter www.lempertz.com.

Kontakt:

Kunsthaus Lempertz

Neumarkt 3

DE-50667 Köln

Telefon:+49 (0221) 92 57 290

Telefax:+49 (0221) 92 57 296

E-Mail: info@lempertz.com



15.11.2022

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Werner Häußner

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Abraham Mignon,  Blumen in Waldlandschaft

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Charles Wautier, Michaelina Wautier und  Bildnis Don Francisco Fernandez de la Cueva, um 1640/43

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Utrechter Meister, Blumenstillleben,  um 1617-1619

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Hubert Salentin,  Kapelle im Wald, 1897

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Barend Cornelis Koekkoek,  Gewitterlandschaft am Rhein, 1849

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Adriaen van Stalbemt, Waldlandschaft mit Bauern

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Carl Rottmann,  Aulis

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Oswald Achenbach,  Der Quirinalspalast in Rom, 1892

Oswald Achenbach, Der Quirinalspalast in Rom, 1892

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 Österreich, Heilige Cäcilia, um 1480

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