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Frank Bowling im Kölner Museum Ludwig

Frank Bowling, Flogging the Dead Donkey, 2020

Das Museum Ludwig in Köln eröffnet heute die Preisträgerschau für Frank Bowling, der den diesjährigen Wolfgang-Hahn-Preis gewonnen hat. Der 1934 in Guyana geborene Künstler hat gestern von der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig die Auszeichnung empfangen, die mit einem Ankauf von Bowlings Arbeit „Flogging the Dead Donkey“ von 2020 für die Sammlung des Museums verbunden ist. Das großformatige Acrylgemälde besteht aus braunen, blauen und gelblichen Farbseen, die auf einem rötlichen Grund aufgetragen sind. Der Titel des Werks ist ein ironisches Statement über Bowlings Beschäftigung mit abstrakter Malerei. Sein Interesse an Abstraktion begann 1966 während seiner frühen Jahre in New York, als er den Werken von Barnett Newman, Clyfford Still, Marcia Hafif und Mark Rothko begegnete, die alle mit monochromer Malerei und ihren Varianten experimentierten. Das Querformat ist nun gemeinsam mit Archivalien, einem Film sowie Fotomaterialien in Köln ausgestellt.

Die Gesamtkomposition von Bowlings „Flogging the Dead Donkey“ ist eine Hommage an frühere Künstlergenerationen und veranschaulicht seine kontinuierliche Auseinandersetzung mit der Farbfeldmalerei. Mit der Vielschichtigkeit der Oberflächentexturen und der hohen Intensität der Rottöne sowie dem Aufblitzen weiterer Farben und Resten von Goldpigmenten veranschaulicht dieses Spätwerk seinen Grundsatz, dass „die Möglichkeiten der Farbe unendlich sind“. Mit dem Ankauf des Bildes ist das Kölner Museum Ludwig die erste öffentliche Institution in Deutschland, die ein Werk Bowlings besitzt. Museumsdirektor Yilmaz Dziewior bekannte sich anlässlich der Ausstellung als großer Verehrer von Bowlings Malerei: „Bereits seit 2017, als ich Frank Bowlings Ausstellung ‚Mappa Mundi‘ im Haus der Kunst gesehen habe, wünsche ich mir von ihm eine Arbeit für die Sammlung des Museums Ludwig.“ Laut Dziewior verbinde sich in dem Gemälde der Geist amerikanischer Farbfeldmalerei genauso wie die britische Abstraktion zu einer unvergleichlichen, sehr eigenständigen Position, die bislang in der eigenen vielschichtigen Sammlung Abstrakter Tendenzen fehlte.

Bereits 1953 verließ Frank Bowling die damalige britische Kolonie Guyana, ging nach London und studierte dort ab 1957 Kunst an mehreren Instituten, darunter an der Chelsea School of Art und am Royal College of Art. Im Jahr seines Abschlusses 1962 hatte Bowling seine erste Einzelausstellung Londoner Grabowski Gallery. Mitte der 1960er Jahre ging er dann nach New York und konnte sich, unterstützt von dem renommierten Kritiker Clement Greenberg, in der dortigen Kunstszene, vor allem bei seinen Kollegen vom Abstrakten Expressionismus, etablieren. Nach zahlreichen Ausstellungen hauptsächlich im angloamerikanischen Raum wurde Bowling 2005 zum Mitglied der Royal Academy of Arts gewählt, 2008 dann in den Order of the British Empire aufgenommen. Vor vier Jahren organisierte das Münchner Haus der Kunst eine umfangreiche Retrospektive zu seinem Schaffen.

Die Schau „Frank Bowling. Wolfgang-Hahn-Preis 2022“ läuft bis zum 12. Februar 2023. Das Kölner Museum Ludwig hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr sowie jeden ersten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr geöffnet. Regulär zahlt man 11 Euro für den Eintritt, ermäßigt 7,50 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Besuch kostenlos. Begleitend erscheint im Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König ein Katalog für 14,80 Euro.

Museum Ludwig
Heinrich Böll Platz
D-50667 Köln
Telefon: +49 (0)221 – 221 26 165


16.11.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Veranstaltung vom:


16.11.2022, Wolfgang-Hahn-Preis 2022. Frank Bowling

Bei:


Museum Ludwig Köln

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Abstrakte Kunst

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Stilrichtung:


Farbfeldmalerei

Bericht:


Frank Bowling mit Kölner Hahn-Preis geehrt

Variabilder:

aus dem Film „Frank Bowling Museum Ludwig / Wolfgang-Hahn-Preis, 2022“
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