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Millionen-Goldschatz von Manching gestohlen

Einbrecher haben den wertvollen keltischen Münzschatz aus dem Kelten Römer Museum in Manching gestohlen

In der Nacht auf Dienstag haben Unbekannte den Goldschatz aus dem Kelten Römer Museum im oberbayerischen Manching geraubt. Insgesamt 483 Goldmünzen mit einem Wert von mehreren Millionen Euro seien gezielt aus einer Vitrine im Ausstellungsraum entwendet worden, teilte das Bayrische Landeskriminalamt (LKA) mit. Bei den rund vier Kilogramm schweren Artefakten handelt es sich um den größten keltischen Goldfund des 20. Jahrhunderts. Die Münzen wurden 1999 bei Bauarbeiten entdeckt und stammen aus dem ersten Jahrhundert vor Christus. Bayerns Kunstminister Markus Blume sprach von einer Katastrophe. Die Goldmünzen als Zeugnisse der Geschichte seien unersetzlich und der kulturelle Schaden enorm. LKA-Sonderermittler sind mit der Aufklärung des Kunstdiebstahls beschäftigt. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter versuchen werden, den Goldschatz entweder illegal auf dem Kunstmarkt zu verkaufen oder ihn im schlimmsten Fall einzuschmelzen.

Wie das LKA zudem bekanntgab, sei in der Nacht von Montag auf Dienstag ein Sabotageanschlag auf einen Technikraum der Telekom in Manching verübt worden. Dabei wurden Glasfaserkabel durchtrennt und die Anschlüsse von rund 13.000 Telekom-Kunden gekappt, darunter auch der des Manchinger Museums. Während der Tatzeit war das Haus demnach weder per Telefon noch über das Internet mit der Außenwelt verbunden, was die Alarmverbindung zur örtlichen Polizei wohl beeinträchtigt hat. Ähnlich gingen auch die Täter beim Diebstahl im historischen Grünen Gewölbe in Dresden vor, weshalb das LKA nun auch mit den sächsischen Behörden zusammenarbeitet.

Seit 2006 wurde der Schatz in dem Museum bei Ingolstadt ausgestellt. Das sogenannte Oppidum Manching gilt als eine wichtige keltische Siedlung, in der bis heute Archäologen regelmäßig tätig sind. Der herausragende archäologische Ort im nördlichen Oberbayern zieht immer wieder Kriminelle an. Erst Anfang Mai hatten Unbekannte auf dem Gelände einer wissenschaftlichen Grabung bei Manching illegal etwa 140 Löcher ausgehoben. Die Experten gehen davon aus, dass die Täter damals an einem Wochenende mit Bodensonden auf dem Gelände der Archäologen nach Funden aus der Keltenzeit gesucht haben. Ob und welche Stücke gestohlen wurden, ist bis heute unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt auch im Fall der Raubgrabung noch immer.

Das Bayerische Landeskriminalamt bittet die Bevölkerung um Mithilfe und nimmt Hinweise zur Tat unter der Telefonnummer 089 – 12 120 entgegen.


23.11.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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