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Reni, der Göttliche, im Frankfurter Städel

in der Ausstellung „Guido Reni. Der Göttliche“

Das Städel Museum in Frankfurt feiert Guido Reni mit einer groß angelegten Überblicksschau. Zu Lebzeiten zählte der 1575 in Bologna geborene Italiener zu den gefragtesten Maler Europas, Könige und Päpste zu seinen Auftraggebern. Heute ist Reni kaum mehr bekannt. Sein damals weniger erfolgreiche Rivale Caravaggio gilt gemeinhin als Inbegriff der italienischen Barockmalerei. Das Städel möchte den Stern Renis nun wieder zum Leuchten bringen. Erstmals seit über 30 Jahren führt das Museum in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid rund 130 seiner Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken zusammen und eröffnet einen neuen Blick auf Guido Reni. Der Maler war zutiefst religiös und zugleich abergläubisch, sagenhaft erfolgreich und hoffnungslos spielsüchtig. Mit seiner Kunst prägte er die europäische Bildwelt tiefgreifend und übersetzte wie kein anderer die Schönheit des Göttlichen in Malerei, gleich ob es sich um den christlichen Himmel oder die antike Götterwelt handelte.

Vor allem der himmelwärts flehende Blick Mariens ist es, der Guido Reni schon zu Lebzeiten als Wiedererkennungszeichen zugeschrieben wurde. Unzählige Kopien und Adaptionen seiner „Himmelfahrt Mariens“ belegen den erstrebenswerten Charakter dieser Komposition. Dieser innig nach oben gewandte Augenaufschlag wird mit dem Stil des Malers gleichgesetzt und oft nachgeahmt. Virtuose Kreidezeichnungen und einige Gemälde demonstrieren den Entwicklungsprozess dieser Pathosformel, für den Reni auf die antike Skulptur zurückgriff. Neben diesen Hauptwerken will die Schau auch die komplexe Persönlichkeit des ambivalenten Malers aufzeigen. So ist etwa dessen akribisch geführtes Rechnungsbuch aus den Jahren zwischen 1609 und 1612 aus der New Yorker Morgan Library erstmals in Frankfurt öffentlich zu sehen.

Seine Ausbildung erhielt der spätere Malerstar in seiner Heimatstadt Bologna bei dem flämischen Maler Denys Calvaert. Der erste Ort seines Erfolges sollte aber Rom werden. Dort stieg Reni innerhalb weniger Jahre zum führenden Maler auf. Zwischen 1607 und 1614 gewann er den Borghese-Papst Paul V. und den Kardinalnepoten Scipione Borghese als Auftraggeber, die ihn für einige Jahre als ‚Hofkünstler‘ beschäftigen und ihn große Freskenprojekte realisieren ließen. „Die Rezeptionsgeschichte hat lange den Blick auf faszinierende Aspekte seiner Kunst verstellt“, so Direktor Philipp Demandt über Reni. Die Ausstellung wolle zeigen, „warum er im 17. Jahrhundert der erfolgreichste und meistgerühmte Maler Italien war“. Für Kurator Bastian Eclercy steht der Grund dafür fest: „Reni war ein Visionär“, so der Kunsthistoriker. „Guido Reni ist der Maler der Himmelsvision: Wie kein anderer verlieh er dem Göttlichen anschauliche Gestalt“, urteilt Eclercy.

Die Ausstellung „Guido Reni. Der Göttliche“ läuft vom 23. November bis zum 5. März 2023. Das Städel hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr sowie donnerstags bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt dienstags bis freitags 16 Euro, ermäßigt 14 Euro, am Wochenende 18 Euro, ermäßigt 16 Euro. Für Kinder unter 12 Jahren ist er kostenlos. Um die Buchung von Zeitfenstertickets im Vorfeld des Besuches wird gebeten, insbesondere für das Aktionswochenende vom 26. und 27. November, wenn der Eintritt kostenlos ist. Der Katalog kostet im Museumsshop 39,90 Euro.

Städel Museum
Schaumainkai 63
D-60596 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 – 60 50 980


23.11.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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23.11.2022, Guido Reni. Der Göttliche

Bei:


Städel Museum

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