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Zurich Art Prize für Damián Ortega

Damián Ortega ist der Gewinner des Zurich Art Prize 2023

Damián Ortega erhält im kommenden Jahr den Zurich Art Prize, den das Museum Haus Konstruktiv in Zürich gemeinsam mit der Zurich Insurance Company vergibt. In der Begründung der Jury heißt es, man sei besonders begeistert „von Damián Ortegas installativer Praxis der großen Geste, stets verbunden mit einem feinen Gespür für die Poetik des Alltäglichen“. Die Auszeichnung geht mit einer Einzelausstellung in Zürich, für die ein Budget von 80.000 Franken zur Verfügung steht, und einem Preisgeld von 20.000 Franken für den mexikanischen Künstler einher. Neben Ortega waren David Douard, Rodrigo Hernández, Zhanna Kadyrova, Christian Nyampeta und Hans Schabus für den Zurich Art Prize nominiert.

Damián Ortega tritt mit den Medien Installation, Skulptur, Fotografie, Film und Performance hervor und erlangte insbesondere 2003 durch seine Arbeit „Cosmic Thing“ auf der 50. Biennale di Venezia internationale Bekanntheit: Nach dem Vorbild einer sogenannten Explosionszeichnung präsentierte Ortega den technischen Aufbau eines VW Käfer, indem er dessen Einzelteile an kaum sichtbaren Drähten aufhängte. Auch seine weiteren Kunstwerke haben Alltagsgegenstände als Grundlage, die in dekonstruierter Form dazu anregen, die historischen, politischen und ökonomischen Bedingungen ihrer Produktion im globalen Kontext zu hinterfragen.

1967 in Mexiko-Stadt geboren, kam Ortega in den späten 1980er Jahren als politischer Karikaturist über den Workshop „Taller de los viernes“ des mexikanischen Konzeptkünstlers Gabriel Orozco zur Kunst. Seitdem entstand ein „Archiv von Ideen“ das Projektzeichnungen und Dokumentationen zurückliegender Werkkomplexe umfasst, die insbesondere durch ihre präzise Ausführung überzeugen. Seine Arbeiten charakterisiert eine Mischung aus Witz und scharfer Kritik, die ebenso wie die federführende Rolle der Zeichnung in seinem Arbeitsprozess von Ortegas erstem Beruf herrührt. Der Künstler kann auf einige Einzelausstellungen, unter anderem im Institute of Contemporary Art in Philadelphia, dem Centre Pompidou in Paris oder dem Garage Museum of Contemporary Art in Moskau, zurückblicken und war an internationalen Gruppenausstellungen im Guggenheim Museum in Bilbao, dem Museo Jumex in Mexiko-Stadt oder dem Museum of Contemporary Art in San Diego beteiligt. Zudem wurde er für den Hugo Boss Prize 2006 und den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst 2007 vorgeschlagen und nahm in diesen Jahren am Berliner Künstlerprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes teil.

Der Zurich Art Prize wurde 2007 vom Museum Haus Konstruktiv und der Zurich Insurance Company Ltd. ins Leben gerufen, um jährlich eine eigenständige künstlerische Position zu würdigen, die sich an den Schnittstellen zwischen dem kulturellen Erbe der konstruktiv-konkreten und konzeptuellen Kunst einerseits und gegenwärtigen Tendenzen andererseits bewegt. Seit 2017 setzt sich der Preis aus einem Ausstellungsbudget von 80.000 Franken und einem Preisgeld von 20.000 Franken zusammen. Die Auszeichnung wird im kommenden Jahr zum 16. Mal vergeben. Zu den bisherigen Preisträger*innen zählen unter anderem Kapwani Kiwanga, Leonor Antunes, Haroon Mirza, Ryan Gander oder Carsten Nicolai.


24.11.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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