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Besessenes Leipzig

Piero Gatti, Cesare Paolini und Franco Teodoro, Sacco, 1968

Das Leipziger Grassi Museum für Angewandte Kunst widmet sich ab heute dem gepolsterten Innenleben von Möbeln. Die von Thomas Schriefers kuratierte Schau „Besessen. Die geheime Kunst des Polsterns“ umfasst mehr als 100 Sitzgelegenheiten aus den vergangenen 400 Jahren. Die Auswahl reicht vom Renaissance-Stuhl über den Ratssessel des frühen 17. Jahrhunderts und das „Chamber Horse“, das erste Fitnessgerät des späten 18. Jahrhunderts, bis zu gegenwärtigen Designobjekten. Die Möbelstücke namhafter Gestalter*innen wie Eero Aarnio, Peter Behrens, Louis Majorelle, Ludwig Mies van der Rohe, Olivier Mourgue, Renate Müller, Margarete Steiff oder Hans J. Wegner werden um anschauliche Modelle, Stoffe der museumseigenen Textilsammlung – der Großteil wird zum ersten Mal gezeigt – sowie Film- und Bilddokumente ergänzt, die die Entwicklung des Polsterns nachvollziehen. Die Exponate stammen aus dem hauseigenen Bestand, der Löffler Collection in Reichenschwand sowie von weiteren musealen und privaten Leihgebern. Die Ausstellung entstand unter Beteilung der Restauratoren im Handwerk e.V., die ihren Sitz auf Schloss Raesfeld haben.

Das Publikum wird in drei Kapiteln an die Geheimnisse der geschnürten und gefederten Konstruktionen herangeführt. Anhand einiger beispielhafter Polstermöbel können verschiedene Moden, Materialien und Techniken aus den einzelnen Epochen verglichen werden. So treffen ein lederbezogener Klubsessel um 1925, ein geometrischer, mit Cord bespannter Hocker des Tschechen Jindrich Halabala, ein Ruhesessel von Liisi Beckmann mit zottenähnlichen Erhebungen von 1963 oder ein tiefroter Mailänder Sitzsack von Piero Gatti, Cesare Paolini und Franco Teodoro aufeinander. Über einen abgedunkelten Klangtunnel, in dem Arbeits- und Nutzungsgeräusche erklingen, gelangen die Besucher*innen in einen Aktionsraum. Dort ist Fühlen, Tasten und Probesitzen auf den Ausstellungsstücken erlaubt und erwünscht, sodass jeder sich sein eigenes Bild von gefederten oder ungefederten, flachen und auslandenden Polstern machen kann. Der Parcours endet in der Orangerie, wo bedeutende Polsterstühle des 20. Jahrhunderts aus der Löffler Collection Fragen nach unseren Ansprüchen und Vorlieben bei der Auswahl unserer Einrichtungsgegenstände aufwerfen.

Die Ausstellung „Besessen. Die geheime Kunst des Polsterns“ läuft vom 24. November bis zum 26. März 2023. Das Grassi Museum in Leipzig hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 8 Euro, ermäßigt 5,50 Euro beziehungsweise 4 Euro. Bis zum Alter von 18 Jahren ist er kostenfrei. Begleitend zur Schau erscheint eine Publikation im Verlag Arnoldsche Art Publishers für 44 Euro.

Grassi Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5-11
D-04103 Leipzig
Telefon: +49 (0)341 – 22 29 100


24.11.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Veranstaltung vom:


24.11.2022, Besessen. Die geheime Kunst des Polsterns

Bei:


Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig

Kunstsparte:


Design

Kunstsparte:


Möbel

Stilrichtung:


Design des 20. Jahrhunderts

Stilrichtung:


Italienisches Design

Variabilder:

Hans J. Wegner, Sessel „Bamsestol AP 19, Papa Bear“, 1951
Hans J. Wegner, Sessel „Bamsestol AP 19, Papa Bear“, 1951

Variabilder:

Marc Newson, Sessel „Embryo-Chair“, 1988
Marc Newson, Sessel „Embryo-Chair“, 1988

Variabilder:

Jindrich Halabala, Gepolstertes Sitzelement Modell H-120, 1932
Jindrich Halabala, Gepolstertes Sitzelement Modell H-120, 1932








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