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Modersohn-Becker Kunstpreis für Almut Linde

Almut Linde hat den Paula Modersohn-Becker Kunstpreis 2022 gewonnen

Almut Linde hat in Worpswede den Paula Modersohn-Becker Kunstpreis des Landkreises Osterholz erhalten. Die 1965 in Lübeck geborene Künstlerin, die seit 2017 an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel „Interdisziplinäre künstlerische Praxis“ lehrt, konnte sich gegen sieben Künstlerinnen und Künstler durchsetzen, die sich gleichfalls um den mit 7.500 Euro dotierten Hauptpreis beworben hatten. In ihrer Begründung führte die Jury aus: „Almut Linde untersucht in bestechender Klarheit Grenzbereiche menschlicher Erfahrung sowie rigide gesellschaftliche Strukturen. Aus einer konzeptuellen Haltung heraus entstehen kollaborative Werke, in denen sie einer minimalistischen Formensprache existenzielle, humane, aber auch gewalttätige Seiten entlockt. Ihre künstlerische Praxis entfaltet sie souverän in verschiedenen Medien – von Skulptur über Installation bis hin zu Fotografie, Sound und Video. Almut Linde gelingt es, in ihren Arbeiten auf berührende Weise zu zeigen, dass es letztlich immer Menschen sind, die die Systeme formen und nicht umgekehrt.“

Almut Linde arbeitet in ihrer künstlerischen Praxis oft mit Menschen und sozialen Systemen. „Mein Atelier ist die Welt“, sagt sie selbst. Dabei sucht sie Orte und Bereiche auf, die zunächst nicht unbedingt künstlerisches Potenzial vermuten lassen, etwa einen Wanderzirkus oder ein militärisches Manöver, in denen Linde den blinden Fleck in der allgemeinen Wahrnehmung aufspürt. Gemeinsam mit den Menschen im jeweiligen Umfeld entwickelt sie dann Performances, aus denen Aktionsfotografien, Skulpturen und Installationen entstehen, die Grundfragen menschlicher Existenz thematisieren. So ließ sie bei einer Schießübung der Bundeswehr Soldaten auf Aluminiumplatten feuern; die abstrakten Resultate sind nun in Worpswede zu sehen.

Der Sonderpreis, der sich an professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler aus dem Landkreis Osterholz richtet und mit dem Ankauf eines Kunstwerks verbunden ist, ging an Karin Schütte. Ihr Werk überzeuge durch Konzentration, Konsequenz und Beharrlichkeit, so die Jury. Im Zentrum steht das Haus als Chiffre für Wohn- und Schutzraum, als Symbol für Heimat, als sichere Hülle und Gerüst des menschlichen Lebens. Ausgehend von der Malerei habe sich Katrin Schütte in Zeichnung, Mischtechnik und dreidimensionaler Gestaltung neue Ausdrucksmittel erschlossen und die Bedeutungsspielräume ihres Sujets erweitert. „Das Haus wird zum Sinnbild für die Fragilität unseres Lebens im Spannungsfeld von Eigenem und Fremden, Abgrenzung und Auflösung, lokaler Komfortzone und globaler Herausforderung“, schloss die Jury.

Zudem wurde am Samstag der mit 1.000 Euro Nachwuchspreis, der für Kunstschaffende unter 29 Jahren aus Niedersachsen und Bremen gedacht ist, an Lucila Pacheco Dehne überreicht. Die 1994 in Berlin geborene Künstlerin, Absolventin der HBK Braunschweig, habe sich in kurzer Zeit ein breites, in viele Richtungen weisendes Ausdrucksrepertoire angeeignet. „Experimentierfreudig kombiniert sie unterschiedlichste Materialien – darunter oft vergängliche Stoffe wie Lebensmittel – mit eigenen Texten und Videoarbeiten und setzt mit ihnen selbstgeschaffene Mythen in Szene. In der reflektierten Auseinandersetzung mit Materialitäten, Arbeitsprozessen und formalen Fragen findet die Suche nach der eigenen Identität immer neue, vieldeutige und überraschende Antworten“, so das Preisgremium.

Die Kunstwerke der Preisträgerin Almut Linde sowie der übrigen Nominierten Karo Akpokiere, Jody Korbach, Sarah Lüdemann, Anna Nero, Stefan Panhans und Andrea Winkler, Charlotte Perrin sowie Stefanie Unruh sind aktuell in der Großen Kunstschau in Worpswede zu sehen. Im Barkenhoff werden die Arbeiten von Karin Schütte und Lucila Pacheco Dehne präsentiert. Die Ausstellung „Paula Modersohn-Becker Kunstpreis 2022“ läuft bis zum 5. März 2023. Geöffnet ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 16 Uhr. Geschlossen bliebt an Heiligabend und 1. Weihnachtstag, an Silvester und Neujahr gelten besondere Öffnungszeiten. Der Eintritt beträgt inklusive Katalog 15 Euro, ist für beide Teile und während der gesamten Laufzeit der Ausstellung gültig.

Große Kunstschau Worpswede
Lindenallee 5
D-27726 Worpswede
Telefon: +49 (0)4792 – 13 02

Barkenhoff – Heinrich-Vogeler-Museum
Ostendorfer Straße 10
D-27726 Worpswede
Telefon: +49 (0)4792 – 39 68

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Bei:


Barkenhoff

Bei:


Große Kunstschau

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Almut Linde hat den Paula Modersohn-Becker Kunstpreis 2022 gewonnen
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Künstler:

Almut Linde

Künstler:

Lucila Pacheco Dehne








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