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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Mit seiner Auswahl an Kunst und Antiquitäten von der Gotik bis zur Gegenwart liefert Neumeister in München eine gewohnt breite Vielfalt und versteigert einige Objekte für einen guten Zweck

Die fehlende Hälfte



Lucas Cranach d.Ä., Lucas Cranach d.Ä. und Werkstatt, Philipp Melanchthon, 1543

Lucas Cranach d.Ä., Lucas Cranach d.Ä. und Werkstatt, Philipp Melanchthon, 1543

Als Philipp Melanchthon 1518 auf den neu gegründeten Lehrstuhl für Altgriechisch an die Universität nach Wittenberg berufen wurde, war er gerade einmal 21 Jahre alt. Hier traf er auf Martin Luther und freundete sich mit dem Exegeten an. Mit dem Augustinermönch wurde der junge Tübinger Humanist bald eine der prägenden Gestalten der Reformation, das Wirken der beiden großen Geister schnell über die sächsischen Landesgrenzen hinaus bekannt. Zu ihrer Prominenz haben auch die Bildnispaare von Melanchthon und Luther beigetragen, die ab 1532 in der Werkstatt Lucas Cranachs d.Ä. zahlreich vom Band liefen. Durch ein festgelegtes Motivrepertoire, eine rationale Arbeitsteilung und einen unverkennbaren Werkstattstil konnte Cranach Gemälde marktorientiert und in hoher Anzahl produzieren, ohne dabei an Qualität einzubüßen. Allerdings ist eine Unterscheidung der Hände zwischen ihm, seinem Sohn und seiner Werkstatt nur schwer möglich, so auch bei einem Bildnis Melanchthons, das das Münchner Auktionshaus Neumeister nun offeriert. Darauf ist der Wittenberger Professor in der Tracht der Universitätslehrer mit schwarzer Schaube, schwarzem Barett und seinem typischen Spitzbart schon als etwas gealterter Mann zu sehen. Denn diese Version, zu der das linke Pendant von Martin Luther fehlt, stammt schon aus dem Jahr 1543 und will 100.000 bis 120.000 Euro sehen.


Mit einer gut bestückten Auswahl an kunsthandwerklichen Gegenständen, Gemälden und Grafiken Alter und Neuerer Meister und Kunst bis in die Gegenwart bestreitet Neumeister seines Jahresabschluss. Weihnachtliche Vorfreude weckt bei den Alten Meistern ein Triptychon mit der „Anbetung der Könige“ vor einer fantasievollen Hügellandschaft mit zwei Stifterfiguren auf den Seitenflügeln, das die Experten im Umkreis des Niederländers Jan van Scorel lokalisieren (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR). Über die Portraitkunst des 18. Jahrhunderts, darunter die standesgemäß gekleidete Kurprinzessin Maria Antonia von Sachsen aus der Werkstatt Georges Desmarées’ (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR), eine von Antoine Pesne eher aufklärerisch und freizügig gestaltete Gräfin Maria Magdalena von Dönhoff (Taxe 7.000 bis 9.000 EUR) oder die feinsinnige Prinzessin Marie Charlotte Amalie von Sachsen-Meiningen am Stickrahmen aus der Hand Johann Georg Ziesenis’ (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR), geht es zu den Neueren Meistern, die der Katalog wieder zahlreich listet.

Alte und Neuere Meister

Einen ersten Höhepunkt gibt es hier schon bei den Arbeiten auf Papier mit Johann Georg von Dillis’ fein ausgeführtem und geschmackvoll aquarelliertem Landschaftspanorama „Aussicht – Gegen das Kloster Tegernsee“, das um 1803 auch in einer Umrissradierung vervielfältigt wurde (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR). Carl Spitzweg träumte sich später auf einer kleinen Ölstudie eine verwunschene Gebirgsschlucht herbei und platzierte in ihr ein Bauernhaus am Bach (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR), während Eduard Schleich d.Ä. den Horizont niedrig hält und über seiner weiten Voralpenlandschaft ein Gewitter aufziehen lässt (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Bei Albrecht Adam geht es dann nicht mehr so friedlich zu, wenn er einen österreichischen Offizier, vielleicht Rudolph Graf von Salis-Zizers, auf steigendem Rappen in der Schlacht am Mincio mit gefallenem Soldaten zeigt (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Eher von den angenehmen Seiten Italiens künden Anton Sminck Pitloos helle Küstenpartie vor Neapel (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR) oder Dietrich Wilhelm Lindaus energischer „Römischer Ochsentreiber“, der vor antiken Ruinen mit seinen Kollegen mehrere Büffel in Schach hält und damit eine junge Mutter mit ihren Kindern schützt (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR).

Die Genremalerei ist dann nicht mehr weit, die in Hugo Kauffmann und seiner pittoresken „Versteigerung“ eines Hausrats mit zahlreichen Interessenten in einer zerfallenen Scheune einen wichtigen Exponenten hat (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Eher amüsant greift Joseph Weidner das eigene Malerleben auf, wenn er 1836 seine Kollegen im Atelier fechten lässt, so dass einer doch eben in die Leinwand mit Gottvater Zeus stürzt und dabei auch ihren Schöpfer vom Stuhl reißt (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR). Eduard von Grützner beteiligt sich mit einem seiner charakteristischen genussvollen Mönche unter dem Titel „Elfinger“ von 1875, der im Weinkeller prüft, ob ein Zinnkrug schon leer ist (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR), der in München ausgebildete Grieche Nikolaos Vokos mit einer Magd in der Küche beim Schuppen eines Fisches (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR).

An der Münchner Kunstakademie studierten gleichfalls der Pole Alfred von Wierusz-Kowalski und der in Odessa geborene Franz Roubaud. Während Wierusz-Kowalski mit wilden Pferdegespannen und Schlittenfahrten hervortrat, so auch bei Neumeister mit einem flott dahingaloppierenden Dreispänner in einer verschneiten abendlichen Winterlandschaft (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR), konzentrierte sich Roubaud auf das Leben im Kaukasus. Hier entdeckte er einige Kosaken, die auf ihren Pferden gerade einen Fluss überqueren und wohl ihre Heimat verlassen (Taxe 7.000 bis 8.000 EUR). Der Orientalist Otto Pilny portraitierte dann ausdrucksvoll einen Beduinen als Dreiviertelfigur vor neutralem Hintergrund mit seiner gesenkten Flinte in den Händen (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR).

Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts

Ein Winterbild steht an der Spitze der Modernen Kunst: Von der Veranda seines Hauses in der Bachstraße ließ Conrad Felixmüller 1934 seinen Blick über die verschneiten Dächer der Dresdner Neustadt schweifen. Das „Lieblingsbild“ seines Sohnes Titus, der lange im Besitz des „Tauschnees“ war, ist für 40.000 bis 60.000 Euro zu haben. Hélène de Beauvoir, die jüngere Schwester der Schriftstellerin und Feministin Simone de Beauvoir, hat ihre Winterlandschaft 1960 weitgehend abstrahiert und lässt nur noch einen dichten Schneesturm über die Leinwand fegen (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). In sommerliche Gefilde entführen dagegen einige andere Franzosen: Paul Signac auf seiner aquarellierten Bleistiftzeichnung an die Biskaya zu den Segelbooten bei Saint-Gilles-Croix de Vie (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR), Louis Valtat zu einigen erntereifen Getreidefelder in der Normandie (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Für die Gattung Stillleben steht Bernard Buffets Küchenstück „Casserole rouge“ von 1955 (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR).

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Ernst Wilhelm Nay schon in die Ungegenständlichkeit verabschiedet, wofür seine bunte Gouache „Frau mit Kind im Herbst“ von 1946 steht, in der nur noch rudimentär Körperformen angedeutet sind (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Auch auf Edo Murtics wilder Farbschlacht „Große Bucht“ von 1990 ist von der im Titel genannten Küstenpartie wenig zu erkennen (Taxe 6.000 bis 9.000 EUR). Gerhard Richter hat sich in seinem Schaffen stets die Frage nach der Abbildbarkeit des Realen gestellt, unter anderem 2012 bei der Edition für „Die Welt“, in der er die Titelseite der Tageszeitung vom 5. Oktober in seiner typisch verschwommen fotorealistischen Wiedergabe hundertmal vervielfältigte (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Normunds Braslins ist bei Neumeister kein Unbekannter. Der 1962 in Riga geborene Lette feierte in München schon häufiger Erfolge und will nun mit seinem reizvollen weiblichen Rückenakt „White Room“ aus dem Jahr 2013 in altmeisterlicher Manier bei 8.000 bis 12.000 Euro wieder daran anknüpfen.

Skulpturen und Kunsthandwerk

In der Skulpturenabteilung geht es dann rund 600 Jahre zurück. Hier macht ein Exemplar der „Schönen Madonnen“ aus dem Rheinland um 1420 auf sich aufmerksam: Die lächelnde Maria steht in leicht s-förmigem Schwung auf einem Terrainsockel und präsentiert dem Betrachter das neugeborene Kind auf ihren Armen, das frohgemut zu einer Traube greift (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Darum versammeln sich unter anderem eine heilige Barbara um 1480 wohl aus dem Salzburger Raum in strenger frontaler Positur (Taxe 28.000 bis 32.000 EUR) oder ein heiliger Johannes der Täufer, den der in München tätige Meister von Rabenden um 1515/20 als Sitzfigur mit einem Hinweisgestus auf das Lamm ausgeführt hat (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Szenisch wird es mit einer Enthauptung der heiligen Katharina; das Dreipersonenstück schnitzte ein Tiroler Bildhauer in der Mitte 15. Jahrhunderts (Taxe 9.000 bis 10.000 EUR).

Beim Porzellan steht das Paar Kratervasen der Nymphenburger Manufaktur um 1830 mit Frauenkopfhenkeln nach einem Modell Friedrich von Gärtners an der Spitze. Die üppig staffierten Blumenbouquets der Schauseite sollen Johann Baptist Reis oder Franz Xaver Nachtmann besorgt haben (Taxe 13.000 bis 14.000 EUR). Für Nymphenburg entwarf Robert Raab um 1960 mehrere Dekore mit farbenfrohen exotischen Vögel in ausgeprägtem Astwerk, so auch einen Sittich auf Paprikazweigen, der sich auf einer Vase geruhsam breit gemacht hat (Taxe 1.500 bis 1.600 EUR). Beim Silber tut sich eine klassizistische Augsburger Terrine mit Presentoir von Gustav Friedrich Gerich um 1779/81 mit Muschelgriffen und Vasenknauf hervor (Taxe 6.000 bis 7.000 EUR), bei den Möbeln eine ausladende sächsische Aufsatzkommode, die um 1775 mit einer lockeren Blütenmarketerie am Übergang vom Rokoko zum Klassizismus steht (Taxe 18.000 bis 22.000 EUR). Zwei Besonderheiten stammen aus dem Besitz von Frido Mann: das mit Edelsteinen besetzte Pektorale aus dem 18. Jahrhundert vom Berg Athos mit zentraler Mikroschnitzerei einer Kreuzigung und einer weiblichen Heilligen (Taxe 1.600 bis 2.200 EUR) und die Schweizer Herrenarmbanduhr, die sein Großvater Thomas Mann seit den 1930er Jahren getragen hat (Taxe 1.200 bis 2.200 EUR). Beide Objekte lässt Frido Mann zugunsten des Trägervereins von Inter Faith Network „Weltkloster e.V.“ versteigern.

Die Auktion beginnt am 7. Dezember um 14 Uhr mit dem Kunsthandwerk, den Antiquitäten, dem Schmuck und den Uhren. Am 8. Dezember stehen ab 14 Uhr die Grafik und die Gemälde des 16. Jahrhunderts bis in die Gegenwart auf dem Programm. Der Katalog ist im Internet unter www.neumeister.com abrufbar.

Kontakt:

Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Barer Straße 37

DE-80799 München

Telefax:+49 (089) 23 17 10 55

Telefon:+49 (089) 231 71 00

E-Mail: auctions@neumeister.com



06.12.2022

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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