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Baseler Museum kauft Hauptwerk von Jean Tinguely

Jean Tinguely, Éloge de la folie, 1966

Das Museum Tinguely in Basel hat eines der frühen Hauptwerke seines Namensgebers aus den 1960er Jahren erworben. Jean Tinguely schuf seine „Éloge de la folie“ 1966 für das gleichnamige Ballettstück von Roland Petit. Als Bild im Hintergrund der Bühne gestaltete er damals einen reliefartigen, scherenschnittartigen Vorhang. Ähnlich wie seine frühen Reliefs „méta-mécaniques“ aus feinen Drahträdern und farbigen Blechteilen, die mit dem Drehrhythmus der Räder zu tanzen beginnen, drehen sich bei diesem Werk große, flache, aus Holzpaneelen ausgeschnittene und schwarzgestrichene Räder vor einem weißen, von hinten beleuchteten Vorhang und treiben ihr Spiel. Ein Tänzer auf einem fahrradähnlichen Gestell mit Pedalen bringt die Apparatur über Transmissionsriemen in Bewegung und Bälle auf einer das Relief durchquerenden Kugelbahn ins Rollen.

Roland Petit, Choreograf und Gründer der Pariser „Ballets des Champs-Élysées“, griff bei seinem Tanzstück auf Erasmus von Rotterdams Schrift „Lob der Torheit“ zurück und konzipierte ein kontrastreiches Ballett als Spiegel der Zeit, der menschlichen Schwächen und ihres vergeblichen Strebens. Für die Bühnenbilder der neun Szenen konnte er Niki de Saint Phalle, Martial Raysse und Jean Tinguely gewinnen, die jeweils drei Dekorationen übernahmen. In der französischen Presse trugen nicht zuletzt die extravaganten Bühnenbilder zur positiven Kritik bei. Die „Éloge de la folie“ wurde vor über zwanzig Jahren letztmals öffentlich anlässlich der Ausstellung „L’ésprit de Tinguely“ im Kunstmuseum Wolfsburg und anschließend im Museum Tinguely gezeigt. Während der Laufzeit in Basel erwarb eine Privatsammlung Tinguelys Werk, von der das Baseler Museum die „Éloge“ nun übernahm. Ab dem 8. Februar ist sie in der neuen Sammlungspräsentation „La roue = c’est tout“ zu sehen.


20.01.2023

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Jean Tinguely, Éloge de la folie, 1966
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