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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Nach über 200 Jahren erscheint eines der seltenen Skizzenbücher Caspar David Friedrichs erstmals im Kunstmarkt. Grisebach in Berlin kann das Rarissimum versteigern und noch weitere Spitzenwerke dazu

Architektonische Strandatmosphäre



Lyonel Feininger,  Wolken überm Meer I, 1923

Lyonel Feininger, Wolken überm Meer I, 1923

„Ich fing an zu notieren, zuerst halb nur bei der Sache – aber dann, wie durch einen Glückszufall gestalteten sich die Wolken überm Meer immer schöner, und ich geriet in Schwingung und machte 5 – 6 Strand- und Wolkennotizen, über die ich mich noch nach Jahren freuen werde. Nichts störte, und ich wusste gleich, diese halbe Stunde bleibt bestehen, wird Erinnerung und Sehnsucht zugleich, weil das Empfinden des Glücks so unmittelbar lebendig gewesen.“ Diese Empfindungen von der Ostsee teilte Lyonel Feininger am 9. September 1922 seiner Frau Julia in einem Brief nach Weimar. Die Weite des Meeres und des Horizonts, das Wetter mit seinen Wolkenformationen waren in das Blickfeld des Künstlers geraten. Seine spontanen „Natur-Notizen“ von der See übertrug Feininger dann ins bildmäßige Format, so etwa ein Jahr später in seinen „Wolken über dem Meer I“. Über einem schmalen Streifen Strand mit zwei einsamen Gestalten und über dem dunklen, fast schwarzen Meer erhebt sich ein hoher Himmel, den Feininger in drei Wolkenblöcke unterteilt. Die sind alles andere als realistisch dargestellt. Feininger abstrahiert die Wolken zu geometrisch gestaffelten Farbflächen in Grün und Gelb, die eher wie Felsarchitekturen und scharfe Lichtkegel aussehen. Wären da nicht die beiden Menschen, könnte man das Bild auch für eine ungegenständliche Komposition halten.


Wie schon in der Frühjahrsauktion steht Lyonel Feininger wieder an vorderster Front beim Berliner Versteigerer Grisebach. Mit dem Rückenwind der aktuellen Retrospektive zu dem Bauhaus-Meister in der Frankfurter Schirn dürften die „Wolken über dem Meer I“ in ihrer formalen Zuspitzung, aber auch in ihrem atmosphärischen Gehalt an den anvisierten 800.000 bis 1,2 Millionen Euro keinen Zweifel lassen. Überflügelt werden sie in der Auktion „Ausgewählte Werke“ am 30. November aber von einem Werk der deutschen Romantik. Es ist schon eine kleine Sensation, dass erstmals ein gebundenes Skizzenbuch Caspar David Friedrichs auf dem Auktionsmarkt auftaucht. Von seinen ehemals insgesamt wohl 20 Skizzenbüchern haben sich nur sechs erhalten. Vier Exemplare bewahrt das Nationalmuseum in Oslo auf, ein weiteres das Kupferstich-Kabinett in Dresden. Das „Karlsruher Skizzenbuch“, das nun für 1 bis 1,5 Millionen Euro bei Grisebach den Besitzer wechseln soll, ist schon zu Lebzeiten Friedrichs oder kurz danach in die Hände seines engen Künstlerfreunds Georg Friedrich Kersting übergegangen und blieb bis dato im Besitz von dessen Nachfahren.

Doch das ist auch schon das einzige Objekt aus dem 19. Jahrhundert, das Aufnahme in die „Ausgewählten Werke“ gefunden hat. Wie üblich dominiert bei Grisebach die Kunst der Moderne und der Nachkriegsepoche aus Deutschland, angereichert um einige internationale Positionen. So will Emil Nolde einen der vorderen Ränge der Auktion erklimmen und gibt dafür zwei expressionistische Spätwerke in die Versteigerung. 1946 entstand sein Figurenbild „In Demut“, das auf ein Aquarell der 1930er Jahre zurückgeht und im Todesjahr seiner Frau Ada mit den beiden nackten Frauengestalten in synchroner vornübergebeugter Geste von innerer Einkehr und inniger Verbundenheit zeugt (Taxe 700.000 bis 900.000 EUR). Nochmals vier Jahre jünger ist Noldes farbintensives Blumenbild „Mohn und blaue Lupinen“, in dem der Expressionist ein Motivrepertoire aufgreift, das ihn über sein gesamtes Schaffen hinweg begleitet hat (Taxe 800.000 bis 1,2 Millionen EUR).

Die Moderne

Preislich knüpfen daran zwei Landschaften an. Das ist zum einen Karl Schmidt-Rottluffs später als entartet gebrandmarktes „Bootshaus in Jershöft“ von 1920, das er an einem Hochsommertag unter den Strahlen der Sonne in dem entlegenen Fischerdorf an der Küste Ostpommerns mit einem starken Farbakkord festhielt (Taxe 600.000 bis 800.000 EUR), zum anderem Max Beckmanns „Springbrunnen in Baden-Baden“. Doch die Parklandschaft vermittelt nur eine vorgetäuschte Idylle, bei der es um mehr geht als den Blick in den Park um die Mittagszeit an einem Frühlingstag. Ein Gefühl von Enge und Stillstand mischt sich in die Atmosphäre des 1936 unter dem erstarkten NS-Regime geschaffenen Bildes (Taxe 700.000 bis 1 Million EUR). An der Ostsee im pommerschen Leba hielt sich zudem Hermann Max Pechstein auf und brachte von dort 1921 den Strand an einem „Kalten Nachmittag“ mit, obwohl die Sonne groß aufscheint (Taxe 300.000 bis 400.000 EUR).

Für die Künstler des „Blauen Reiters“ war Murnau im bayrischen Voralpenland der Ort ihrer Inspiration. Dort sah Alexej von Jawlensky in flüchtiger Malweise die „Roten Dächer“ in glühenden Farben und verstand erstmals nach eigener Aussage, „zu malen, nicht das, was ich sehe, aber das, was ich fühle“ (Taxe 250.000 bis 350.000 EUR). Die Abstraktion vom Gegenstand führte Jawlensky dann in seinen „Mystischen Köpfen“ und „Meditationen“ fort, so auch in dem stillen „Heilandsgesicht: Dem Tempelhüter“ mit geschlossenen Augen von 1921 (Taxe 250.000 bis 350.000 EUR). Mit dieser Überhöhung konnte Albert Birkle nun gar nichts anfangen, als er 1925 bei einer dem Diesseits zugewandten „Dame im offenen Wagen“ seiner Frau Elisabeth Starosta mit mondänem Pelzmantel und vom Fahrtwind zurückgewehten Haaren in einer Mischung aus Extravaganz, Kühle und Dekadenz ein Denkmal setzte (Taxe 150.000 bis 200.000 EUR). Die Distanziertheit der Neuen Sachlichkeit spricht zudem aus Wilhelm Lachnits „Porträt meines Bruders“, des Architekten Max Lachnit, den er 1924 mit Schiebermütze und Pfeife rauchend des nachts vor einer Eisenbahnunterführung in die Mitte der Straße rückte (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR).

Auch die gesellschaftskritischen Berliner Chronisten der Weimarer Republik mischen in der Auktion mit. So feiert Georg Tappert auf seiner „Groteske II“ um 1919 ein wildes und buntes Treiben mit exzentrisch gekleideten, wunderlichen Gestalten, die Masken tragen und nur noch das Zerrbild eines Menschen sind (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). Ebenso übertrieben zeichnet George Grosz auf seinem großformatigen Aquarell „Nächtliche Szene, Berlin“ von 1925 die drei Männer, die sich im Bordell gemeinsam mit drei Frauen vergnügen (Taxe 300.000 bis 400.000 EUR). Das Blatt stammt von dem New Yorker Sammlerpaar Johanna und Leslie Garfield, die ihren Schwerpunkt auf den deutschen Expressionismus legten und etwa noch die beiden Mappenwerke „Gesichter“ von 1914/19 (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR) und „Berliner Reise“ aus dem Jahr 1922 von Max Beckmann beisteuern (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR).

Auch auf Marc Chagalls Gouache „La mort et le malheureux ou La mort et celui qui maudit son destin“ von 1926 geht es zur Sache, wenn der Tod nach einer Fabel La Fontaines clownesk ins Zimmer tritt, sein Messer zückt und den Mann holen will, der seines Lebens überdrüssig ist, dann aber doch entsetzt zurückweicht. Weniger existenziell sind dagegen die junge schwarze Frau mit Musikinstrument, mit der sich Irma Stern 1927 auf die indigene Welt des südlichen Afrikas eingelassen hat (Taxe je 200.000 bis 300.000 EUR), und Karl Hofers ruhige und vertrauliche Schilderung eines „Mädchens mit Blumenstrauß“ von 1943 (Taxe 180.000 bis 240.000 EUR). Während Arthur Segal in seinem raffiniert zerlegten und den Rahmen mit einbeziehenden „Stillleben mit Flasche“ von 1924 nur eine Gattung aus Hofers Gemälde aufgreift (Taxe 120.000 bis 150.000 EUR), treffen bei Renée Sintenis „Großer Daphne“ das Florale und Menschliche wieder aufeinander. Die gelängte Bronzefigur der sich den Nachstellungen Apollons entziehenden und eben in einen Baum verwandelnden Göttertochter soll marktgängige 150.000 bis 200.000 Euro einspielen. Als Bildhauer tritt gleichfalls Georg Kolbe mit seiner schwarzen „Sklavin“ von 1916 an, die eng mit Michelangelo Buonarrotis „Sterbendem Sklaven“ aus dem Louvre verwandt ist (Taxe 150.000 bis 250.000 EUR).

Die Jüngeren

Eine Verbindung der Epochen vor und nach dem Zweiten Weltkrieg gelingt den vier Werken Ernst Wilhelm Nays in der Auktion. Seine Komposition „Fischer“ datiert ins Jahr 1936 und lässt noch den Bildgegenstand der Fischer beim morgendlichen Fischzug gut erkennen. Wo sich die titelgebende „Angelika“ in Nays Mustermix einer Sommerlandschaft von 1946 versteckt, ist dann schwerer auszumachen (Taxe je 120.000 bis 150.000 EUR). Keine konkrete Entsprechung zu einem Gegenstand weisen seine beiden späten Werke auf: das Scheibenbild „Alpha“ von 1957 in einem kraftvollen Farbklang aus Blau, Rot und Grün (Taxe 400.000 bis 600.000 EUR) und das helle leuchtende Gemälde „Gelb-Orange-Kobalt I“ von 1967 aus der Reihe der Spindelbilder (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR). Zao Wou-Kis Komposition „21.07.50-Saint-Jeoire – Montagne jaune“ aus dem Jahr 1950 erinnert trotz weitgehender Abstraktion noch an den im Titel genannten gelben Berg (Taxe 400.000 bis 600.000 EUR). Warum René Magritte sein kleines Gemälde unschuldiger weißer Wölkchen am hellblauen Himmel von 1963 „La Malédiction“, also „Fluch“, nannte, ist nicht gesichert. Aber vielleicht will der belgische Surrealist wie in seinen anderen Gemälden hier über den Titel einige Verwirrung stiften (Taxe 300.000 bis 400.000 EUR).

Für die gestische Kunst des Informels listet der Katalog dann noch Fritz Winters von warmer Exotik durchzogene Leinwand „Afrikana I“ von 1957 auf ockergelbem Grund mit irregulären schwebenden Farbinseln und schwarzer Linienstruktur (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR), Emil Schumachers rot grundierte schrundige Aufwerfung „Gregor“ von 1967 mit formatfüllender schwarzer Bogenlinie (Taxe 120.000 bis 150.000 EUR) oder Hans Hartungs Gemälde „T 1980 H 34“, auf dem sich über hellem Zitronengelb, blassem Türkisblau und einem Pompejanischrot ein filigraner, gleichwohl wilder Tanz aus schwarzen Gespinstfasern erhebt (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR). Konrad Klapheck machte 1967 aus einer Badewannenarmatur eine eigenartige surreale „Schöne Hausfrau“, die zum erotischen Fetischobjekt mutiert (Taxe 180.000 bis 240.000 EUR).

Während bei Per Kirkebys titellosem Großformat von 2011 noch die Erinnerung an die Natur und Landschaftliches, hier etwa an Sträucher und eine Wasserfläche, durchschimmert (Taxe 350.000 bis 550.000 EUR), setzt Günther Förgs in seinem auf Blei gemalten Bild von 1990 auf die Farbfläche und die Gegenüberstellung von zwei Blautönen, die ein geradezu ozeanisches Gefühl der Auflösung in der Weite des Horizonts evozieren (Taxe 250.000 bis 350.000 EUR). Auch Imi Knoebel agiert mit monochromen Farbfeldern und reagiert mit einem mehrteiligen Wandobjekt auf Barnett Newmans legendäre Werkreihe „Who’s afraid of Red, Yellow and Blue?“ aus den späten 1960er Jahren. Ebenfalls in den Primärfarben Rot, Gelb und Blau gibt Knoebel dem Amerikaner 2006 selbstsicher zur Antwort „Ich Nicht XI“ (Taxe 160.000 bis 200.000 EUR). Mit den selben Farben spielt auch Reinhold Heller im seinem „Antiobjekt“ von 1966. Der Maler, der an der Münchner Kunstakademie und der dortigen Musikhochschule studierte und Mitglied der Gruppen „Wir“ und „Geflecht“ war, öffnete dafür die plane Malfläche in den Raum, gestaltete aus Eisen und Draht ein dreidimensionales Gewirr aus Bögen, Kurvaturen, Fahnen und aufgeklappten Flächen und lässt eine komplexe sphärische Polyphonie in den drei Grundfarben Rot, Gelb und Blau erklingen (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR).

Aus dem Jahr der Wiedervereinigung stammt A.R. Pencks „Soldato Convenzionale“, mit dem er in seiner symbolträchtigen Bildsprache ein eindrucksvoll verdichtetes Zeugnis für die deutsch-deutsche Geschichte und seine persönliche Erfahrung als Soldat bei der Nationalen Volksarmee schuf (Taxe 160.000 bis 200.000 EUR). Gar das ganz große Welttheater ruft Jonas Burgert auf und entwirft mit seinem „Kaltlauf“ von 2010 eine endzeitliche Parabel: In den Zeiten von Krieg und Klimawandel hat sich die Menschheit selbst zugrunde gerichtet; nur die Außenseiter bleiben in den düsteren Ruinen der Zivilisation übrig (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Dagegen feiert Baltasar Lobo in seinem anthrazitgrauen Bronzetorso „Pièce d’eau sur socle“ von 1971/86 in reduzierten gerundeten Formen den weiblichen Körper in seiner Geschmeidigkeit und Eleganz (Taxe 300.000 bis 400.000 EUR).

Die Frauen

Grisebach lenkt diesmal die Aufmerksamkeit besonders auf die Kunst der Frauen. Neben Irma Stern und Renée Sintenis ist noch die Amerikanerin Alice Baber bei den „Ausgewählten Werke“ vertreten und eröffnet die Auktion mit ihrem abstrakt-expressiven Gemälde „Ladder Rising“ samt zarten wuchernden Farbseen von 1965, das Teil ihrer ersten deutschen Einzelausstellung im Kölnischen Kunstverein ein Jahr später war (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Die anderen Künstlerinnen tummeln sich dann vor allem in der „Zeitgenössischen Kunst“ am 1. Dezember, etwa Christa Dichgans, die sich 1969 dem Sujet Spielzeug verschrieb und mit Schneewittchen und einem Clown präzise, beinahe fotorealistisch, zwei aufblasbare Gummifiguren abkonterfeite (Taxe je 15.000 bis 20.000 EUR). Zwei für Alicja Kwade typische Arbeiten formulieren Denkmodelle zu Fragen der physikalischen Gesetze von Raum und Zeit: die Installation an die Wand gelehnter, eigentlich fester, aber hier verbogener Materialien unter dem Titel „Andere Bedingung (Aggregatzustand 1)“ von 2009 (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR) und die gleichaltrige, zerlegte Uhrenskulptur „Watch (Münz)“ (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR).

Als Bildhauerin tritt zudem die Französin Camille Henrot an, die in ihrer Bronze „Self Effacing Management Politics“ von 2016 aus der Serie der „Desktop Series“ Anleitungen zur körperlichen Selbstertüchtigung gibt (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR). Annette Kelm ist Fotokünstlerin und entsendet zwei Aufnahmen ihres leicht demolierten humorvollen „Art Car“ von 2007 in die Auktion (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Tacita Deans elegischer C-Print „One Negative, Two Suns, Two Moons“ von 2019 zeigt das unmögliche Naturschauspiel einer doppelten partiellen Sonnenfinsternis (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). Auch Rebecca Horn blickte 2013 in den Himmel und legte das Gesehene in ihrer großformatigen zarten Zeichnung „Himmelswurzeln“ nieder (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Diesen Wert soll gleichfalls Martha Jungwirths titelloses Aquarell von 2007 einspielen, auf der sich schemenhaft ein Stuhl andeutet. Ihre Wiener Kollegin Renate Bertlmann schuf aus violettem Muranoglas 2019 ihren „Tranquilizer“, einen überdimensionierten Schnuller in einer Auflage von sieben Stück (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). In die Konkrete Kunst geht es dann mit der Schweizerin Verena Loewensberg, die 1972 zwei Regenbogen in Keilform und zwei schräge grüne Balken auf ihrem knapp zwei Meter breiten Querformat miteinander kombinierte (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR).

Die Auktion „Ausgewählte Werke“ beginnt am 30. November um 18 Uhr. Am 1. Dezember folgt um 18 Uhr die „Zeitgenössische Kunst“. Die Objekte können bis zum 28. November täglich von 10 bis 18 Uhr, am 29. November von 10 bis 15 Uhr besichtigt werden. Der Internetkatalog ist unter www.grisebach.com abrufbar.

Kontakt:

Grisebach

Fasanenstraße 25

DE-10719 Berlin

Telefon:+49 (030) 885 91 50

Telefax:+49 (030) 882 41 45

E-Mail: auktionen@grisebach.com

Startseite: www.grisebach.com



28.11.2023

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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René Magritte,  La Malédiction, 1963

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Caspar David Friedrich,  Karlsruher Skizzenbuch, 1804

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Camille Henrot,  Self Effacing Management Politics, 2016

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Renée Sintenis,  Große Daphne, 1930

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