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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Der Münchner Versteigerer Ketterer geht mit einer Auswahl an Spitzenwerken des deutschen Expressionismus in seine nächste Auktionsrunde, die in Qualität, Marktfrische und Dichte in Deutschland ihresgleichen sucht. Dazu tragen einige Privatsammlungen auch mit ausgefallenen Kunstwerken bei

Frühes unvollendetes Genie



Die Sammlung Bunte ist in der deutschen Museumslandschaft keine unbekannte. Seit 1974 hat Hermann-Josef Bunte mit seiner Frau Renate eine umfangreiche Kollektion mit einem Schwerpunkt auf dem westfälischen Expressionismus aufgebaut und sie etwa in Wilhelmshaven, Berlin, Bonn, Quedlinburg, Konstanz, Passau oder zuletzt bis September noch im Kunsthaus Apolda und immer wieder in seiner Heimatstadt Bielefeld präsentiert. Doch der Traum von einem eigenen Museum für seine Sammlung hat sich dort zerschlagen. Es gab mehrere Schenkungs- und Dauerleihgabenabsichten, unter anderem mit der Kunsthalle Bielefeld. Eine endgültige Lösung scheiterte aber wie so häufig zwischen Privatsammlern und öffentlicher Hand an unterschiedlichen Vorstellungen der Präsentation und Ausrichtung, zuletzt auch mit dem von Bunte mitinitiierten Kunstforum Hermann Stenner in Bielefeld. Nun hat der 81jährige Rechtswissenschaftler einen Schlussstich unter diese Bemühungen gezogen, bringt seine rund 1.200 Bilder unter den Hammer und hat sich dafür das Auktionshaus Ketterer ausgesucht.


Eine erste Tranche von 50 Arbeiten bringt der Münchner Versteigerer nun am 9. Dezember zum Aufruf. Zentralgestirn ist dabei Hermann Stenner, dessen junges Talent bereits 1914 im Ersten Weltkrieg mit 23 Jahren ein jähes Ende fand. Noch 1950 notierte sein Studienfreund Willi Baumeister: „Er wäre einer der besten Maler Deutschlands geworden.“ Kennengelernt hatte Hermann-Josef Bunte die Kunst Stenners 1974 in der Ausstellung „Der Hölzel-Kreis bis 1914“ in der Kunsthalle Bielefeld, die zugleich das Initial seiner Sammelleidenschaft wurde. Buntes Kollektion ist die größte zum Werk des früh verstorbenen Ausnahmekünstlers. Viele der Arbeiten Stenners werden nun zum ersten Mal auf dem Kunstmarkt angeboten, darunter seine farbkräftigen expressiven Landschaften „Jahrmarkt am Kesselbrink in Bielefeld“ und „Viadukt bei Monschau“ von 1912, die direkt aus der Familie Stenners in die Sammlung Bunte übergingen (Taxe je 40.000 bis 60.000 EUR). An dieser Preisvorstellung orientieren sich zudem das farbleuchtende „Blumenstillleben auf schwarzem Grund II“ von 1913, die hellere, von einer Lichtmetaphorik getragene „Heilige von Engeln verehrt“ und der ausdrucksstarke leidende „Christuskopf“ von 1913/14, den sich Bunte erst im Juni 2018 für netto 83.000 Euro bei Lempertz in Köln zugelegt hat.

Stenner-Faible

Moderat taxiert ist zudem Stenners aus Komplementärkontrasten aufgebautes Figurenbild „Grüne Frau mit gelbem Hut I“. Hermann-Josef Bunte besaß davon auch die zweite, genauer ausgeführte Version und ließ sie 2011 bei Lempertz zum bis heute gültigen Stenner-Rekord von netto 110.000 Euro versteigern. Für die reduziertere erste Darstellung sind jetzt 40.000 bis 60.000 Euro angedacht. Preislicher Höhepunkt der Stenner-Suite, die sich durch die suggestive Kraft der Farbe auszeichnet, ist seine dunkel leuchtende „Auferstehung“ mit drei Figuren bei einer Schätzung von 80.000 bis 120.000 Euro. Das religiös-metaphysische Feld streift Hermann Stenner zudem mit einem expressiven „Heiligen Sebastian“ von 1911/12 (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR) oder der spielerisch leicht komponierten, aquarellierten Zeichnung „Verkündigung an die Hirten“ (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Sich selbst nahm Stenner 1912 in einem Bildnis mit unnatürlicher gelb-grüner Gesichtsfarbe in den Blick, auf dessen Rückseite die „Rhythmische Landschaft (Eifel)“ an den prägenden Aufenthalt des Jahres 1912 in Monschau erinnert (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR), und in dem „Damenbildnis mit Lilie“ von 1914 seine Verlobte Clara Bischoff, auf die er die Gestalt der reinkarnierten „Ligeia“ aus Edgar Allan Poes gleichnamiger Erzählung in dunklen Blautönen projiziert (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR).

Um die Werke des gebürtigen Bielefelders Hermann Stenner hat Hermann-Josef Bunte Arbeiten von Lehrern und Weggefährten aus dem westfälischen Expressionismus und dem Hözel-Kreis gruppiert. Ab 1910 studierte Stenner bei Christian Landenberger an der Königlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart. Dessen zwischen Realismus und Impressionismus changierenden Gemälde, darunter die nackten „Badenden Knaben am Seeufer“ von 1909 (Taxe 18.000 bis 24.000 EUR) oder der kurz danach entstandene „Junge mit Hut“ auf einer sommerlichen Wiese (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR), hat Ketterer in die Auktion zum 19. Jahrhundert integriert. Im Jahr darauf wechselte Stenner in die Klasse Adolf Hölzels, der ihn lehrte, die bildnerischen Mittel, vor allem die Farbe, unabhängig vom Bildgegenstand einzusetzen und zu systematisieren. Von Hölzel gibt es den kleinteiligen bunten Glasfensterentwurf „Lesende“ von 1926 (Taxe 18.000 bis 24.000 EUR). Ebenfalls ein Schüler Hölzels war August Ludwig Schmitt, der um 1914 einen Frauenkopf im leuchtenden Kontrast der Primärfarben Rot, Blau und Gelb schuf (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR).

Ein dichtes Beziehungsnetz

Von Stenners Bielefelder Kollegen Victor Tuxhorn stammt die expressionistische, rot-gelb glühende Stadtansicht von Lüneburg mit dem Turm von St. Johannis im Zentrum (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Auch Ernst Sagewka ist nicht im Kanon der Kunstgeschichte gelandet und mit qualitätvollen Werken, wie der farbintensiv rauschenden „Kastanienallee bei Höxter“ von 1921, nicht markterprobt, so dass die anvisierten 4.000 bis 6.000 Euro durchaus übertroffen werden könnten. Ein weiterer Brennpunkt der Sammlung Bunte bildet ihr westfälischer Kollege Peter August Böckstiegel. Sein dynamisch wogendes „Erntefeld“ um 1912 in hellem Farbspektrum scheint noch von Vincent van Gogh beeinflusst zu sein (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR), ebenso das gleichaltrige „Winterbild mit Bauernhäusern“ (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR), während das aquarellierte Tuschfederblatt „Zwei Bauernmädchen aus Westfalen“ von 1921 dann schon einem ausgeprägten expressionistischen Duktus folgt (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR).

Eng befreundet war Böckstiegel seit Dresdner Studientagen mit Conrad Felixmüller und später dessen Schwager. Wegen dieser engen Verflechtungen schätzte Bunte daher beide sehr, was sich im Erwerb von Felixmüllers Aquarell seiner Frau „Londa“ in fluoreszierender Farbigkeit niederschlug. Den extravaganten Schmuck, den Londa auf dem Bildnis trägt, fertigte der Bielefelder Gold- und Silberschmied Rudolf Feldmann, der im Tausch mit Druckgrafik und Aquarellen den beiden Künstlern Tafelsilber und kostbare Preziosen überließ. So kam auch dieses Aquarell von 1924 in seine Sammlung (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). Felixmüller portraitierte dann zwei Jahr später Feldmann mit einem Geschmeide vor seinem Atelierbetrieb (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Beim preislichen Höhepunkt der Sammlung Bunte geht es zurück zum Hölzel-Kreis: Oskar Schlemmers geometrisch zergliederte, anatomisch sezierte Figur auf dem Relief „Bauplastik R“ von 1919 in einem posthumen unikaten Bronzeguss von 1964 soll 150.000 bis 200.000 Euro einspielen.

Expressionismus vom Feinsten

Der deutsche Expressionismus mischt auch in der Hauptauktion, dem „Evening Sale“ am 8. Dezember, bei Ketterer kräftig mit, zwar nicht so ausgefallen wie in der Sammlung Bunte, dafür aber hochkarätig und teuer besetzt. An vorderster Front steht Wassily Kandinsky mit seinem Straßenbild aus „Murnau“ von 1908, das mit seinen grünen, roten und blauen Häuserwänden, dem rosafarbenen Weg und den violetten Schatten von Geburt einer neuen Kunst zeugt und mit 1,5 bis 2,5 Millionen Euro angesetzt ist. Von den Künstlern des Blauen Reiters haben sich zudem noch Franz Marc mit seiner kleinen Temperamalerei „Blaue Kuh“ von 1913/14 (Taxe 400.000 bis 600.000 EUR) und Gabriele Münter mit ihren ebenso farbkräftigen Stillleben „Teetisch mit Blumenvase und Sofa“ aus dem „Russenhaus“ in Murnau eingestellt (Taxe 140.000 bis 180.000 EUR). Den Rheinischen Expressionismus vertritt August Macke mit seinem die Perspektive außer Acht lassenden Interieur „Junge mit Buch und Spielsachen“, von dem sich ein Schweizer Sammler bei einer Schätzung von 300.000 bis 400.000 Euro nun wohl mit einem Abschlag trennt. Hatte das Gemälde aus dem Jahr 1912 bei Sotheby’s in London 2009 doch schon 460.000 Pfund netto gekostet.

Mit von der Partie ist auch fast die komplette Brücke-Garde. Erich Heckel löst mit seiner „Blühenden Kresse“ von 1907 einen Farbenrausch in Rot und Grün aus (Taxe 550.000 bis 750.000 EUR) und ergänzt ihn bei seiner Stralsund-Ansicht mit abendlichen „Schiffen im Kanal“ von 1912 um Gelb und Blau (Taxe 400.000 bis 600.000 EUR). Koloristisch folgt ihm Hermann Max Pechstein mit seinem in den Horizont fluchtenden „Mühlengraben“, einem Mitbringsel von Leba an der Ostseeküste aus dem Jahr 1921, während bei seinem „Stillleben mit Orangen“ von 1909 helle Töne, vor allem die Farbe Gelb, dominieren (Taxe je 300.000 bis 400.000 EUR). Letzteres stammt aus Sammlung von William Landmann, der 1891 als Wilhelm Landmann in Schifferstadt zur Welt kam, in Mannheim seine Kollektion aufbaute, als Jude 1936 mit seinen Werken zuerst nach Amsterdam floh und später dann nach Kanada emigrierte. Seine Sammlung überstand Nazi-Zeit und Zweiten Weltkrieg unbeschadet im Schutz des Amsterdamer Stedelijk Museums und hat bei Ketterer noch die beiden nackten „Badenden in Landschaft“ von Otto Mueller aus dem Jahr 1920 (Taxe 600.000 bis 800.000 EUR) und Karl Schmidt-Rottluffs ein Jahr ältere dynamische Sicht in einen Garten zu bieten (Taxe 400.000 bis 600.000 EUR).

Soviel Glück hatte Ismar Littmann nicht. Seine umfangreiche Sammlung wurde von den Nazis zerschlagen und teils auch zerstört; er selbst beging 1934 in großer Bedrängnis Selbstmord. Immer wieder werden Kunstwerke aus deutschen Museen an die Erben des jüdischen Sammlers restituiert, etwa erst im Februar dieses Jahres Pechsteins „Ruhende“ aus der Berliner Nationalgalerie. Auch Emil Noldes seltenes Südseebild „Palmen“ von 1915 gehörte Ismar Littmann, kam wohl schon 1935 in den Besitz der Dresdner Kunstsammlerin und Mäzenin Ida Bienert, wurde 1962 im Stuttgarter Kunstkabinett, schon einmal versteigert und schlägt nun erneut im Kunsthandel auf. Da sich heute der Umgang mit Nazi-Raubkunst geändert hat, konnte Ketterer nun zwischen dem Einlieferer der etwas monotonen Palmen-Folge und den Erben Littmans eine „gerechte und faire Lösung“ erzielen, so dass das Ölgemälde frei von Restitutionsansprüchen versteigert für 600.000 bis 800.000 Euro wird. Zu diesen Preisvorstellungen meldet sich von den Brücke-Künstlern schließlich noch Ernst Ludwig Kirchner mit seiner auflodernden und gleichzeitig verschatteten Schweizer Bergwelt „Alphütten und Tinsenhorn“ von 1919/20 marktfrisch zu Wort.

„Es ist ein Bild auf der Kippe zwischen Erinnerung und Erwartung, zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang, zwischen Vergangenheit und der Hoffnung, dass nun wirklich ein neues, entspannteres Leben anfängt.“ Das sagt Mayen Beckmann über das Gemälde „Drahtseilbahn in Baden-Baden (Bergbahn in Colorado)“ ihres Großvaters Max Beckmann. Er hatte die Arbeit daran 1937 als eines der letzten Werke in Deutschland begonnen und 1949 in Amerika noch einmal mit dem Sonnenaufgang im Landschaftshintergrund überarbeitet, so dass es zwischen Abschied und Neubeginn vermittelt (Taxe 700.000 bis 900.000 EUR). Eine furiose Landschaft gestaltete Lovis Corinth 1922 mit seinem Nachtbild vom Walchensee und entfesselte eine rauschende schwere Farbigkeit, die sich fast in die Abstraktion auflöst (Taxe 500.000 bis 700.000 EUR). Von musealer Qualität ist zudem Conrad Felixmüllers kantiges Bildnis des jungen Dresdner Musikwissenschaftlers Erich Hermann Müller von Asow frech mit Zigarette im Mund aus dem Jahr 1916 (Taxe 300.000 bis 500.000 EUR).

Bis in die Gegenwart

Über fünf Werke von Ernst Wilhelm Nay, von seiner noch an Figuren erinnernden „Himmlischen Botschaft“ von 1946 aus den „Hekate-Bildern“ (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR) bis zum Spätwerk „Rot in Rot II“ von 1965 am Übergang von den Augen- zu den Spindelformen (Taxe 350.000 bis 550.000 EUR), geht es dann zu den jüngeren Künstlergenerationen. Für sein Portrait „Friedrich II“ griff Andy Warhol 1986 auf eine Vorlage Anton Graffs aus dem Jahr 1781 zurück und verwandelte den Alten Fritz in Pop Art-Ikone (Taxe 500.000 bis 700.000 EUR). Dem steht Blinky Palermos minimalistische, achteilige Folge aus kleinen Bilder mit rapsgelbem Grund und teilweise hellgrünen Übermalungen von 1976/77 gegenüber (Taxe 600.000 bis 800.000 EUR).

Die Ahlers Collection des Textilherstellers aus Herford trennt sich von Yves Kleins „Peinture de Feu Couleur sans titre“, eine um 1961 entstandene seltene Kombination aus Feuerbild und Anthropométrie im IKB-Blau (Taxe 400.000 bis 600.000 EUR), und von Erik Bulatovs ironisch mit dem Sozialistischen Realismus spielendem Gemälde „Land and Sky“ von 1994 (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR), aber auch von Albrecht Dürers bekanntem, enigmatischem Kupferstich „Melencolia I“ aus dem Jahr 1514 in einem seltenen frühen Abzug des zweiten Druckzustands (Taxe 150.000 bis 250.000 EUR). Mit der fotorealistisch verschwommenen Vedute „Alster (Hamburg)“ aus dem Jahr 1963 tritt die erste schwarzweiße Landschaft und zugleich die erste Stadtansicht in Gerhard Richters Œuvre an, die mit 1 bis 1,5 Millionen Euro gar nicht mal so hoch bewertet ist. Konrad Klapheck sah seine „Jagd nach dem Glück“ 1984 in einem altertümlichen funktionsuntüchtigen Motorrad verwirklicht (Taxe 400.000 bis 600.000 EUR). Die dem surrealen Maschinenbild vorausgehende formatgleiche Zeichnung von über drei Metern Breite ist bei Ketterer für anspruchsvolle 200.000 bis 300.000 Euro ebenfalls zu haben.

In die dritte Dimension dringt Günther Ueckers großformatiges wirbelndes Nagelbild „Wind“ von 2005 vor (Taxe 700.000 bis 900.000 EUR). Während der Bildhauer Antony Gormley seine überlebensgroße menschliche Gestalt „Big Witness“ von 2013 aus aufeinander gestapelten Eisengussblöcken mit orangebrauner Rostpatina aufbaut (Taxe 400.000 bis 700.000 EUR), verschweißte Norbert Kricke in seiner „Raumplastik“ von 1961 mehrere dünne Edelstahlstäbe zu agil in den Raum ausgreifenden Strahlenbündeln zusammen und überführte damit die lineare Ästhetik des Informel in die Dreidimensionalität (Taxe 90.000 bis 120.000 EUR). Als jüngste Künstlerin hat es die 1970 geborene US-Amerikanerin Laura Owens in die Abendauktion bei Ketterer geschafft und will für ihre titellose malerische Erkundung des Raumes aus dem Jahr 1995, die den Blick in ein Zimmer gewährt, ihn aber nicht vollkommen einlöst, 120.000 bis 160.000 Euro sehen.

Der „Evening Sale“ startet am 8. Dezember um 17 Uhr bei Ketterer in München. Am 9. Dezember folgen um 13:30 Uhr die Kunst des 19. Jahrhunderts, um 16 Uhr die Sammlung Bunte. Die Vorbesichtigung ist noch am 6. Dezember von 10 bis 20 Uhr, am 7. Dezember von 10 bis 17 Uhr möglich.

Kontakt:

Ketterer Kunst

Joseph-Wild-Straße 18

DE-81829 München

Telefon:+49 (089) 552 440

Telefax:+49 (089) 552 441 66

E-Mail: infomuenchen@kettererkunst.de

Startseite: www.kettererkunst.de



05.12.2023

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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