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Claudia Roth will Beratende Kommission stärken

Claudia Roth will der Beratenden Kommission mehr Kompetenzen geben

Zum 25. Jahrestag der „Washingtoner Prinzipien“ setzt sich Kulturstaatsministerin Claudia Roth für eine Stärkung der Beratenden Kommission ein, die bei der Rückgabe von NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts vermitteln kann. Laut Roth habe sie dafür den Ländern und Kommunen konkrete Vorschläge vorgelegt. Bis zum Frühjahr 2024 soll eine umfassende Reform vorliegen. Dabei ist aus Sicht der Kulturstaatsministerin die Einführung der einseitigen Anrufbarkeit ein wichtiger Baustein zur Stärkung der Beratenden Kommission. Außerdem soll die Kommission eigenständige Provenienzforschungen initiieren dürfen.

Die „Washingtoner Prinzipien“ hätten in der deutschen Kulturlandschaft viel verändert, so Roth. „Denn durch sie hat sich das Bewusstsein für die Verbrechen des Kulturgutraubs im nationalsozialistischen Deutschland deutlich geschärft. Auch die Provenienzforschung wurde dank der Washingtoner Prinzipien in den letzten 25 Jahren finanziell und personell stark ausgebaut und ist mittlerweile zum festen Bestandteil vieler Kultureinrichtungen geworden. All das hat zu zahlreichen Restitutionen oder anderen gerechten und fairen Lösungen geführt. Aber trotz dieser Fortschritte hat Deutschland angesichts der gewaltigen Ausmaße des NS-Kulturgutraubs noch einen weiten Weg zu gehen. Die Aufarbeitung muss konsequent und dabei noch wirkungsvoller fortgeführt werden.“

Am 3. Dezember 1998 wurden die „Washingtoner Prinzipien“ veröffentlicht. Seit ihrer Verabschiedung und der Ratifizierung durch die „Gemeinsame Erklärung“ auf Bund-, Länder- und kommunaler Ebene wurden nach Erkenntnissen des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste bislang knapp 7.500 Kulturgüter sowie rund 24.500 Bücher im Museumsbereich als NS-Raubgut identifiziert, restituiert oder für sie sogenannte „gerechte und faire Lösungen“ gefunden. In Streitfällen kann die 2003 eingerichtete Beratende Kommission vermittelnd tätig werden, aber nur wenn beide Konfliktparteien sie anrufen. Claudia Roth überlegt daher, Fördermittel des Bundes für Kultureinrichtungen an die Kooperation mit der Beratenden Kommission zu koppeln. Schätzungen gehen davon aus, dass während der Nazi-Zeit rund 600.000 Kulturgüter ihren ursprünglichen, meist jüdischen Eigentümern geraubt wurden.


07.12.2023

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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