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Kiesler-Preis für Junya Ishigami

Junya Ishigami – aktueller Träger des Friedrich Kiesler-Preises für Architektur und Kunst

Der Friedrich Kiesler-Preis für Architektur und Kunst geht in diesem Jahr an Junya Ishigami. In der gegenwärtigen Architekturpraxis zeichne sich der Japaner durch seine inspirierende und einzigartige Herangehensweise an die Gestaltung der gebauten Umwelt aus, lobte die Jury, die mit den Künstlerinnen Leonor Antunes und Céline Condorelli, dem Designer Harald Gründl sowie den Architekt*innen Anupama Kundoo und Kjetil Thorsen besetzt war. „Indem er mit seinen außergewöhnlichen Projekten die Grenzen der traditionellen Disziplinen überschreitet, überwindet er jene Einschränkungen, die durch die Bauindustrie vorgegeben werden. Damit weist er starke Parallelen zu Friedrich Kieslers experimenteller und innovativer Haltung auf. Ishigami fügt den vielen herausragenden Künstler*innen und Architekt*innen, die den Preis bereits erhalten haben, eine faszinierende neue Facette hinzu“, so die Jury weiter.

Für den 1974 in Kanagawa geborenen Junya Ishigami ist die Architektur ein offenes Feld unendlicher Möglichkeiten, das alle Lebensbereiche durchdringt, sämtliche Fragen des Seins berührt und einer wissenschaftlichen ebenso wie künstlerischen Betrachtung bedarf. Seine „Free Space“-Philosophie, die eine Harmonie zwischen den vom Menschen geschaffenen Strukturen und jenen anstrebt, die bereits in der Natur vorhanden sind, deckt sich mit Kieslers Auffassung, dass der „neue Gestalter die Methoden, mit denen die Natur baut, verstehen lernen wird … aber er wird ihre Methoden nicht nachahmen“. Ishigami, der für Entwürfe mit traumartigen Qualitäten bekannt ist, die häufig natürliche Elemente wie Höhlen, Pflanzen oder sogar ganze Wälder einbeziehen, stellt den Menschen als Teil dieser Natur in den Mittelpunkt. Er steht damit im Einklang mit Kieslers ganzheitlicher Theorie des „Korrealismus“, die „die Dynamik der ständigen Interaktion zwischen dem Menschen und seiner natürlichen und technologischen Umgebung“ spiegelt.

„Junya Ishigami ist einer der interessantesten Architekten der jüngeren Generation. Sowohl seine unnachgiebige Haltung als auch sein visionäres Werk machen ihn zum perfekten Kiesler-Preisträger“, so Elke Delugan-Meissl, Präsidentin Friedrich Kiesler Stiftung. „Seine poetisch-skulpturalen Gebäudeentwürfe bewegen sich stets an der Schnittstelle zu Architektur, Kunst und sozialem Design und heben die Disziplin auf eine neue Ebene. Während die Bauindustrie die Hoheit darüber übernommen hat, wie Architektur auszusehen hat, mit einem Fokus auf kommerzielle Aspekte, geht Ishigami seinen eigenen kompromisslosen Weg und realisiert seine visionären Projekte. Jedes seiner idiosynkratischen Projekte ist in seiner Ästhetik einzigartig und referiert auf die individuellen Gegebenheiten sowie Problemstellungen unserer Zeit. Damit erweitert und überschreitet er kontinuierlich die Grenzen seiner Profession und setzt neue Maßstäbe für die Zukunft.“

Der Österreichische Friedrich Kiesler-Preis für Architektur und Kunst wird seit 1998 abwechselnd in der Regel alle zwei Jahre von der Republik Österreich und der Stadt Wien für herausragende Leistungen im Bereich der Architektur und der Künste vergeben, die den experimentellen und innovativen Auffassungen Friedrich Kieslers und seiner Theorie der „correlated arts“ entsprechen. Er ist mit 55.000 Euro dotiert. Preisträger*innen der letzten Jahre waren Heimo Zobernig, Andrea Zittel, Bruce Nauman, Andrés Jaque, Yona Friedman und Theaster Gates.


05.02.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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