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Wolfgang Gmyrek gestorben

Wolfgang Gmyrek mit Manfred de la Motte 1984 in der Galerie Gmyrek

Der ehemalige Düsseldorfer Galerist Wolfgang Gmyrek ist tot. Er starb Ende Januar unerwartet in einem Kölner Krankenhaus mit 76 Jahren. Der studierte Psychologe, Betriebswirt und Marketingexperte, der zunächst als Journalist und Kommunikationsberater gearbeitet hatte, gründete 1980 seine Galerie in Düsseldorf und konzentrierte sich anfangs auf die figurative Malerei der Jungen Wilden. So präsentierte Gmyrek mit Rainer Fetting, Karl Horst Hödicke, Bernd Koberling, Helmut Middendorf oder Bernd Zimmer als einer der ersten die Berliner Vertreter dieser neoexpressiven Malerei am Rhein. Seit Mitte der 190er Jahre erweiterte er das Galeriespektrum um internationale Künstler und legte einen weiteren Schwerpunkt auf die Fotografie, unter anderem mit Arbeiten von Siegfried Anzinger, Bruce McLean, Roland Fischer oder Bernd Jansen. Später nahm er auch junge Künstler*innen in sein Programm auf, etwa die Bildhauerin und Objektkünstlerin Katja Pfeiffer.

Dennoch blieb die Malerei das Steckenpferd von Wolfgang Gmyrek. „Seitdem ich mich für Kunst interessiere, ist das Bild und die Malerei alle paar Jahre tot gesagt worden“, pries er das Medium. So stellte er in seinen weitläufigen, zwischen Kunstakademie und Kunstsammlung NRW gelegenen Düsseldorfer Galerieräumen auch das Schaffen von Johannes Brus, Peter Chevalier, Bernd Finkeldei, Konrad Klapheck, Dieter Krieg, Markus Lüpertz oder Norbert Tadeusz vor, die heute zu den Schwergewichten der Neuen Figuration in Deutschland zählen. Gmyrek engagierte sich zudem für seinen Berufsstand. Er gehörte 1996 zu den Gründern der internationalen Kunstmesse Art Forum Berlin und war seit 1999 für zehn Jahr Sprecher der Initiatorengemeinschaft Düsseldorfer Galerien. Ende der 2000er Jahre musste er seine Galerie unter wirtschaftlichem Druck aufgeben, blieb ab der Kunstvermittlung weiterhin treu. Bis zu seinem Tod führte er die Gmyrek Arts GmbH und war als Kunsthändler und -berater tätig.


05.02.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Wolfgang Gmyrek mit Manfred de la Motte 1984 in der Galerie Gmyrek
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