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Neues Dix-Archiv in der Berliner Akademie der Künste

Hugo Erfurth, Otto Dix, um 1929

Am Mittwoch eröffnet Akademie der Künste in Berlin ihr Otto-Dix-Archiv. Dann stehen Werkdokumentationen, Fotos, Korrespondenzen und biografische Unterlagen von Dix der Wissenschaft und der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Sie gehören zum Nachlass des Künstlers, den die Otto Dix Stiftung aus Vaduz teilweise dem Akademie-Archiv anvertraut hat und der nunmehr erschlossen ist. Die Verbindung des Malers mit der Akademie der Künste gründet auf seinem Werk „Schützengraben“, das Dix vor genau hundert Jahren erstmals in Berlin präsentierte. Max Liebermann, 1924 amtierender Akademiepräsident, hatte das großformatige Antikriegsbild mit seiner schonungslosen Gewaltdarstellung in die Frühjahrsausstellung der Preußischen Akademie der Künste geholt. Das ein Jahr zuvor fertiggestellte Gemälde erregte großes Aufsehen und löste eine der größten Kunstkontroversen der Weimarer Republik aus. Seit 1940 ist der von den Nazis als „entartet“ eingestufte „Schützengraben“ verschollen und nur durch Schwarz-Weiß-Fotos bekannt, unter anderem in einer vom Künstler angelegten Werkkartei, die nun auch in Berlin beheimatet ist.

Otto Dix, den der Kunstkritiker Willi Wolfradt als „künstlerisches Elementarereignis“ mit „ungenierter Genialität“ beschrieb, trat mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten in die Innere Emigration, die er am Bodensee verbrachte. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Teilung Deutschlands erhielt der 1891 geborenen Expressionist und Verist eine einzigartige Doppelmitgliedschaft in den 1955 und 1956 in Ost- und West-Berlin gegründeten Kunstakademien. Im Wissen um die kulturpolitische Bedeutung dieses Schrittes versuchte Dix, seine künstlerische Unabhängigkeit zu wahren und in beiden Teilen Deutschlands zu wirken. Sein Werknachlass ergänzt nun die künstlerischen Archive der Akademie von Dix’ Zeitgenossen wie George Grosz, John Heartfield und Paul Westheim, die ebenfalls mit zeit- und gesellschaftskritischen Werken während der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus hervortraten.

Die Eröffnung des Otto-Dix-Archivs in der Akademie der Künste Berlin findet als „Otto Dix – Ein künstlerisches Elementarereignis“ am 7. Februar um 19:30 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 6 Euro, reduziert 4 Euro.

Akademie der Künste
Pariser Platz 4
D-10117 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 200 57 10 00


06.02.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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