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Backhausen Archiv zieht ins Leopold Museum

Josef Hoffmann, Dessin Nr. 7741, 1910

Das Archiv der österreichischen Textilfirma Backhausen wird künftig im Wiener Leopold Museum als Dauerleihgabe verwahrt. Dazu gehören rund 11.000 Einzelobjekte, darunter tausende Originalentwürfe und Stoffmuster aus Historismus, Jugendstil und Art Déco, die ab Herbst erstmals in einer umfangreichen Sonderausstellung präsentiert werden. Highlights des Bestandes will Museumsdirektor Hans-Peter Wipplinger außerdem in die Dauerpräsentation integrieren. Die im Dezember 2022 verstorbene Unternehmensinhaberin Louise Kiesling hatte nach ihrer Übernahme von Backhausen im Jahr 2014 die umfangreiche Sammlung katalogisiert und digitalisiert. Ihre persönliche Vision, die durch Wertschätzung für und das Wissen über das österreichische Textilhandwerk geprägt war, soll auf dieser Grundlage im Sinne der Familie weitergeführt werden. Andreas Kiesling, Sohn der verstorbenen Unternehmerin, zeigt sich hocherfreut über die Kooperation mit dem Leopold Museum, die den Erhalt des kulturellen Firmenerbes sichert und dieses einer breiteren interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen soll.

Das Unternehmen Joh. Backhausen & Söhne zählt zu den traditionsreichsten Möbel- und Dekorstoffproduzenten in der österreichischen Geschichte. Gegründet wurde der Betrieb bereits um 1840 in Wien von Jakob Backhausen. 1864 bezog das Unternehmen ein Verkaufslokal an der neuen Ringstraße in dem von Theophil von Hansen gegenüber der Wiener Hofoper errichteten Heinrichshof. Der florierende Betrieb fertigte bald Stoffe für die Innenausstattung mehrerer Wiener Ringstraßengebäude, unter anderem für die k.k. Hofoper, das Reichsratsgebäude, das Wiener Rathaus sowie das Hofburgtheater. 1888 wurde Johann Backhausen für seine qualitätsvolle Arbeit und seine hochwertigen Produkte der Titel k.u.k. Hoflieferant verliehen. Ab 1903 widmete sich Backhausen – nicht zuletzt durch die intensive Kooperation mit der im selben Jahr gegründeten Wiener Werkstätte unter dem Gründungstrio Josef Hoffmann, Koloman Moser und Fritz Waerndorfer – intensiv der Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstlern.

Backhausen spezialisierte sich auf die Umsetzung der Entwürfe von Joseph Maria Olbrich, Dagobert Peche, Otto Prutscher, Jutta Sika, My Ullmann oder Otto Wagner in gewerbliche Erzeugnisse. Die fruchtbare Symbiose gipfelte etwa in den Ausstattungen des Sanatoriums Purkersdorf, der Villa Ast, der Villa Skywa-Primavesi, des Palais Stoclet in Brüssel oder der Villa Knips. Aber auch mit jüngeren Designer- und Künstlergenerationen arbeitete Backhausen zusammen, etwa mit Petra Bacher, Hans Hollein, Peter Kogler, Eva Riedl, Stefan Sagmeister, Jessica Walsh oder Heimo Zobernig.


07.02.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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