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UdK Berlin positioniert sich gegen Antisemitismus

Mitarbeitende der Universität der Künste Berlin setzen ein Zeichen gegen den wachsenden Antisemitismus

Die Leitung, Lehrende und Mitarbeitende der Universität der Künste (UdK) Berlin haben ein klares Bekenntnis gegen Antisemitismus abgelegt. In einem gestern veröffentlichten Statement verurteilen über hundert Unterzeichner*innen mehrere propalästinensische Aktionen der vergangenen Wochen an der Hochschule. „Für uns ist es unerträglich und nicht hinnehmbar, dass jüdische, israelische und antisemitismuskritische Menschen, darunter Studierende und Dozierende an der UdK Berlin, seit dem Massaker der Hamas an Zivilisten in Israel am 7. Oktober 2023 diskriminiert und bedroht werden“, heißt es in der Erklärung.

Konkret benannten sie mehrere antisemitische Kundgebungen: Eine Performance vom 13. November 2023, in der ein ikonisches Intifada-Zeichen präsentiert wurde, das auf den Lynchmord an zwei Israelis verweist, den Streikaufruf für den 29. November 2023, in dem der Terror der Hamas relativiert wurde, sowie alle weiteren Proteste, in denen im Namen der Solidarität mit Palästina antisemitische Inhalte geteilt und verbreitet wurden. Antisemitismus sei keine Meinung, sondern eine Form der Diskriminierung, der wie andere menschenverachtende Narrative nicht unter die Rede- oder Kunstfreiheit falle. „Wir wenden uns daher gegen jede Aggression und Bedrohung – verbal, aufgeführt, im Internet, auf Plakaten oder anderswo – gegenüber jüdischen, israelischen und antisemitismuskritischen Studierenden und Dozierenden und verstehen uns ausdrücklich solidarisch mit allen Hochschulmitgliedern, die antisemitische Äußerungen benennen und bekämpfen.“

Das Statement fordert, dass die UdK ein angstfreier Lernraum sein muss, in dem Ausgrenzungserfahrungen ausnahmslos anerkannt werden, und für einen demokratischen und gleichberechtigten, toleranten, antirassistischen und antisemitismuskritischen Diskurs steht. Weiter heißt es darin: „Wir verwehren uns gegen an der Hochschule kursierende Narrative, die Antisemitismus und Rassismus als Gegensätze darstellen, den Verteidigungskrieg Israels mittels einer Verkürzung postkolonialer Theoriebildung als koloniale Mission und Israel als Regime der Apartheid klassifizieren und den Terror der Hamas als Freiheitskampf verschleiern. Wir begrüßen einen kritischen Austausch über das Geschehen im Nahen Osten, der auf respektvollem Umgang und Kenntnis von historischen Fakten basiert. Politische Diskurse, sofern sie in Universitäten stattfinden, sollten in der Analyse von komplexen Zusammenhängen differenziert bleiben, ohne zu stigmatisierenden und gewaltsamen Ausdrucksformen zu greifen.“


09.02.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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