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26. Ausgabe der Biennale von São Paulo

Nachrichten aus dem Niemandsland der Ästhetik



Huang Yong Ping, Le 11 Juin 2002 Cauchemar de Georges V, 2002

Huang Yong Ping, Le 11 Juin 2002 Cauchemar de Georges V, 2002

„Rio ist eine Schönheit. Aber São Paulo - São Paulo ist eine Stadt“, stellte bereits Marlene Dietrich fest. São Paulo, das ist heute eine Megalopolis ohne Grenzen, deren Einwohnerzahl irgendwo zwischen 16 und 24 Millionen liegt und allein durch Zuwanderung jeden Tag um rund 1000 Personen zunimmt. Eine Stadt der extremen Gegensätze, deren Bewohner in einfachsten Bretterverschlägen unter Hochstraßenbrücken wohnen oder aber in nobelsten Villenvierteln, wo Armani und Montblanc gleich um die Ecke ihre umsatzstärksten Flagship-Stores betreiben und es am Zeitungskiosk vom „New Yorker“ bis zur italienischen „Casa-Vogue“ alles zu kaufen gibt, was kosmopolitische Leser interessieren könnte.



Und irgendwo inmitten all dieser sechs- oder achtspurigen Stadtautobahnen, inmitten all der Straßenhändler und Lastkarrenschieber und - umstanden von bisweilen an Hochsicherheitstrakte erinnernden Apartmenthochhäusern mit Helikopterlandeflächen auf dem Dach, damit die Bewohner dem täglichen Dauerstau entgehen können - findet zur Zeit die neben Venedig wichtigste und älteste Kunstbiennale der Welt statt. Die 26. Biennale von São Paulo zeigt Kunst von 136 Künstlern aus 56 Staaten, darunter auch sieben Deutsche. Und mit insgesamt 19 Künstlern aus Brasilien selbst demonstriert die Schau, dass das fünftgrößte Land der Welt weit mehr zu bieten hat als Fußballgrößen, Strandschönheiten, Samba oder Caipirinha.

Alfons Hug, der deutsche Kurator der Biennale und gleichzeitig Direktor des Goethe-Instituts in Rio de Janeiro, verfügt mit dem 1954 zum 400jährigen Stadtjubiläum São Paulos von Oscar Niemeyer, Brasiliens wohl berühmtestem Architekten, errichteten Pavilhão Ciccillo Matarazzo im großzügigen Ibirapuera-Park über eines der wohl schönsten und elegantesten Ausstellungsgebäude der Welt. Ein nationales Monument. Mit seinen auf drei großzügige Etagen verteilten 25.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet der lichtdurchflutete Niemeyer-Bau mit einer eigentümlichen Mélange aus streng rechtwinkliger Ordnung und vom lateinamerikanischen Barock beeinflussten, heiter verspielten, gekurvten Formen und Besucherrampen den idealen Rahmen für Kunst aller Gattungen: von Installationen über Malerei bis hin zu Fotografie und Video.

Alfons Hug, der im Gegensatz zu anderen Kuratoren nichts davon hält, „die Kunst in die Stadt zu schleppen“, betont denn auch die Notwendigkeit eines derart „geschützten Raumes für die Kunst“. Und noch etwas ist Hug, der die Biennale bereits zum zweiten Mal in Folge kuratiert, wichtig: „Ich glaube nicht, dass der dokumentarische Ansatz geeignet ist, die Welt besser zu beleuchten“, sagt er und fordert „einen Abschied von der Soziologie und eine Rückkehr zur Kunst“, allerdings, so fügt er hinzu, „ohne l’art pour l’art zu machen“. Ein „Território Livre“, so der Untertitel der Schau, ein „Freies Territorium“ für die Kunst also, will er mit dieser Biennale errichten.

Soweit sie von Hug selbst ausgewählt wurden, arbeiten die eingeladenen Künstler mit Allegorien und Metaphern, Verrätselungsstrategien und eher poetischen Annäherungen an die Wirklichkeit, betätigen sich als „Bilderschmuggler“ im von Hug postulierten „Niemandsland der Kunst“. „Das Niemandsland der Ästhetik beginnt dort, wo die gewöhnliche Welt aufhört. Es bezeichnet jenen Raum, in dem Wirklichkeit und Imagination miteinander in Widerstreit liegen. Künstler sind Grenzwächter eines Reichs, das jenseits der verwalteten Welt liegt, und wo die Deutungshoheit von Politik und Wirtschaft nicht mehr hinreicht“, definiert Hug in seinem Katalogessay seine Vorstellung einer autonomen Kunst, die trotzdem über subversives Potential verfügt. Das Heideggersche Modell von einer „Verrückung des Gewöhnlichen“ jenseits rein dokumentarischer oder reportagehafter Strategien steht dabei mit im Zentrum seiner Überlegungen.

Während der Kurator selbst 80 Künstler einladen konnte, kommen in Form der nationalen Repräsentationen, die anders als in Venedig nicht über eigene Pavillons verfügen und sich stattdessen bunt unter die Schau mischen, noch einmal 56 von den jeweiligen Länderkommissaren ausgewählte Künstler hinzu. So entsteht statt einer homogenen Kuratorenschau ein eher buntes Patchworkgeflecht, das aber vielleicht gerade aufgrund seiner heterogenen Mischung gut geeignet ist, den gegenwärtigen Stand der Welt-Kunst abzubilden.

Offizieller deutscher Teilnehmer ist in diesem Jahr der 1964 geborene, in Berlin lebende Thomas Demand. Demand, der zusammen mit dem Kölner Architekturbüro B&K Brandlhuber & Co. und in Auseinandersetzung mit der Architektur Niemeyers einen von außen teilweise altmodisch holzvertäfelten Raum im Raum gebaut hat, präsentiert im Inneren ein kleines Kino und eine Auswahl seiner großformatigen Fotoarbeiten. Demand verdoppelt, ausgehend von uns allen bekannten Medienbildern, banale architektonische Räume mit historischer Aufladung, indem er sie als Pappmodell nachbaut und dann abfotografiert. Die Arbeit „Küche“ von 2004 etwa basiert auf einem von den Agenturen verbreiteten Bild einer einfachen, unaufgeräumten Küche, die dem untergetauchten irakischen Ex-Diktator Saddam Hussein zeitweise als Versteck diente.

Die konzeptuell arbeitende Fotografin Vera Lutter begibt sich zurück zu den Anfängen der Fotografie und schafft durch direkte Belichtung des Fotopapiers mittels einer riesigen Lochkamera einzigartige Raumaufnahmen in irritierender Umkehrung von Hell und Dunkel. Thomas Struth war 2003 in der Umgebung der peruanischen Hauptstadt Lima unterwegs und verbindet, angeregt durch die Biografie des französischen Offiziers und Seefahrers Louis-Antoine Comte de Bougainville (1729-1811), Stadtansichten mit botanischen Aufnahmen in der Tradition der humanistischen Erkundung einer Terra Incognita. Der Berliner Videokünstler Julian Rosefeldt zeigt auf zwei Screens zeitversetzt den zweiten Teil seiner „Trilogy of Failure“. Der männliche Protagonist wird in verschiedenen Phasen häuslicher Tätigkeit gezeigt, wobei sich die nichtlineare Handlung bis hin zur Zerstörung der eigenen Wohnung steigert. Weitere deutsche Beiträge stammen von Malern wie Neo Rauch, Thomas Scheibitz oder Albert Oehlen.

Insgesamt auffällig stark vertreten auf der Biennale ist Malerei aller Spielarten. So zeigt die New Yorkerin Inka Essenhigh neosurrealistische Bedrohungsszenarien im Genzeitalter voller mutierter, organischer Formen. Der in Berlin lebende Däne Sergej Jensen praktiziert Farbfeldmalerei, die ganz ohne Pinsel auskommt, indem der Künstler nämlich Stoffe unterschiedlichster Herkunft, vom Gobelin bis zum Geldsäckchen, die er zuvor mit Textilfarbe oder Bleichmitteln bearbeitet hat, zu stimmigen Leinwänden mit rätselhaften Titeln wie „Black Diamond“ vernäht. Aus der Flagge der USA schnitt er kurzerhand das blaue Rechteck mit den Sternen aus und schuf durch diese kleine Intervention nicht nur ein subtil politisches Statement in Form des amputierten Sternenbanners ohne Sterne, sondern auch eine kunsthistorische Lesart, nämlich als ironische Paraphrase der berühmten Streifenmuster eines Daniel Buren. Und die Brasilianerin Beatriz Milhazes zieht den Betrachter in einen Strudel sich überlagernder Patterns aus Spiralen, Blüten, Streifen oder Punkterastern hinein und bringt damit jene Fröhlichkeit in die Ausstellung, die man gemeinhin von brasilianischer Kunst erwartet.

Die Biennale, die sich unter anderem auch als „Showcase für brasilianische Kunst“ versteht, präsentiert mit Künstlern unterschiedlicher Generationen und Arbeitsweisen ein breites Spektrum heimischer Kunstproduktion. Da reist etwa der 1949 geborene und in Recife lebende Fluxuskünstler Paulo Bruscky mit seiner gesamten Habe an. Rund 70.000 Gegenstände von aufbewahrten Magazinen, Fotos und Videos bis hin zu Kunstobjekten versammelt er in seinem komplett nachgebauten Studio-Apartment mit Archivcharakter. Rosana Palazyan aus Rio wiederum greift auf das bunte Personal aus Straßenhändlern, Gauklern, Glücksspielern und Musikern zurück, indem sie einen sympathischen Leierkastenmann mit Schiebermütze, der normalerweise in einem Park auftritt, in den Kunstkontext transferiert. Ein dressierter Papagei zieht für jeden Besucher mit dem Schnabel einen kleinen Papierumschlag hervor, der normalerweise ein Minihoroskop mit Glücksbotschaft enthält. Palazyan jedoch konfrontiert den Besucher mit den deprimierend-nüchternen Textbotschaften von Obdachlosen aus den Straßen São Paulos.

Die Kunst der Straße ins Haus der Kunst drängen lässt auch Livia Flores aus Rio de Janeiro. Für ihr Projekt „Puzzle-Pólis“ lud sie den in einer Obdachlosenunterkunft in Rio lebenden Straßenkünstler Clóvis ein, der vor Ort aus Abfallmaterialien wie Blech, Pappmaché und Kunststoff ein nächtliches Wolkenkratzerszenario schuf. Eine ganz andere Spielart brasilianischer Kunst in Form sowohl einer gegenständlichen, als auch konzeptuell angelegten Wandzeichnung zeigt Paulo Climachauska, der die Architektur des Biennale-Pavillons auf einer der beiden Stirnseiten des Niemeyer-Gebäudes in einer Art gigantischer Substraktionsrechnung aus endlosen Zahlenreihen rekonstruiert und spiegelt.

Das Unternehmen Biennale war mit 670.000 Besuchern im Jahr 2002 die meistbesuchte Ausstellung der Welt. In diesem Jahr rechnen die Organisatoren auf Grund des freien Eintritts mit einer weiteren Steigerung der Besucherzahlen. Nicht zuletzt die klare Einteilung des Ausstellungsgebäudes dürfte beim Publikum für Zustimmung sorgen. Im Erdgeschoss wird der Besucher zunächst mit großformatigen skulpturalen Arbeiten und Installationen konfrontiert. Eine Art brasilianischer Arte Povera, die mit armen Werkstoffen wie Holz operiert, präsentiert etwa die Künstlergruppe Chelpa Ferro, die mit kleinen Motoren versehene Äste des lange Schoten tragenden Pau-Negro-Baumes horizontal an der Wand platziert haben. Der Betrachter löst, indem er auf kleine Fußschalter tritt, ein kakophonisches Rauschen im Blätterwald aus. Wieder andere Künstler wie der jüngste Teilnehmer der Schau, der 1976 geborene Thiago Bortolozzo, demonstrieren das den Brasilianern nachgesagte Improvisationstalent. Für seine Arbeit „Vital Brasil“ schuf er einen an eine aufgestelzte Hochstraße ebenso wie an die Niemeyersche Kurvenästhetik erinnernden Holzsteg aus gebrauchtem Bauholz, der kunstvoll verschiedene Ebenen des Ausstellungspavillons mit der tropischen Vegetation im Ibirapuera Park verbindet.

Gleich im Eingangsbereich des Skulpturenparks mixt die Chinesin Yin Xiuzhen Elemente der Beuyschen sozialen Plastik mit der Tradition der Soft Sculpture à la Claes Oldenburg. Ein chinesisch-brasilianisches Näherinnenkollektiv hat vor Ort an altmodischen Tretnähmaschinen aus Stoffresten die Skylines brasilianischer Megastädte mit allen architektonischen Wahrzeichen en miniature gefertigt. Billiglohnproduktion trifft hier auf die Lifestyle-Architektur von Konzernzentralen, Shoppingmalls und Nobelwohnanlagen.

Mitunter jedoch kommt man sich hier im Erdgeschoss so vor, als wäre man in einem allzu effekthascherisches Zwischenreich aus der Sektion Art Unlimited der Art Basel und einem künstlerisch ambitionierten Jahrmarktgeschehen gelandet. Allzu sehr auf mit offenem Mund staunende Besucher zielen offenbar solch spektakuläre Arbeiten wie das umgedrehte und nur auf dem Mast stehende Segelboot des Schotten Simon Starling, der ausgestopfte Elefant des Chinesen Huang Yong Ping, insbesondere aber die österreichische Kleine-Jungen-Kunst von Leo Schatzl ab. Der immerhin schon 46jährige Wiener präsentiert - optisch reizvoll - einen knallroten VW-Käfer, der an kunterbunten Gummiseilen von einem Metallgestell herabhängt. Der Clou des mit „Autorotation“ betitelten Werks besteht darin, dass der Ausstellungsbesucher im Auto Platz nehmen und sich bis zur Besinnungslosigkeit um die eigene Achse drehen darf. Matchboxauto trifft Metallbaukasten. Nur, dass auf diesem Jahrmarkt spätpubertärer Eitelkeiten alles ums 25fache vergrößert ist. Acht Tonnen wiegt das Ganze. Ob allerdings das physikalische Gewicht der Arbeit mit ihrer inhaltlichen Schwere korreliert, dürfte fraglich sein. Das österreichische Bundeskanzleramt allerdings lud gleich einen ganzen Tross alpenländischer Journalisten vom Lokalreporter bis zum Starkritiker auf Staatskosten nach São Paulo ein, um das Ereignis daheim gebührend zu feiern. Die über allem hängende poppige Neonschriftskulptur des Franzosen Bruno Peinado mit der lakonischen Headline „Why Style“ ist da als spitzfindiger Kommentar durchaus willkommen.

Über sich elegant hinaufwindende Niemeyersche Rampen schwingt sich der Besucher in die oberen Etagen empor, wo eine Art „Malereisalon“ und eine große separate Video- und Multimediasektion um seine Aufmerksamkeit konkurrieren. Während hier die derzeitigen Bad Boys des internationalen Kunstbetriebs, die Neistat Brothers aus Connecticut, die eigentlich Filmemacher sind und nie eine Kunsthochschule von innen gesehen haben, hinterhältig-böse Filmsequenzen beispielsweise von der Elektrokution eines Goldfisches im Glas zeigen, reihen sich in der U-förmigen, durchgehend abgedunkelten Videozone längere und kürzere Loops, aufwändige narrative Multiscreenprojektionen und beiläufige Videoerzählungen aneinander.

Ein Eyecatcher ist die 16minütige Filmepisode „Unexpected Rules“, der offizielle Schweizerische Beitrag von Frédéric Moser und Philippe Schwinger. In einem bühnenhaften Holzverschlag läuft die mit exzellenten Schauspielern besetzte Kurzversion der Lewinsky-Affäre mit den bekannten Protagonisten im Stil einer brasilianischen Rich-and-Beautyful-Telenovela. Eine bonbonfarbene, ausgeklügelte Lichtregie und das am Bühnenauftritt orientierte Spiel der Akteure machen den Reiz der Arbeit aus, auf die man sich in der allgemeinen Geräuschkulisse der Biennale allerdings sehr konzentrieren muss. Ein weiteres Video, das für Gesprächstoff sorgt, ist der Mini-Spielfilm von Michael Sastre aus Uruguay, der eine in die ferne Zukunft verlegte, fantasyhafte Science-Fiction-Story über den Niedergang Hollywoods und den Sieg der iberoamerikanischen Unterhaltungsindustrie erzählt. Der junge Held - es ist der stolze Latinokünstler selbst im goldenen Stretchanzug - tritt im Kampf gegen den Superkünstler Matthew Barney aus den USA an und trägt stellvertretend den Sieg der sogenannten Dritten Welt über die einstmals bedeutende Welt- und Kunstmacht USA davon.

Eine Zeitreise ganz anderer Art unternimmt Pablo Cardoso aus Ecuador. Er hielt alle Stationen seiner langen Anreise von seinem Heimatort Cuenca zur Biennale nach São Paulo fotografisch fest, um nach den kleinformatigen Fotos, äußerst präzise ausgeführte Minigemälde im Format 10 mal 15 Zentimeter zu malen. Ein sowohl konzeptuell wie auch malerisch überzeugendes Projekt.

Alfons Hugs zweite São Paulo Biennale kann sich an den theoretischen Vorüberlegungen ihres Kurators weitgehend messen lassen. Der aus eurozentristischer Sicht vom fernen Ende der Welt aus formulierte Appell an den Kunstbetrieb, nach Ausflügen in die Felder des Soziologisch-Dokumentarischen und der Political-Correctness zu seinen originär eigenen Wurzeln und Ausdrucksmitteln zurückzukehren, dürfte nicht ganz unüberhört bleiben. Die sich langsam aber sicher zugunsten gleichberechtigter Zentren auflösende ehemalige „Peripherie“ des globalen Kunstbetriebs jedenfalls verfügt mit der São Paulo Biennale über eine ihrer kraftvollsten Stimmen.

Die 26. Biennale von Sao Paulo ist noch bis zum 19. Dezember täglich von 9 bis 23 Uhr im Pavilhão Ciccillo Matarazzo im Parque do Ibirapuera zu sehen. Der Katalog in Portugiesisch und Englisch erscheint in zwei Bände und umfasst 272 und 344 Seiten.

www.bienalsaopaulo.org.br



25.10.2004

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Nicole Büsing & Heiko Klaas

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