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Erwin Heerich gestorben

Erwin Heerichs begehbare Raumskulpturen auf der Museumsinsel Hombroich

Erwin Heerich ist tot. Der Bildhauer, Zeichner und Architekt starb am vergangenen Wochenende nach längerer Krankheit im Alter von 81 Jahren in Meerbusch-Osterath. Geboren wurde Heerich 1922 in Kassel. Dort besuchte er auch zwischen 1938 und 1941 die Kunstgewerbeschule. Nach seinem Kriegsdienst nahm er 1945 sein Studium bei Ewald Mataré an der Kunstakademie in Düsseldorf auf, das er 1950 beendete. In den folgenden Jahren entstehen erste Kartonplastiken und Zeichnungen nach isometrischen Vorgaben. Mit den nach mathematischen Prinzipien exakt gefalteten Konstruktionen aus Karton, die sich auf die geometrischen Formen Quadrat, Kreis, Dreieck beziehen, erreicht er ab Beginn der 1960er Jahre internationale Aufmerksamkeit. 1964 hat er seine erste Einzelausstellung im Haus van der Grinten in Kranenburg, 1968 wird er zur Documenta nach Kassel eingeladen – eine Wiederholung folgt 1977 – und an der Biennale von São Paulo nimmt er 1973 teil. Seit Mitte der 1970er tritt sein Werk auch zunehmend im öffentlichen Raum in Erscheinung. Heerichs bevorzugte Materialen sind dabei Bronze, Stein und Stahl, die er zu den gleichen minimalistischen Konstruktionen nach genau errechneten Maßen verarbeitet, wie die Kartonplastiken.

1969 erhält er einen Ruf als Professor an die Düsseldorfer Kunstakademie und unterrichtet dort bis 1988. 1974 wird er Mitglied in der Berliner Akademie der Künste und 1999 in der Akademie der Schönen Künste München. Die konsequente Fortentwicklung seiner isometrischen Plastiken findet sich in seinen Gebäuden. Seine Skulpturen sprengen ihre Dimensionen und werden begehbar. Seine Architekturen sind zugleich skulptural wie funktional gestaltete Körper. Anschaulich hat er dies auf der Museumsinsel Hombroich bei Neuss verwirklicht. Dort sind gemeinsam mit dem Kunstmäzen Karl-Heinrich Müller zwischen 1980 und 1993 begehbare Skulpturen aus der Sumpflandschaft der Erftauen in Backstein und Beton gewachsen. Hier hebt Heerich die gattungsmäßige Trennung zwischen Architektur und Skulptur auf. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, so 1978 den Berliner Will-Grohmann-Preis, 1987 den Max-Beckmann-Preis der Stadt Frankfurt, 1995 den Anton Stankowski-Preis in Stuttgart und 1996 den Piepenbrock Preis.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Erwin Heerichs begehbare Raumskulpturen auf der Museumsinsel Hombroich
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Erwin Heerich








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