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Menzel-Gemälde bleibt den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erhalten

„Ein Nachmittag im Tuileriengarten“ von Adolph von Menzel wird weiterhin in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zu sehen sein. Nach einem Restitutionsbescheid und auf Anordnung von Kunstministerin Barbara Ludwig (SPD) wurde das 1867 entstandene Gemälde der Jewish Claims Conference zugesprochen. Der amerikanischer Kunstsammler und Mäzen österreichisch-jüdischer Herkunft, Alfred Bader, hat am gestrigen Mittwoch das Gemälde von der Erbengemeinschaft „zu einem hohen, aber fairen Preis“ erworben und wird es der Dresdener Galerie Neuer Meister als Leihgabe überlassen. „Es erfüllt mich mit Freude, dass gerade ich auf dem Hintergrund meines persönlichen Lebensweges als ehemals verfolgter Jude den Nachkommen meiner jüdischen Mitmenschen zu einer finanziellen Entschädigung verhelfen und zugleich doch auch dafür Sorge tragen kann, dass dieses bedeutende Gemälde von Adolph Menzel sowohl in Dresden wie auch in einem anderen Museum zu sehen ist“, äußerte er anlässlich der Unterzeichnung des Kaufvertrages.

Nach dem Willen Baders soll ein weiters Museum in den Genuss von Menzels „Tuileriengarten“ kommen und es zeitweise neben den Dresdener Kunstsammlungen ausstellen dürfen. Es ist beabsichtigt, dass dieses noch zu bestimmende Museum im Austausch eines seiner Ausstellungsstücke der Galerie Neue Meister als Leihgabe überlässt. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden hatten 1935 das Gemälde für 25.000 Reichsmark von einer Jüdin aus Berlin erworben, laut dem Restitutionsbescheid von Ende 2004 zu einem „nicht angemessenen Preis“. Außerdem konnten sie nicht den Nachweis erbringen, dass die Besitzerin, die 1942 von den Nazis nach Polen deportiert wurde, es „aus freien Stücken“ veräußert hatte.

Der heute 81jährige Alfred Bader wurde im Alter von 14 Jahren infolge eines von der Kultusgemeinde Wien organisierten „Kindertransportes“ von seiner Familie getrennt, die er nie wieder sah. Jahrelang auf der Flucht und teilweise im Ausland abgewiesen oder interniert, fand er schließlich in Kanada und in den USA Schutz vor Verfolgung, konnte sich ein neues Leben in Freiheit aufbauen und studierte Chemie unter anderem in Harvard, wo er auch den Doktor-Grad erlangte. Martin Roth, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, würdigte das Engagement Baders als „eine große Geste der Menschlichkeit, deren Symbolkraft für jeden eindringlich spürbar ist“.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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