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Mataré und Beuys in Bremen

Einem künstlerischen Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler geht die aktuelle Ausstellung im Bremer Gerhard-Marcks-Haus nach: Joseph Beuys (1921-1986) studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie in der Klasse des Bildhauers Ewald Mataré (1887-1965). Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, von 1947 bis 1952, lernte er dort Motive und Vorstellungen Matarés über künstlerische Form kennen. An drei Motivkreisen werden Parallelen und Unterschiede in den Werkgruppen beider Künstler veranschaulicht: Mensch, Tier, Religion. Ewald Mataré und Joseph Beuys entstammen beide einem katholischen Umfeld. Während der Lehrer jedoch an den traditionellen Fundamenten des Glaubens festhielt, verband sein Schüler diese unter dem Einfluss der Lehren Rudolf Steiners stärker mit anthroposophischen Elementen.

Nicht nur der Unterschied der Generationen wird deutlich, es treten auch früh schon ganz verschiedene und widerstreitende Kunstbegriffe auf der Grundlage der europäischen, expressionistischen Tradition hervor. Beide Künstler suchten durchaus allgemeingültige Zeichen. Im Mittelpunkt der Arbeiten Ewald Matarés steht der Versuch, das unveränderliche Wesen des Lebendigen wie des Dinglichen in der Konzentration auf Gestaltkerne zu fassen. Er gehört damit zu den deutschen Bildhauern, die bereits vor 1933 die Grenzen zwischen der figürlichen und der abstrakten Kunst ausloteten. Joseph Beuys interessierten dagegen im Laufe der 1950er Jahre mehr und mehr das Flüchtige und Fließende, die die Gestalt stets wechseln und die statische Form letztlich in eine Offenheit auflösen konnten.

Die Ausstellung „Konzentration und Offenheit - Mataré und Beuys“ ist bis zum 19. Februar 2006 zu sehen. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Als Ergänzung bietet das Paula Modersohn-Becker Museum die Schau „Ewald Mataré und das Haus Atlantis“ in der er um die Fassadengestaltung Mataré geht.

Gerhard-Marcks-Haus
Am Wall 208
D-28195 Bremen

Telefon: +49 (0)421 – 32 72 00
Telefax: +49 (0)421 – 337 86 75

Quelle: Kunstmarkt.com/Ivo Rüdiger Schott

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