Das Bauhaus und die Esoterik Das Museum im Kulturspeicher Würzburg beleuchtet mit rund 200 Werken erstmals die esoterische, okkultistische und geisteswissenschaftliche Komponente des Bauhauses. Im Vordergrund der Ausstellung, die am Sonntag startet, stehen hierbei die Gründungsphase und die Weimarer Zeit mit einer Vielzahl von Schlüsselwerken, kunsttheoretischen Quellen und Fotodokumenten. War bisher die künstlerische Avantgarde des damaligen Deutschland vor allem als Stätte rationaler Formauffassung bekannt, so beleuchtet die Würzburger Schau die esoterischen Berührungen von Künstlern wie Johannes Itten, Wassily Kandinsky oder Paul Klee. Darüber hinaus werden auch Gemälde, Plastiken, Zeichnungen, Grafiken, künstlerische Entwürfe und Illustrationen von Paul Citroen, Georg Muche, Gyula Pap, Karl Peter Röhl, Lothar Schreyer und Gunta Stölzl gezeigt, von denen einige seit Jahrzehnten wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Leihgeber der Präsentation sind unter anderem das Kunstmuseum und das Zentrum Paul Klee in Bern, das Kunsthaus und das Itten-Archiv in Zürich, die Nationalgalerie Berlin und die Stiftung Bauhaus Dessau und als Hauptleihgeber das Bauhaus-Archiv in Berlin.
Die Ausstellung „Johannes Itten, Wassily Kandinsky, Paul Klee - Das Bauhaus und die Esoterik“ läuft vom 22. Januar bis zum 2. April. Geöffnet ist dienstags von 13 Uhr bis 18 Uhr, mittwochs bis sonntags von 11 Uhr bis 18 Uhr und donnerstags zusätzlich bis 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 3,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.
Museum im Kulturspeicher Würzburg
Veitshöchheimer Straße 5
D-97080 Würzburg
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