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Johann Michael Wittmer in Murnau

Das Schlossmuseum in Murnau widmet Johann Michael Wittmer II. die erste monografische Ausstellung zu seinem Leben und Werk. Damit ehrt Murnau einen der wichtigen Historienmaler des 19. Jahrhundert, der dort am 15. Oktober 1802 in einer Malerfamilie zur Welt kam. Die Schau hat zahlreiche Leihgaben aus öffentlicher und privater Hand versammelt – darunter aus der Royal Collection der englischen Königin Elisabeth II. Die Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen Wittmers offenbaren das Ausklingen der wichtigen Epoche der „Deutschrömer“ in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und umfassen seine gesamte künstlerische Arbeit: Bilder zur Orientreise, Porträts, das mythologische, historische und religiöse Werk.

Nach dem Studium bis 1828 bei Peter Cornelius an der Akademie der Künste in München verbrachte Johann Michael Wittmer sein weiteres Leben in Rom. Gefördert von König Ludwig I., schloss er sich dem Kreis der „Deutschrömer” an, zu denen Friedrich Overbeck, Bertel Thorvaldsen oder Joseph Anton Koch gehörten. Wittmer begleitete den bayerischen Kronprinzen Maximilian 1833 auf seiner Reise nach Süditalien, Griechenland und Kleinasien, um die Stätten der klassischen Antike und die pittoresken Szenen des türkischen Lebens bildlich zu dokumentieren. Nach seinen Skizzen entstanden etwa auch die Wandgemälde im „Türkischen Zimmer“ in Schloss Hohenschwangau.

Nach der Heirat 1833 mit der ältesten Tochter Joseph Anton Kochs arbeitete Wittmer in dessen Atelier mit. Er betätigte sich als Historienmaler und beschäftigte sich mit Themen der antiken Mythologie, mit Szenen zu Dantes Göttlicher Komödie und seit den 1850er Jahren zunehmend mit christlichen Motiven und Inhalten. In Rom gehörte er zu kirchennahen Kreisen und den Künstlern um Overbeck, Wilhelm von Schadow oder Julius Schnorr von Carolsfeld an, was auch seinen Stil und seine Bildauffassung als später Nazarener prägte. Neben Historienbildern für aristokratische Kreise in Deutschland und Europa, darunter für die englische Königin Victoria, nahm er kirchliche Aufträge in Viterbo und in Rom wahr, insbesondere die vier Fresken für Santa Maria dell’ Anima, die Nationalkirche der Deutschen in Rom, sowie für die Murnauer Kirche. 1866 erschien sein Reiseführer für Rom und die Campagna, der den Schwerpunkt ausdrücklich auf die christlichen Denkmäler und Kirchen legte. Wittmer starb am 9. Mai 1880 während eines Aufenthalts in München.

Die Ausstellung „Johann Michael Wittmer 1802-1880 – Ein Maler in Murnau und Rom“ läuft vom 31. März bis zum 2. Juli. Das Schlossmuseum Murnau hat Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Schlossmuseum Murnau
Schlosshof 4-5
D-82418 Murnau am Staffelsee

Telefon: +49 (0)8841 – 476 207
Telefax: +49 (0)8841 – 476 277

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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31.03.2006, Johann Michael Wittmer (1802-1880) - Maler in Murnau und Rom

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Künstler:

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