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Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

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Johann Georg von Hohenzollern gestorben

Johann Georg Prinz von Hohenzollern gestorben

Johann Georg Prinz von Hohenzollern ist tot. Der ehemalige Museumsdirektor verstarb gestern in München. Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, dessen Generaldirektor er von 1991 bis 1998 war, würdigten ihn als „außerordentlich leidenschaftlichen, vielseitigen und profilierten Kunsthistoriker“. Weiter heißt es: „Diese sowohl erfolgreiche als auch weichenstellende Ära war in höchstem Grade das Ergebnis einer ungewöhnlichen Integrations- und Begeisterungsfähigkeit, mit der es Prinz von Hohenzollern souverän verstand, Kräfte zu mobilisieren, Wogen zu glätten, unterschiedliche Personenkreise zu verbinden und alle motivierend für die Sache in die Pflicht zu nehmen. In einem relativ kurzen Zeitraum gelangen damit zukunftsweisende und ausbaufähige Initiativen, die dem Ansehen und der Außenwirkung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen entscheidend zugute kamen.“

Zur Welt kam Johann Georg von Hohenzollern 1932 in Sigmaringen und studierte von 1955 bis 1964 Kunstgeschichte und Klassische Archäologie in Paris, Freiburg im Breisgau und München. 1964 wurde er in München mit einer Arbeit zu den Königsgalerien französischer Kathedralen promoviert. Von 1966 an arbeitete er für die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen zunächst als Referent für Spanische und Französische Malerei. Schon bald wurde Johann Georg von Hohenzollern mit der Neueinrichtung der zahlreichen Zweiggalerien in verschiedenen bayrischen Städten betraut. 1976 übernahm er den Stellvertreterposten des Generaldirektors und wechselte 1985 in das Amt des Generaldirektors des Bayerischen Nationalmuseums.

1991 kehrte Johann Georg von Hohenzollern als Generaldirektor an die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen zurück. In seine Amtszeit fallen große und weithin ausstrahlende Ausstellungsprojekte, darunter die richtungweisende, von mehr als 226.000 Besuchern besuchte Ausstellung „Manet bis Van Gogh“, die gemeinsam mit der Nationalgalerie in Berlin ausgerichtet wurde und mit dem Museumsmann Hugo von Tschudi ein ideales Kapitel deutschen Mäzenatentums und internationaler Kunstpflege erhellte. Unter seiner Ägide wurde die Alte Pinakothek grundlegend saniert und 1998 wiedereröffnet. Er verantwortete museumsseitig zudem Planung und Neubau der Pinakothek der Moderne. Auf sein Konto gehen auch bedeutende Neuerwerbungen. Das Spektrum reicht von Werken Cy Twomblys bis hin zu François Bouchers „Bildnis der Madame de Pompadour“. 1998 trat Johann Georg von Hohenzollern mit 66 Jahren in den Ruhestand. Doch auch hier war er noch unermüdlich tätig und leitete bis 2006 die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München. In seiner neuen Funktion prägte er maßgeblich den Neubau der Kunsthalle in den Fünf Höfen und blieb bis zu seinem Tod Vorsitzender des Fachbeirats.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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