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Werefkin-Preis an Stella Hamberg

Gestern wurde Stella Hamberg in Berlin der Marianne Werefkin-Preis 2018 überreicht. Damit würdigt der „Verein der Berliner Künstlerinnen 1867“ das Schaffen der 1975 im hessischen Friedberg geborenen Bildhauerin, die nun ein Preisgeld von 5.000 Euro erhalten hat. Hamberg, die von 1998 bis 2004 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden unter anderem bei Martin Honert studiert hat, verwendet für ihre Skulpturen meist das klassische Material Bronze, das sie zu Abbildern von Menschen und Tier oder zu kreatürlich Figurativem formt. Dabei bleiben ihre Plastiken, die oft einer Verwandlung unterworfen scheinen, bedeutungsoffen und appellieren an die produktive Kraft der Imagination.

Es sind die tradierten bildhauerischen Themen, die Stella Hamberg bearbeitet, denen sie eine neue Form gibt und die sie in Bewegung bringt: der Mensch, Tierfiguren, Fragmente, amorphe Formen werden formal und inhaltlich in Bewegung versetzt und wollen nie zum Stillstand zu kommen. Dabei spielt Hamberg mit der Konstruktion der Gestalt, aber zugleich auch mit ihrer Dekonstruktion. Werden und Vergehen, unbändige Kraft und verzehrendes Siechtum sind in ihren urwüchsigen, teils mythologisch inspirierten Arbeiten präsent. Perfektion ist ihr fremd; sie interessiert sich vielmehr für Übergänge, Ambivalentes und Zwischenzustände.

Der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V., die älteste bestehende Vereinigung bildender Künstlerinnen in Deutschland, vergibt den Marianne Werefkin-Preis seit 1990. Mit der Auszeichnung, die an die Expressionistin Marianne von Werefkin erinnert, will er das herausragende Schaffen von Künstlerinnen ehren. Der Preis ging bisher unter anderem an Pomona Zipser, Angela Hampel, Sabine Kasan, Karla Woisnitza, Katharina Meldner, Heike Ruschmeyer, Paloma Varga Weisz, Caro Suerkemper und zuletzt 2015 an Isa Melsheimer. Stella Hambergs Arbeiten sind mit den Werken der übrigen nominierten Künstlerinnen Paula Doepfner, Jeanno Gaussi, Stefanie Gutheil, Roey Victoria Heifetz, Petra Lottje, Jenny Michel, Herta Müller, Regina Nieke und Haleh Redjaian derzeit in der Kommunalen Galerie Berlin zu sehen.

Die Ausstellung „Marianne Werefkin-Preis 2018 – ausgelobt vom Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V.“ läuft bis zum 25. März. Die Kommunale Galerie Berlin hat dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 19 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Kommunale Galerie Berlin
Hohenzollerndamm 176
D-10713 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 9029 167 04
Telefax: +49 (0)30 – 9029 167 05

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


19.02.2018, Marianne Werefkin-Preis 2018 – ausgelobt vom Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V.

Bei:


Kommunale Galerie Berlin

Künstler:

Stella Hamberg








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