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Hattingen erinnert an Emmy Roth

in der Ausstellung „Form ist Ausdruck meines Lebens – Emmy Roth“

Noch bis zum Sonntag stellt das Stadtmuseum Hattingen eine der führenden deutschen Silberschmiedinnen 1920er und 1930er Jahren vor: Emmy Roth. Die Ausstellung beleuchtet das Leben und Werk der 1885 in Hattingen als Tochter der angesehenen jüdischen Kaufmannsfamilie Urias geborenen Künstlerin und versammelt neben ihren Erzeugnissen, wie einem Tee- und Kaffeeservice, Besteckgarnituren oder einer Zigarettendose, auch ihre Entwurfsskizzen, Ausstellungskataloge, Fotografien, Postkarten, Plakate und weiteres dokumentarisches Material.

Ab 1902 absolvierte Emmy Roth eine Ausbildung zur Gold- und Silberschmiedin bei Conrad Anton Beumers in Düsseldorf. Um 1906 legt sie ihre Meisterprüfung ab, was Frauen seinerzeit nur in wenigen Berufen möglich war. In weiteren Werkstätten in Berlin, Wien und Paris vertiefte sie ihre Kenntnisse. Um 1907/08 nahm Roth ihre selbstständige Tätigkeit als Gold- und Silberschmiedin auf, ab 1916 arbeitete sie in ihrer eigenen Werkstatt in Berlin-Charlottenburg. Dorthin lud sie im Winter 1932/33 anlässlich ihres 25jährigen Künstlerdaseins zu einer Jubiläumsausstellung ein. In dieser Zeit entstanden rund 150 Korpus- und circa 70 Schmuckarbeiten. Zudem erstellte sie Entwürfe für die Silberwarenfabrik Peter Bruckmann & Söhne in Heilbronn. In der Formgebung ihrer Objekte war Emmy Roth auf der Höhe der Zeit und orientierte sich am sachlichen Bauhaus-Stil und dem eleganten französischen Art Déco.

Mit der Machtübernahme der Nazis emigrierte sie 1933 nach Frankreich und unterhielt vermutlich bis Ende 1934 ein Atelier in Paris. 1935 verließ Emmy Roth Europa und ging nach Palästina, erst nach Jerusalem, später nach Tel Aviv. In Ermangelung von Aufträgen für größere Silberstücke fertigte sie Schmuckstücke und jüdische Ritualgegenstände. 1937/38 kehrte sie vorübergehend nach Europa zurück und war in Voorschoten für die niederländische Silberwarenfabrik Van Kempen en Begeer als Industriedesignerin tätig. Schon 1939 kehrte sie nach Palästina zurück, einige Jahre später erkrankte sie schwer an Krebs. Am 11. Juli 1942 wählte Emmy Roth in Tel Aviv den Freitod.

Die Ausstellung „Form ist Ausdruck meines Lebens – Emmy Roth“ ist bis zum 12. August zu sehen. Das Stadtmuseum Hattingen hat mittwochs bis freitags von 15 bis 18 Uhr, am Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Stadtmuseum Hattingen
Marktplatz 1-3
D-45527 Hattingen

Telefon: +49 (0)2324 – 204 35 23

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


13.05.2018, Form ist Ausdruck meines Lebens - Emmy Roth. Leben und Werk der Hattinger Silberschmiedin und Industriedesignerin

Bei:


Stadtmuseum Hattingen

Variabilder:

in der Ausstellung „Form ist Ausdruck meines Lebens – Emmy Roth“
in der Ausstellung „Form ist Ausdruck meines Lebens – Emmy Roth“

Künstler:

Emmy Roth








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