Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 27.10.2018 Auktion 49

© Auktionshaus Lehr

Anzeige

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Humorvolle Kunst in Zug

Meret Oppenheim, Maske mit Bäh-Zunge, ohne Jahr

Mit der Ausstellung „Komödie des Daseins. Kunst und Humor von der Antike bis heute“ lädt das Kunsthaus im schweizerischen Zug derzeit seine Besucher zu einem amüsanten Museumsbesuch ein. Kurator Matthias Haldemann und sein Team haben dort über 300 Werke zusammengetragen, anhand derer sie die Beziehung zwischen Kunst und Humor aufzeigen. Ob Satire oder Parodie, historisch betrachtet waren Spott und das Groteske seit der Antike immer ein Ventil gegen starre Ordnungsmuster und hierarchische Wertesysteme. Einem Widerstand, einer großen Schwierigkeit und dem Scheitern im Angesicht der Tragik wird mit Humor ein „Trotzdem“ entgegengehalten. Diese existenzielle Form von Humor steht im Zentrum der Schau. Humor provoziert und unterhält, er protestiert und lehnt sich gegen starre Rollenbilder oder gesellschaftliche Unterdrückung auf. In der Skulptur „Perspektive“ zeigt Ai Weiwei den Repressalien und der Zensur den Mittelfinger. Meret Oppenheim streckt Kritikern in „Maske mit Bäh-Zunge“ die selbige raus. Etwas subtiler verweist Paul Klee in seinen Zeichnungen auf die gelegentliche Absurdität respektvoller und unterwürfiger Gesten. Die Komik kippt jedoch an manchen Stellen: Pieter van der Heyden kann die Tragik hinter seinen Pendants von der „fetten“ und der „mageren Küche“ nur bedingt verschleiern.

Die Kunst nimmt sich auch immer wieder selbst in den Blick, so beispielsweise in Honoré Daumiers Karikatur „Combat des écoles. L’Idéalisme et le Réalisme“, in der zwei künstlerische Stilrichtungen in einem bewaffneten Zweikampf gegeneinander antreten. Das Künstlerkollektiv Irwin hinterfragt den Status einzelner Bilder als Kunstwerke, indem sie diese in unerwarteten Kontexten präsentiert. Eine ähnliche Intention verfolgen Timm Ulrichs, Arthur Sapeck, Man Ray oder Meret Oppenheim, die mit Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ eines der großen Meisterwerke der Kunst auseinandernehmen. Die Bandbreite der Kunstwerke ist weit gefasst: Antike Vasen stehen neben Flugblättern, Zeitschriften, Gemälden, Skulpturen und Videos aus über zwei Jahrtausenden, und auch Randerscheinungen der bildenden Künste wie die Literatur, das Kino, die Fasnacht oder das Straßentheater sind in der Schau vertreten.

Die Ausstellung „Komödie des Daseins. Kunst und Humor von der Antike bis heute“ läuft bis zum 6. Januar 2019. Das Kunsthaus Zug hat wochentags außer montags von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr geöffnet. An Heiligabend, am 1. Weihnachtstag und an Neujahr bleibt das Kunsthaus geschlossen. Der Eintritt beträgt 18 Franken, ermäßigt 15 Franken. Zur Ausstellung erscheint im Hatje Cantz Verlag ein Katalog für 45 Euro.

Kunsthaus Zug
Dorfstrasse 27
CH-6301 Zug

Telefon: +41 (0)41 – 725 33 44
Telefax: +41 (0)41 – 725 33 45


25.09.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


23.09.2018, Komödie des Daseins - Kunst und Humor von der Antike bis heute

Bei:


Kunsthaus Zug

Variabilder:

Meret Oppenheim, Maske mit Bäh-Zunge, ohne Jahr
Meret Oppenheim, Maske mit Bäh-Zunge, ohne Jahr

Variabilder:

Ai Weiwei, Perspektive, 2000
Ai Weiwei, Perspektive, 2000

Variabilder:

Anonym, Askos, 360/350 v. Chr.
Anonym, Askos, 360/350 v. Chr.

Variabilder:

Paul Klee, Stammtischler, 1931
Paul Klee, Stammtischler, 1931

Variabilder:

Jean-Etienne Liotard, Liotard riant, um 1770
Jean-Etienne Liotard, Liotard riant, um 1770

Variabilder:

Anonym, Papst-Teufel, um 1600
Anonym, Papst-Teufel, um 1600

Variabilder:

Timm Ulrichs, Der erste sitzende
 Stuhl (nach langem Stehen sich zur Ruhe setzend), 1970
Timm Ulrichs, Der erste sitzende Stuhl (nach langem Stehen sich zur Ruhe setzend), 1970








News vom 22.10.2018

Hans Poelzigs Architekturzeichnungen in Berlin

Hans Poelzigs Architekturzeichnungen in Berlin

Ellen-Auerbach-Stipendium an Annette Frick

Ellen-Auerbach-Stipendium an Annette Frick

Bernd Zimmers Kristallwelt in Kassel

Bernd Zimmers Kristallwelt in Kassel

Internationale Einigung über Benin-Kunstwerke

Internationale Einigung über Benin-Kunstwerke

Zwickau freut sich über neuen Pechstein

Zwickau freut sich über neuen Pechstein

News vom 18.10.2018

Cologne Fine Art-Preis für Horst Antes

Cologne Fine Art-Preis für Horst Antes

George Grosz in Berlin

George Grosz in Berlin

Ara Güler gestorben

Ara Güler gestorben

News vom 17.10.2018

Thomas Meier-Castel in den Kunstsammlungen Chemnitz

Thomas Meier-Castel in den Kunstsammlungen Chemnitz

Zweimal Szeemann in Düsseldorf

Zweimal Szeemann in Düsseldorf

Sigrid Neubert ist tot

Sigrid Neubert ist tot

Balderers Szenario in Luzern

Balderers Szenario in Luzern

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Koller Auktionen AG - Antwerpener Meister, Kopfstudie eines Mönchs nach oben blickend, um 1610-1615

Wiederentdeckte Altmeister dominieren Auktionen von Koller Zürich
Koller Auktionen AG

Van Ham Kunstauktionen - Guido de Werd (2. von rechts) neu im Beirat von Van Ham Kunstauktionen

Guido de Werd im Beirat von Van Ham Kunstauktionen
Van Ham Kunstauktionen

Kunsthaus Lempertz - Malagan-Figur, Nördliches Neuirland, Papua-Neuguinea

A Sculptor’s Eye – Exzeptionelle Privatsammlung Ozeanischer Kunst
Kunsthaus Lempertz

Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn - -	Lot 1267: Bedeutendes Objekt „Oscillating Echo Cipher“, Michael Glancy, 2002, Erlös: 33.000 Euro

Nachbericht Auktion 266 'Bedeutende Privatsammlung' und 'Europäisches Glas und Studioglas'
Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn - Lot 122: Teller aus dem Militärservice, St. Petersburg, Kaiserliche Porzellanmanufaktur, Periode Nikolaus I (1825-1855), D. 24 cm

Vorbericht Auktion 267 'Russian Art & Icons'
Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce