Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 16.04.2019 113. Auktion: Wertvolle Bücher, Bibliotheca Scholastica, Dekorative Graphik und Autographen

© Galerie Bassenge Berlin

Anzeige

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler

Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Hermann Josef Painitz ist tot

Hermann Josef Painitz ist am 4. Oktober in Wien im Alter von 79 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Dies teilte die Galerie Artmark jetzt mit, die den österreichischen Künstler vertritt. Painitz war für seine geometrischen Kompositionen bekannt. Der Maler wurde 1938 in Wien geboren und absolvierte in den 1950er Jahren eine Ausbildung zum Gold- und Silberschmied. 1962/63 entstanden in London seine ersten bildnerischen Werke. Mit dem Jahr 1963 intensivierte Painitz seine künstlerische Tätigkeit. So folgte ein Jahr später seine erste Einzelausstellung in der Galerie im Griechenbeisl in Wien. Mitte der 1960er Jahr übernahm er eine Lehrtätigkeit an der Hochschule für angewandte Kunst. Von 1969 bis 1970 ging er mit einem Stipendium an das Londoner Hornsey College of Art. 1977 wurde Painitz zum Präsidenten der Wiener Secession gewählt und behielt diese Position bis 1983 inne.

Hermann Josef Painitz ist für seinen streng analytischen Malansatz bekannt, der ihn in den 1960er Jahren zum Außenseiter machte. So lehnte er Stile wie den Phantastischen Realismus und Abstrakten Expressionismus ab. Der Österreicher bediente sich vieler Medien von Skulptur bis Malerei, von Fotografie bis Sprachpoesie. Für ihn waren seine Arbeiten „logische“ Kunst. Painitz bevorzugte Kompositionen, die er aus konzentrischen Kreisen aufbaute. So entstanden in den 1970er Jahren die „statistischen Porträts“. Eines von ihnen mit dem Titel „Portrait Roland Altmann L1“ zeigt in verschiedenen Registern eine Aneinanderreihung von Kreisen, die die Stunden des Schlafens, Badens oder Naschens einer einzigen Woche symbolisieren. Außerdem entwickelte der Künstler Zeichensysteme wie gegenständliche Alphabete und codierte Schriftbilder. Trotz geringer Prominenz im internationalen Kunstgeschehen war Painitz auf den Biennalen 1965 von Paris und 1973 in São Paulo vertreten. Eine letzte große Retrospektive fand 2014 in Landesgalerie Niederösterreich statt, zwei Jahre später erhielt Painitz den Würdigungspreis Bildende Kunst des Landes.

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Künstler:

Hermann Josef Painitz








News vom 17.04.2019

Arnault und Pinault spenden Millionen für Notre-Dame

Arnault und Pinault spenden Millionen für Notre-Dame

Anna Uddenberg inszeniert Abgötter des Feminismus in Bonn

Anna Uddenberg inszeniert Abgötter des Feminismus in Bonn

500 Jahre Dresdner Münzkabinett

500 Jahre Dresdner Münzkabinett

News vom 15.04.2019

Hamburg feiert 100 Jahre Sezession

Hamburg feiert 100 Jahre Sezession

Stephanie Rosenthal steht Biennale-Jury in Venedig vor

Stephanie Rosenthal steht Biennale-Jury in Venedig vor

Gratwanderung im Bonner Macke Haus

Gratwanderung im Bonner Macke Haus

Birgit-Jürgenssen-Preis an Isabella Brunäcker

Birgit-Jürgenssen-Preis an Isabella Brunäcker

News vom 12.04.2019

Kassel zeigt sich verliebt in Saskia… und Rembrandt

Kassel zeigt sich verliebt in Saskia… und Rembrandt

Giuseppe Penone in Saarbrücken

Giuseppe Penone in Saarbrücken

World Press Photo des Jahres stammt von John Moore

World Press Photo des Jahres stammt von John Moore

Humboldts Schätze in Pforzheim

Humboldts Schätze in Pforzheim

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Auktionshaus Stahl - Lot. 37, Cornelis de Vos, zugeschrieben: Zuschlag 50.000 Euro

Auktionshaus Stahl: Nachbericht zur Kunstauktion 13. April 2019
Auktionshaus Stahl

Galerie Neher - Essen - Otto Modersohn,

Otto Modersohn in der Galerie Neher
Galerie Neher - Essen

Kunsthaus Lempertz - Joseph Nigg, Signiertes Tablett mit Blumenkorb, Trauben und Vogelnest, Wien 1816

Twinight Collection erzielt 3,6 Millionen
Kunsthaus Lempertz





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce