Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 22.01.2019 424. Auktion: Sammlung Thillmann: Thonet – Perfektes Design

© Van Ham Kunstauktionen

Anzeige

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Hermann Josef Painitz ist tot

Hermann Josef Painitz ist am 4. Oktober in Wien im Alter von 79 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Dies teilte die Galerie Artmark jetzt mit, die den österreichischen Künstler vertritt. Painitz war für seine geometrischen Kompositionen bekannt. Der Maler wurde 1938 in Wien geboren und absolvierte in den 1950er Jahren eine Ausbildung zum Gold- und Silberschmied. 1962/63 entstanden in London seine ersten bildnerischen Werke. Mit dem Jahr 1963 intensivierte Painitz seine künstlerische Tätigkeit. So folgte ein Jahr später seine erste Einzelausstellung in der Galerie im Griechenbeisl in Wien. Mitte der 1960er Jahr übernahm er eine Lehrtätigkeit an der Hochschule für angewandte Kunst. Von 1969 bis 1970 ging er mit einem Stipendium an das Londoner Hornsey College of Art. 1977 wurde Painitz zum Präsidenten der Wiener Secession gewählt und behielt diese Position bis 1983 inne.

Hermann Josef Painitz ist für seinen streng analytischen Malansatz bekannt, der ihn in den 1960er Jahren zum Außenseiter machte. So lehnte er Stile wie den Phantastischen Realismus und Abstrakten Expressionismus ab. Der Österreicher bediente sich vieler Medien von Skulptur bis Malerei, von Fotografie bis Sprachpoesie. Für ihn waren seine Arbeiten „logische“ Kunst. Painitz bevorzugte Kompositionen, die er aus konzentrischen Kreisen aufbaute. So entstanden in den 1970er Jahren die „statistischen Porträts“. Eines von ihnen mit dem Titel „Portrait Roland Altmann L1“ zeigt in verschiedenen Registern eine Aneinanderreihung von Kreisen, die die Stunden des Schlafens, Badens oder Naschens einer einzigen Woche symbolisieren. Außerdem entwickelte der Künstler Zeichensysteme wie gegenständliche Alphabete und codierte Schriftbilder. Trotz geringer Prominenz im internationalen Kunstgeschehen war Painitz auf den Biennalen 1965 von Paris und 1973 in São Paulo vertreten. Eine letzte große Retrospektive fand 2014 in Landesgalerie Niederösterreich statt, zwei Jahre später erhielt Painitz den Würdigungspreis Bildende Kunst des Landes.

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Künstler:

Hermann Josef Painitz








News vom 18.01.2019

Die Moderne in Frankfurt

Die Moderne in Frankfurt

News vom 17.01.2019

Passagen Prize für Nina Ruthe und David Antonin

Passagen Prize für Nina Ruthe und David Antonin

Retrospektive zu Ruth Marten in Brühl

Retrospektive zu Ruth Marten in Brühl

Busen-Alarm bei Facebook

Busen-Alarm bei Facebook

Jochen Plogsties stellt Fragen der Authentizität

Jochen Plogsties stellt Fragen der Authentizität

News vom 16.01.2019

Daniel Spanke leitet die Berliner Liebermann-Villa

Zeitgenössische Druckgrafik im Salzburger Traklhaus

Zeitgenössische Druckgrafik im Salzburger Traklhaus

Justus Bier Preis für Inke Arns, Igor Chubarov und Sylvia Sasse

Justus Bier Preis für Inke Arns, Igor Chubarov und Sylvia Sasse

Datenwolken von Jenny Michel in Augsburg

Datenwolken von Jenny Michel in Augsburg

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Galerie Frank Fluegel - Alex Katz | ROSE BUD

Alex Katz | ROSE BUD | Brandhorst
Galerie Frank Fluegel





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce