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Kunsthandel weiterhin gegen Kulturgutschutzgesetz

Die Kunsthandelsverbände sind weiterhin gegen das Kulturgutschutzgesetz von Staatsministerin Grütters

Der Kunsthandel erachtet das novellierte Kulturgutschutzgesetz als ineffektiv. Laut der Interessensgemeinschaft Deutscher Kunsthandel führe das seit zwei Jahren existierende Gesetz zum Schutz nationalen Kulturgutes zu einem größeren Mehraufwand von Handel und Sammlern, der in keinem Verhältnis zu seinem Nutzen stünde. So wurden in den vergangenen zwei Jahren lediglich fünf Eintragungen im Verzeichnis des national wertvollen Kulturgutes vorgenommen. Nach dem vorgelegten Bericht zur Bilanz des neuen Gesetzes seien es genauso viele wie vor Inkrafttreten. Dementsprechend wurde nichts verbessert, nur eine zusätzliche bürokratische Hürde ohne Mehrwert geschaffen, betonten die Kunsthandelsverbände.

Genau diese Kritik sieht die zuständige Kulturstaatsministerin Monika Grütters positiv. Die hoch eingeschätzte Mehrbelastung von 130.000 Anträgen pro Jahr blieb aus. So wurden jährlich nur 2.150 Ausfuhrverfahren bearbeitet. Auch die Ausgaben fielen niedriger aus, als erwartet. Beim Bund wurde der Mehraufwand auf 405.000 Euro geschätzt, laut Bericht belief er sich aber auf 268.000 Euro. Ähnlich sah es bei den Ländern aus: mit 324.000 Euro blieben die Zahlen unter den prognostizierten 375.000 Euro zurück.

Christina Berking, Kunsthistorikerin und juristische Sprecherin der Interessensgemeinschaft Deutscher Kunsthandel, erkennt in den vorgelegten Zahlen nur den Verwaltungsaufwand, der auf staatlicher Seite herrscht, und nicht den, der für Händler und Sammler entsteht. Sie sieht den deutschen Kunsthandel durch das Gesetz als umfassend reglementiert. Der Aufwand, den die jeweiligen Händler mit der Provenienzforschung der betreffenden Kunstobjekte betreiben, sei ihrer Meinung nach zu hoch, auch wenn sie das Anliegen des Gesetzes damit nicht kritisieren will. So seien zielgerichtete Vorschriften sinnvoller, meint Berking. Eine Gesamtevaluierung des Gesetzes und der Aufwände in Museen, Handel und bei privaten Sammlern ist für das Jahr 2021 vorgesehen.


23.01.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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