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Maria Lassnig Preis für Sheela Gowda

Sheela Gowda erhält den Maria Lassnig Preis 2019

Der heuer zum zweiten Mal vergebene Maria Lassnig Preis geht an Sheela Gowda. Die 1957 in Bhadravati geborene Inderin darf sich nun über ein Preisgeld von 50.000 Euro und eine Einzelausstellung in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München freuen. Sheela Gowda „berühre in ihrer Beschäftigung mit erschwerten Arbeitsbedingungen für Frauen in der indischen Gesellschaft Themenbereiche von Maria Lassnig“, so Peter Pakesch, Vorsitzender der Maria Lassnig Stiftung. In ihren Installationen und Skulpturen verwende sie Materialien, die aufgrund ihrer Beschaffenheit, ihrer Farbe und ihres Geruchs eine narrative Atmosphäre erzeugen und zugleich metaphorische Kraft entfalten. Dabei gehe es ihr nicht zuletzt um Kritik an gesellschaftspolitischen Umständen.

Sheela Gowda lebt und arbeitet in Bangalore. Dort und an der Royal Academy in London studierte sie von 1979 bis 1986 Malerei. Für ihre Arbeiten verwendet sie landesspezifische Materialien. Ihr Einsatz von Kuhdung, Kumkum-Pulver, Weihrauch, Kokosfasern, aber auch Haaren, Nadeln oder Fäden verbindet Konnotationen von Alltagsgebrauch mit einer poetischen Aufladung und bezieht sich für die Künstlerin auf das städtische wie ländliche Leben in Indien. Bevor Sheela Gowda sich in den 1990er Jahren Skulptur und Installationen in minimalistischer Formensprache zuwandte, arbeitete sie mit Ölmalerei, in der ihre späteren Themen bereits angelegt waren. Das Alltagsleben der indischen Mittelschicht, Konflikte von Frauen im Arbeits- wie im privaten Leben oder über die Medien vermittelte Bilder politischer und sozialer Spannungen wurden schon früh Gegenstand ihrer gesellschaftskritischen Beschäftigung.

Die Wiener Maria Lassnig Stiftung vergibt ihren Kunstpreis alle zwei Jahre an Künstler, die in der Mitte ihrer Karriere stehen. Maria Lassnig hatte eine derartige Ehrung angedacht, da sie selbst erst spät als Künstlerin Anerkennung fand. Die erste Preisträgerin war 2017 Cathy Wilkes. Sheela Gowda erhält die Auszeichnung am 7. Juni im Münchner Lenbachhaus. Die Laudatio wird Ute Meta Bauer, Gründungsdirektorin des Centre for Contemporary Art in Singapur, übernehmen. Die Ausstellung Gowdas im Lenbachhaus ist für das Frühjahr 2020 geplant.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Sheela Gowda erhält den Maria Lassnig Preis 2019
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Sheela Gowda








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