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Katarina Löfström erhält „Blickachsen“-Preis

Katarina Löfström, Open Source (16:9), 2019

Der diesjährige Förderpreis der Skulpturenausstellung „Blickachsen“ geht an die Schwedin Katarina Löfström. Die 1970 in Falun geborene Künstlerin konnte die Jury mit ihrer Installation „Open Source (16:9)“ auf der zwölften Blickachsen-Schau in Bad Homburg für sich gewinnen. Bereits aus der Ferne lässt sich ihre riesige Bildschirmleinwand zwischen den Bäumen am Bad Homburger Kurparkweiher erkennen. Auf einem über fünf Meter breiten Aluminiumrahmen mit dem in der Videotechnik heute üblichen Bildseitenverhältnis 16:9 hat die Künstlerin ein Netz gespannt, in dem Tausende von reflektierenden Plättchen hängen. Die Pailletten bewegen sich im Wind, und jede von ihnen spiegelt einen kleinen Ausschnitt der Umgebung. Die Arbeit wirkt von weitem wie ein einzelner, sich ständig verändernder Bildpunkt auf der Fläche. So entsteht ein endloser abstrakter Film, der die Bewegung des Windes und die changierenden Farben der umgebenden Natur einfängt.

Bei der Preisverleihung erklärte Jurymitglied Peter Murray, Direktor des britischen Yorkshire Sculpture Park: „Ich freue mich sehr, dass wir Katarina Löfström zum Skulpturenpreis anlässlich der Blickachsen 12 gratulieren können. Mit raffiniertem Materialeinsatz und Standortbezug hat sie eine eindrückliche und poetische Arbeit geschaffen, die unsere Erfahrung von Kunst und Natur bereichert.“ Elisabeth Millqvist, eine der zwei Direktoren des schwedischen Skulpturenparks Wanås Konst und Ko-Kuratorin der Blickachsen, fügte dem hinzu: „Katarina Löfström ist eine schwedische Künstlerin, deren Werke den Betrachter sowohl herausfordern als auch faszinieren. Sie lässt uns unsere eigenen Erzählungen erfinden und kreiert durch ihre Arbeit die Voraussetzungen für einen veränderten Blick auf die Welt.“

Katarina Löfström studierte zunächst am Konstfack College of Arts, Craft & Design in Stockholm und am Royal College of Art in der schwedischen Hauptstadt. Nach Arbeitsaufenthalten in verschiedenen Ländern – in Deutschland etwa im Rahmen eines einjährigen Stipendiums am Berliner Künstlerhaus Bethanien – lebt und arbeitet Löfström heute in Stockholm. Ihre Videos, Skulpturen und Installationen stellt sie international aus, etwa im Oslo Kunstforening, im Living Art Museum in Reykjavik, auf der Arco Art Fair in Madrid, auf den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen und im Kunsthaus Graz. In Schweden sind ihre Außenraumwerke an vielen Orten installiert.

Seit 2003 wird der mit 5.000 Euro dotierte „Blickachsen“-Förderpreis alle zwei Jahre vergeben. Frühere Preisträger waren Nicola Möser, SEO, May Cornet, Vanessa Paschakarnis, Vincent Olinet, Camille Henrot, Gerard Herman und zuletzt Alicja Kwade. Katarina Löfström Installation „Open Source (16:9)“ und die Ausstellung „Blickachsen 12“ sind noch bis zum 6. Oktober an insgesamt sechs Standorten in der Rhein-Main-Region zu sehen.


Infos: www.blickachsen.de


18.09.2019

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Katarina Löfström, Open Source (16:9), 2019
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