Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 04.06.2021 Auktion 1174: Kunstgewerbe

© Kunsthaus Lempertz

Anzeige

Danae / Heinz Kreutz

Danae / Heinz Kreutz
© Döbele Kunst Mannheim


Anzeige

Nautiluspokal / Franz von  Stuck

Nautiluspokal / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

ohne Titel / Günther Uecker

ohne Titel / Günther Uecker
© Galerie Luther


Anzeige

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel - Chromatische Konstellation, 2015 / Heinz Mack

Ohne Titel - Chromatische Konstellation, 2015 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Berlin ehrt Horst Janssen zum 90. Geburtstag

Am 14. November wäre der 1995 verstorbene Horst Janssen 90 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums widmet ihm die Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin in der Sammlung Scharf-Gerstenberg unter dem Titel „Lebenskleckse – Todeszeichen“ ab heute eine Ausstellung. Kuratorin Kyllikki Zacharias will darin einen Blick auf eine weniger bekannte Seite von Janssens Schaffen eröffnen. Mit rund 120 Zeichnungen, Radierungen, Fotografien und Collagen präsentiert die Schau Auszüge aus dem Œuvre des Hamburger Künstlers, der in den 1960er bis 1980er Jahren zu den wohl berühmtesten Außenseitern des Kunstbetriebs im bundesrepublikanischen Nachkriegsdeutschland gehörte. Im Fokus stehen vor allem Werke, in denen Janssen – ähnlich wie zuvor die Surrealisten – mit den Mitteln des Zufalls operiert hat.

Nach dem Besuch der Hamburger Kunstakademie in der Klasse für „freie Graphik“ bei Alfred Mahlau wurde Horst Janssen Ende der 1950er Jahre durch großformatige Holzschnitte und Radierungen bekannt. Anfang der 1960er Jahre wandte sich der manische Zeichner auch der Aquarellmalerei zu. 1959 stellte Janssen als einer der jüngsten von nur wenigen „Gegenständlichen“ auf der Documenta 2 aus, 1968 erhielt er auf der Biennale von Venedig den Großen Preis für Graphik. Gleichwohl wurde seine Kunst kontrovers diskutiert. Janssen konzentrierte sich auf Themen und Motive, die in bewusster Abgrenzung gegenüber der sich nach 1945 in Westdeutschland durchsetzenden Abstraktion standen. In Landschaften, Porträts und Selbstporträts, den zahlreichen Blumenstillleben und in den sogenannten „Kopien nach Hokusai“ oder den Alten Meistern erkundete er mit Stift und Pinsel allein das, was sich konkret seinen Augen bot.

In nahezu all diesen Werken spielt das Thema der Vergänglichkeit und des Todes eine entscheidende Rolle. Janssen zeichnete keine sprießenden Frühlingslandschaften oder Sommerparadiese, sondern karge, menschenleere Fluren, in denen die knöchernen Äste blattloser Bäume spukhaft in den Himmel ragen. Für seine Porträts von Dichtern und Denkern wählte er vornehmlich jene aus, deren Biografien von tief greifenden Lebensumbrüchen, schwerer Krankheit oder frühem Tod gekennzeichnet sind. In seinen Selbstporträts zeigte er sich gerne mit aufgedunsenem Gesicht, dem der Verfall deutlich eingeschrieben ist. Die Ausstellung „Lebenskleckse – Todeszeichen“ versammelt nun Bilder, die jenseits dieser berühmt gewordenen Werkkomplexe das Entstehen und Vergehen ihrer selbst zum Thema haben: Kleckse, aus denen Landschaften erwachsen, Flecken, die sich zu schattenhaften Figuren fügen, Löcher, die als Sonne verglühen. Sie führt in das alchemistische Labor des Zeichenmeisters, um zu ergründen, was geschah, bevor eben jene Werke entstanden, die man als „typisch Janssen“ bezeichnet.

Die Ausstellung „Lebenskleckse – Todeszeichen. Horst Janssen zum Neunzigsten“ ist vom 6. Dezember bis zum 3. Mai 2020 zu sehen. Die Sammlung Scharf-Gerstenberg hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, samstags und sonntags ab 11 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 6 Euro. Ein Ausstellungsheft ist für 3 Euro im Museum erhältlich.

Sammlung Scharf-Gerstenberg
Schloßstraße 70
D-14059 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 34 35 73 15
Telefax: +49 (0)30 – 34 35 73 12

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


06.12.2019, Lebenskleckse – Todeszeichen. Horst Janssen zum Neunzigsten

Bei:


Staatliche Museen zu Berlin

Kunstsparte:


Zeichnung

Stilrichtung:


Neue Figuration

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Bericht:


Geliebter Außenseiter

Künstler:


Horst Janssen








News von heute

Ernst Gisel gestorben

Ernst Gisel gestorben

Weitere Mittel für die Erforschung von Benin-Bronzen

Weitere Mittel für die Erforschung von Benin-Bronzen

Digitales Kippenberger-Wochenende in Essen

Digitales Kippenberger-Wochenende in Essen

News vom 11.05.2021

VR Kunstpreis an Lauren Moffatt

VR Kunstpreis an Lauren Moffatt

Neu in Hannover: Seltenes Selbstbildnis von Wilhelm Busch

Neu in Hannover: Seltenes Selbstbildnis von Wilhelm Busch

Künstlerakademien für Kunstfreiheit in Ungarn

Künstlerakademien für Kunstfreiheit in Ungarn

News vom 10.05.2021

Tatjana Danneberg in Salzburg

Tatjana Danneberg in Salzburg

Düttmann-Stipendium für Selma Doborac

Düttmann-Stipendium für Selma Doborac

Turner Prize 2021: Eine Angelegenheit für Künstlerkollektive

Turner Prize 2021: Eine Angelegenheit für Künstlerkollektive

Helmut Jahn tödlich verunglückt

Helmut Jahn tödlich verunglückt

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Döbele Kunst Mannheim - Gerhard Hoehme: Borkenbild Gelb, 1958, Öl und Collage auf Hartfaser, 51x35 cm

Unser Programm der art KARLSRUHE in Mannheim: Face to Face- Our Classics und Igor Oleinikov - Lichtmagie
Döbele Kunst Mannheim

Galerie Frank Fluegel - Mr. Brainwash Banksy Thrower

neue Mr. Brainwsh Arbeiten eingetroffen. Unikate direkt aus den USA,
Galerie Frank Fluegel

Galerie Frank Fluegel - Alex Katz | Yello Flags 4

Alex Katz Yellow Flags 4 Edition veröffentlicht
Galerie Frank Fluegel

Galerie Frank Fluegel - XOOOOX - Unikat

XOOOOX Hyena neues Unikat verfügbar
Galerie Frank Fluegel

Kunsthaus Lempertz - Karl Friedrich Schinkel zugeschrieben, Bronze-Tischleuchter zur Aufstellung vor einem Spiegel, Ende 18. Jahrhundert

Lempertz’ königliche Auktion
Kunsthaus Lempertz

Galerie Frank Fluegel - sadfasdf

Derrick Adams Party Guest neu bei FRANK FLUEGEL GALERIE
Galerie Frank Fluegel





Copyright © '99-'2021
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce