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Blinky Palermos grafisches Werk in Köln

in der Ausstellung „Blinky Palermo. Die gesamten Editionen. Schenkung Ulrich Reininghaus“

Das Kölner Museum Ludwig zeigt in diesem Frühjahr in einer Überblicksschau das grafische Werk von Blinky Palermo. Der 1943 als Peter Heisterkamp in Leipzig geborene Künstler stellte in seinen Arbeiten immer wieder die Grundpfeiler der Malerei zur Diskussion. Was ist ein Bild? Was definiert die Form- und Farbgebung von Kunstwerken? Gerade im Medium der Druckgrafik thematisierte Palermo häufig den abstrakten Gehalt von konkreten Formen. Punkte, Linien und Flächen wurden zu den Protagonisten seiner oftmals in Auflagen erschienenen Lithografien sowie Sieb- und Offsetdrucke. Mit diesen Arbeiten auf Papier erweiterte Palermo nicht nur sein Werk, sondern brachte seine künstlerischen Anliegen verdichtet zum Ausdruck. So reproduzierte er sowohl Bildelemente, die er zuvor sorgfältig vorbereitet und konzipiert hatte, wie auch Zufälligkeiten, die beim Arbeitsprozess von Hand Eingang in die Werke fanden. Außerdem nutzte der Absolvent der Düsseldorfer Akademie die serielle Fertigung der Drucke, um den Statuswandel der Kunst im technischen Zeitalter zu erforschen.

Mit seinen Arbeiten kommentierte und reagierte Blinky Palermo auch immer wieder auf aktuelle Tendenzen in der Kunst. Als er 1970 gemeinsam mit seinem Freund Gerhard Richter in die USA reiste, setzte er sich beispielsweise mit dem Abstrakten Expressionismus und der aufstrebenden Minimal Art auseinander. Aus dieser Zeit präsentiert das Museum Ludwig den Siebdruck „Ohne Titel, mit rotem Strich“. Hier wird die Bildfläche durch einen senkrechten roten Strich halbiert, ein Bildelement, das auf Barnett Newmans „Zip-paintings“ anspielt, mit denen der Amerikaner die figürliche Malerei hinter sich lassen wollte. Palermo versah diesen Strich nun mit einer grauen gestischen Farbfläche auf der rechten Seite. Auf diese Weise verlieh er der Arbeit ein spontanes und unkontrollierbares Moment, das auf den künstlerischen Eigenwert des Bildes pocht und Newmans Vorstellung von einem absolut gegenstandslosen Bild hinterfragt.

Ermöglicht wurde die Ausstellung durch eine Schenkung des Kölner Sammlers Ulrich Reininghaus. So besitzt das Museum seit 2018 sämtliche Palermo-Grafiken. Der Kölner Bestand umfasst nicht nur die seriellen Editionen, sondern auch alle Probedrucke und Einzelblätter. Im Vorfeld der Ausstellung konnte die Sammlung wissenschaftlich aufgearbeitet werden, so dass der Ausstellungskatalog eine aktualisierte Fassung des vergriffenen Werkverzeichnisses der Palermo-Grafiken beinhaltet.

Die Ausstellung „Blinky Palermo. Die gesamten Editionen. Schenkung Ulrich Reininghaus“ läuft bis zum 3. Mai. Das Museum Ludwig Köln hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, an jedem ersten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 11 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Der Katalog kostet im Museum 29 Euro.

Museum Ludwig
Heinrich Böll Platz
D-50667 Köln

Telefon: +49 (0)221 – 221 26 165
Telefax: +49 (0)221 – 221 24 114

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Veranstaltung vom:


18.01.2020, Blinky Palermo. Die Editionen - Schenkung Ulrich Reininghaus

Bei:


Museum Ludwig Köln

Kunstsparte:


Grafik

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Bericht:


Knapp, konkret, doch voller Zauber

Bericht:


Die Rückkehr des Blinky Palermo

Variabilder:

Blinky Palermo, Ohne Titel (Mit rotem Strich), 1970
Blinky Palermo, Ohne Titel (Mit rotem Strich), 1970

Variabilder:

Blinky Palermo, Blaues Dreieck, 1969
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 Palermo, Auto, 1972
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