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Trauer um Elisabeth Wild

Die gebürtige Wienerin Elisabeth Wild ist in Guatemala gestorben

Elisabeth Wild ist am vergangenen Dienstag in ihrer Wahlheimat Panajachel in Guatemala im Alter von 98 Jahren verstorben. Das teilte ihre Tochter Vivian Suter über die Galerie Proyectos Ultravioleta mit. Bis zuletzt habe die Künstlerin jeden Tag eine Collage gefertigt. Neben kräftig bunten Farben und geometrischen Grundformen verwendete sie dafür Ausschnitte aus Zeitschriften, die sie in einem täglichen Ritual durchblätterte. Die gebürtige Wienerin kam am 6. Februar 1922 zur Welt. Als Kind eines jüdischen Vaters und einer katholischen Mutter musste Elisabeth mit ihren Eltern vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten fliehen. Zuvor hatte sie an der Akademie der bildenden Künste Wien Malerei studiert. Ab 1938 setzte sie ihre Ausbildung im Exil in Buenos Aires fort.

Um Geld zu verdienen, arbeitete Elisabeth Wild in einer Textilfirma und entwarf Muster und Motive für die Stoffe. So lernte sie ihren späteren Ehemann August Wild kennen. Ab 1962 lebte die junge Familie mit ihrer Tochter in der Schweiz, der Heimat von August Wild, da sich das politische Klima in Argentinien unter Juan Perón zunehmend verschärft hatte. Dort führte Elisabeth Wild ein Antiquitätengeschäft und spezialisierte sich auf die Restaurierung historischer Möbel.

1996 zog sie zu ihrer Tochter, der Malerin Vivian Suter, nach Guatemala. Dort lebten die beiden und arbeiteten an ihrer Kunst. Zu Elisabeth Wilds größten Erfolgen zählt ihr Beitrag für die 14. Documenta im Jahr 2017: In der Schau in Athen war sie in einem Pavillon auf dem Musenhügel Philopappos mit direktem Blick auf die gegenüberliegende Akropolis mit vierzig farbintensiven Collagen vertreten, die anschließend auch in Kassel zu sehen waren.

Ihren eigenen Durchbruch in Großbritannien hat Elisabeth Wild nicht mehr erleben können. Ab Mai ziert dort ihr Design die Linienpläne der Londoner U-Bahn. Parallel wird im Juni eine Installation ihrer Tochter Vivian Suter in der Stratford Station enthüllt werden. Das Museum Moderner Kunst in Wien zeigt ab März 2021 eine Retrospektive zu Elisabeth Wild, die sie größtenteils noch selbst erarbeiten konnte.

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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Elisabeth Wild








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