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Schweinfurt präsentiert Malerinnen und Maler auf Augenhöhe

Caroline Bardua, Johanna Henriette Schopenhauer, geb. Trosiener (1766-1838), mit ihrer Tochter Luise Adele Schopenhauer (1797-1849) vor der Staffelei, um 1806

Das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt widmet sich seit dem Wochenende in der Schau „Talent kennt kein Geschlecht“ Malern und Malerinnen des Klassizismus und der Romantik. Werke von 16 Künstlerinnen, darunter von Angelika Kauffmann, Caroline Bardua, Marie Ellenrieder, Barbara Krafft, Catharina Sattler und Louise Seidler, und von 20 Männern bilden die rund 90 Exponate, die nach vergleichbaren Themen und Techniken gegliedert sind. Mehrere Arbeiten werden der Öffentlichkeit erstmals präsentiert. Kurator und Museumsleiter Wolf Eiermann teilte die Themenkreise in acht chronologisch angelegte Sektionen, die einen Bogen vom Stillleben über höfische Porträts, Familie und Geselligkeit bis hin zu Italien und Raffael als Vorbild spannen. Durch die Gegenüberstellung mit Werken von männlichen Zeitgenossen bietet sich die Möglichkeit, Vergleiche hinsichtlich der Themenbehandlung, der Qualität wie auch der Bildtraditionen der Zeit von circa 1770 bis 1840 zu ziehen. Die Ausstellung untersucht zudem die Frage des historisch einzuordnenden Rollenbildes als Frau und Künstlerin.

Erhielten Künstlerinnen in früheren Epochen allenfalls den Status von Ausnahmetalenten, erfolgte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts unter Malerinnen ein Aufbruch zu einer vermehrt vernetzten Gruppe. Dennoch trafen sie bei ihren männlichen Kollegen auf starke Vorurteile. Auch Künstler, die mit Kolleginnen befreundet waren, sahen ihr Handeln im Zusammenhang mit dem gesellschaftlich geforderten Rollenbild der Frau. Wilhelm von Kügelgen sagte etwa in Bezug zur Malerin Caroline Bardua: „An Ausdauer, Fleiß und Konzeptionsfähigkeit übertraf sie ihr Geschlecht.“ Das Qualitätskriterium war also nicht die Kunst ihrer Zeit, sondern die Kunst der Frauen.

1834 forderte die englische Kunstschriftstellerin Anna Jameson von Malerinnen, dass in ihren Werken der „weibliche Verstand“ und ihre Hand als eigene Macht zum Ausdruck kommen sollten. Auf ihren Reisen nach Italien, an den Rhein und nach Weimar traf Jameson, die als Tochter des Miniaturmalers Denis Brownell Murphy früh künstlerische Anregungen erhielt, auf führende deutsche Künstlerinnen. Die Schriftstellerin reihte sie beginnend mit Raffael in die Geschichte der Malerei ein, was keine Selbstverständlichkeit war. So hieß es etwa, dass die von Frauen gemalten Bilder sich in ihrer Qualität nicht mit denen der Männer messen konnten. Aufgrund der damaligen Ausstellungspraxis war die Revision dieser Ansicht schwierig, da nur wenige Künstlerinnen ihre Arbeiten öffentlich präsentieren konnten.

Die Ausstellung „Talent kennt kein Geschlecht. Malerinnen und Maler der Romantik auf Augenhöhe“ läuft bis zum 10. Mai. Das Museum Georg Schäfer hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, dienstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Das Haus bleibt am 25. Februar geschlossen. Der Eintritt beträgt 11 Euro, ermäßigt 9 Euro. Am Internationalen Frauentag am 8. März ist der Eintritt für Frauen und Mädchen kostenlos. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Museum Georg Schäfer
Brückenstraße 20
D-97421 Schweinfurt

Telefon: +49 (0)9721 – 51 48 20
Telefax: +49 (0)9721 – 51 48 31

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


16.02.2020, Talent kennt kein Geschlecht - Malerinnen und Maler der Romantik auf Augenhöhe

Bei:


Museum Georg Schäfer

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Zeichnung

Stilrichtung:


Biedermeier

Stilrichtung:


Romantik

Stilrichtung:


Klassizismus

Bericht:


Couragiert, vergessen, wiederentdeckt

Variabilder:

Caroline Bardua, Johanna Henriette Schopenhauer, geb. Trosiener (1766-1838), mit ihrer Tochter Luise Adele Schopenhauer (1797-1849) vor der
 Staffelei, um 1806
Caroline Bardua, Johanna Henriette Schopenhauer, geb. Trosiener (1766-1838), mit ihrer Tochter Luise Adele Schopenhauer (1797-1849) vor der Staffelei, um 1806








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