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Der Symbolist Albert Trachsel in Solothurn

Albert Trachsel, L’île des arbres en fleurs (Traumlandschaft), um 1912/13

Das Kunstmuseum Solothurn entdeckt den Maler, Zeichner und Aquarellisten Albert Trachsel wieder. Passend zu seinem symbolistischen Hauptwerk entschieden sich die Kuratoren Robin Byland und Christoph Vögele dazu, die Retrospektive Trachsels in der ursprünglichen Galerie-Etage des 1902 erbauten Museums zu präsentieren. Zu sehen sind Traumlandschaften, kosmische Themen, Bergbilder, Selbstporträts und Stillleben, die Trachsel in für ihn charakteristischen kräftigen und strahlenden Farben darstellte. Die Schau vereint rund 100 Exponate aus allen Schaffensphasen des Künstlers und knüpft an die letzte Einzelausstellung an, die 1984/85 im Musée d’art et d’histoire Genf, im Kunstmuseum Solothurn sowie in der Städtischen Galerie Freiburg i.Br. zu sehen war.

1863 in Genf geboren, studierte Albert Trachsel Architektur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Sein Frühwerk ist durch eine zeichnerische Gegenüberstellung realer und erfundener Architekturmotive in der Schau vertreten. In Paris besuchte der Künstler die École des Beaux-Arts, trat Ende der 1880er Jahre in den Kreis der Symbolisten ein und lernte unter anderen Auguste Rodin, Paul Gauguin und Paul Verlaine kennen. 1892 stellte Trachsel zusammen mit Ferdinand Hodler und Félix Vallotton am ersten Rosenkreuzer-Salon seine Fantasiearchitekturen „Fêtes réelles“ aus. Die aquarellierten Entwürfe dieser Arbeit seien ein besonderer Höhepunkt seines Schaffens, da die darin sichtbare Fantastik und Tiefgründigkeit den Ausgangspunkt für Trachslers internationale Wiederentdeckung böten, so die Kuratoren.

1901 kehrte der Künstler nach Genf zurück und sattelte dort auf die autodidaktisch erlernte Ölmalerei um. Von 1905 bis 1914 widmete er sich seinen großformatigen symbolistischen Traumlandschaften, die als sein Hauptwerk gelten, etwa „L’île des arbres en fleurs“ um 1912/13 mit einem flächigen Regenbogenmuster. Die Kuratoren stellen den symbolistischen Landschaften die Selbstbildnisse und Stillleben wie „Oranges et citrons“ um 1914 gegenüber, die eine expressive Palette und Trachsels Nähe zur Moderne spiegeln. Die frühen fantastischen Architekturzeichnungen stehen im Kontrast zu den naturalistischeren, jedoch noch stark idealisierten Landschaften am Ende seines Schaffens. Der letzte Saal ordnet Trachsel in sein künstlerisches Umfeld ein, zu dem unter anderem Alexandre Perrier, Cuno Amiet oder Giovanni Giacometti gehörten. Die Arbeiten unterstreichen Trachsels große Bandbreite an Themen, wie auch an künstlerischen Stilen. Dafür steht etwa das frühe Aquarell „Der Blitz“, in dem der Künstler die Komposition auf ein abstraktes diagonales Muster herunterbrach.

Die Ausstellung „Albert Trachsel (1863-1929): Eine Retrospektive“ ist bis zum 7. Februar 2021 zu sehen. Das Kunstmuseum Solothurn hat dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog zu 46 Schweizer Franken im Verlag Scheidegger & Spiess.

Kunstmuseum Solothurn
Werkhofstrasse 30
CH-4500 Solothurn

Telefon: +41 (0)32 – 624 40 00
Telefax: +41 (0)32 – 622 50 01

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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24.10.2020, Albert Trachsel (1863–1929) - Eine Retrospektive

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