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Helga de Alvear-Museum in Cáceres eröffnet

Das Museo de Arte Contemporáneo Helga de Alvear in Cáceres ist eröffnet

Gestern haben König Felipe VI. von Spanien und seine Frau Letizia den Neubau des Museo de Arte Contemporáneo Helga de Alvear in Cáceres eröffneten. Damit verfügt die Hauptstadt der Region Extremadura nun über ein bedeutendes Museum für Kunst seit den 1950er Jahren und spielt in einer internationalen Liga mit. Das Museum baut auf der Privatsammlung der deutschstämmigen Galeristin Helga de Alvear auf, die dafür mehr als 3.000 Werke, darunter Arbeiten von Tacita Dean, Louise Bourgeois, Olafur Eliasson, Damien Hirst, Doris Salcedo und Wassily Kandinsky, der spanischen Stadt an der Grenze zu Portugal überließ. In der Eröffnungsschau gibt Kurator José María Viñuela mit 150 Exponaten einen Überblick über die profilierte Sammlung, unter anderem mit Werken von David Claerbout, Ana Prada, Carlos Bunga, Nan Goldin, Günther Förg, Candida Höfer oder Pablo Picasso. Eine seltene Ausgabe von Francisco de Goyas „Los Caprichos“ von 1799 ergänzt die Schau und zeigt mit Werken von Marcel Dzama, Slater Bradley oder Arnulf Rainer, welchen Einfluss die berühmte Grafikfolge auf nachfolgende Künstlergenerationen ausübte. Hinzu kommen Arbeiten von Joseph Beuys, Cy Twombly, Katharina Grosses raumgreifende Farbbälle und -eier „Faux Rocks“ von 2006 oder Ai Weiweis rot glühender großdimensionierter Kronleuchter „Descending Light“ von 2007.

Die 1936 in Kirn an der Nahe geborene Helga de Alvear, Erbin der Rheinischen Kunststoffwerke, lebt seit 1957 in Madrid und heiratete zwei Jahre später den spanischen Architekten Jaime de Alvear. Seit 1980 arbeitete sie in der Galerie Juana Mordó, die sie nach dem Tod der Kunsthändlerin ab 1984 weiterführte. Zehn Jahre später eröffnete Helga de Alvear unter eigenem Namen neue Räume in Madrid und baute sie mit Video- und Konzeptkunst, Fotografie, Skulptur und Installationen, aber auch Malerei und Zeichnung zu einer der renommiertesten Galerien des Spaniens aus. Im Museum ist etwa auch Steve McQueens Videoarbeit „Giardini“ von 2009 zu sehen, die thematisiert, was nach der Biennale von Venedig auf dem Giardini-Gelände übrigbleibt. Zudem war Helga de Alvear 1982 eine der Mitbegründerinnen der Arco in Madrid, die sich zur wichtigsten Messe für moderne und zeitgenössische Kunst in Spanien entwickelt hat.

2006 rief die Galeristin für ihre seit 1967 aufgebaute Privatsammlung dann die Fundación Helga de Alvear ins Leben. In einem ersten Schritt öffnete 2010 das Visual Arts Centre in der Casa Grande, einem Gebäude von 1910, in der historischen Altstadt von Cáceres. Der jetzt eröffnete Anbau mit 8.000 Quadratmetern wurde von dem spanischen Büro Tuñón Arquitectos entworfen. Das neue, kubisch streng gegliederte Museum kostete rund 10 Millionen Euro, die Hälfte dieser Summe spendete Helga de Alvaer selbst, den Rest trugen Institutionen der Region.

Centro de Artes Visuales Fundación Helga de Alvear
Pizarro, 8
ES-10003 Cáceres

Telefon: +34 (0)927 – 626 414
Telefax: +34 (0)927 – 226 853

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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