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Robert Schneider gestorben

Der Hamburger Maler Robert Schneider ist tot. Wie seine Witwe Ev Schneider mitteilte, starb der 76jährige am 21. Februar nach kurzer schwerer Krankheit. Bekannt ist der 1944 im Breisgau geborene Künstler für seine naturgetreuen Darstellungen von Industriegebäuden und -landschaften, von Katastrophen, Naturphänomenen, Stadtveduten oder Menschenbildern. In der Mitte der 1960er Jahre wurde Schneiders Interesse an gegenständlicher Malerei geweckt. Als Vertreter des Neuen Realismus zeigt er in seinen beeindruckenden fotorealistischen Werken die Eingriffe des Menschen in die Umwelt. Schneiders Kompositionen zeugen oft von einer Weite und Ruhe, die einen starken Kontrast zum Dargestellten bilden und das politische Denken und die Kritik des Künstlers offenbaren. So steht beispielsweise in seinem Acrylbild „Schlachthof I“ ein auf den ersten Blick wenig sagender metallischer Rollwagen in einer Industriehalle, deren Wände gefliest sind und deren Boden vom Putzen nass glänzt. Lässt man dieses nur in Grautönen gehaltene Bild wirken, erkennt man die kalte und unnatürliche Gesetzmäßigkeit des Schlachtbetriebes.

Robert Schneider wurde Ende des Zweiten Weltkriegs in Buchheim bei Freiburg geboren. Das konfliktgeladene Elternhaus verließ er früh, um durch Europa zu reisen und Ideen für seine Kunst zu sammeln. Beeinflusst von den Surrealisten, analysierte Schneider die Gesellschaft und das menschliche Sammeln, fertigte detaillierte Arbeitsskizzen an und präsentierte bei seinen Schöpfungen tatsächliche Orte wie Bitterfeld, Katowice, Auschwitz, Verdun, Bremen-Farge und Baku, um seine eigentliche kritische Einschätzung der Lage auf die Leinwand zu bannen. Das Resultat seiner Betrachtungen war der Zyklus „Jahrhundertreflexion“. Als wenig ermutigende Zukunftsvisionen entstanden die Bildfolge „Öl“ und die Serien „Fisch“ und „Fleisch“. Bei aller inhaltlichen Schwere ist den Bildern eine Freude an Komposition und Kolorit zu eigen. Schneiders Schaffen wurde unter anderem in der Kunsthalle Wilhelmshaven, im Schlesischen Museum in Katowice, im Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück oder im Westfälischen Industriemuseum in Hattingen präsentiert. 2014/15 war er mit einer Personale im Kunstraum Dangast vertreten, 2018 im Mittelrhein Museum in Koblenz.

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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