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Oberrheinische SchUM-Stätten sind Welterbe

Der Friedhof Judensand in Mainz gehört nun zum UNESCO-Welterbe

Der Judenhof in Speyer, der Wormser Synagogenbezirk mit dem Friedhof Heiliger Sand und der Alte jüdische Friedhof Mainz sind zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt worden. Die auf das 10. Jahrhundert zurückgehenden SchUM-Stätten zeugen von der langen und wechselvollen Geschichte der drei jüdischen Gemeinden und sind von nun an die 50. Welterbestätte in Deutschland. Die Bezeichnung SchUM setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der drei hebräischen Städtenamen zusammen: Schpira, Warmaisa und Magenza. Sie gelten als Wiege des aschkenasischen Judentums. SchUM-Gelehrte erließen hier vor 1.000 Jahren religionsrechtliche Reformen, verfassten Liturgien und Gebete, die seither Bestand haben. Das Verbot der Polygamie im europäischen Judentum geht ebenso auf die SchUM-Gemeinden zurück wie eine Reform des Scheidungsrechts, das die Position der Frauen stärkte, und das Briefgeheimnis.

„Von Speyer, Worms und Mainz gingen im Mittelalter entscheidende Impulse für die Entwicklung des Judentums in Europa aus“, erläutert Maria Böhmer, die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission. „Die drei jüdischen Gemeinden waren Anziehungspunkt für Gelehrte aus nah und fern, sie brachten richtungsweisende Reformen auf den Weg und setzten architektonische Maßstäbe“, so Böhmer. „Die Kultur der SchUM-Gemeinden wurde von der Begegnung und dem Austausch mit ihrem christlichen Umfeld tief geprägt, war aber immer wieder bedroht. Die Geschichte der jüdischen Gemeinden am Rhein ist auch eine Geschichte jahrhundertelanger Verfolgung, von den Pogromen des Mittelalters bis zur fast völligen Auslöschung des europäischen Judentums im Holocaust.“

Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt, betonte, dass die Ernennung ein Sinnbild für die Verpflichtung sei, dem Weg des Friedens und der Versöhnung zu folgen: „Hierfür ist der Wiederaufbau der von den Nationalsozialisten zerstörten Wormser Synagoge eine wichtige Wegmarke.“ Das UNESCO-Welterbekomitee tagt virtuell noch bis zum 31. Juli. Auf der Liste des UNESCO-Welterbes stehen aktuell mehr als 1.140 Kultur- und Naturstätten in 167 Ländern.

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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