Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 23.09.2021 Auktion 402: Graphik und Gemälde 15. bis 20. Jh. sowie Moderne, Post War & Contemporary Art

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Anzeige

Brandung bei Knokke, 1895 / Max Schlichting

Brandung bei Knokke, 1895 / Max Schlichting
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

ohne Titel / Günther Uecker

ohne Titel / Günther Uecker
© Galerie Luther


Anzeige

Madonna del Ponte II / Doris Ziegler

Madonna del Ponte II / Doris Ziegler
© Döbele Kunst Mannheim


Anzeige

Kleine Bucht II (Rio), 1930 / Leo Putz

Kleine Bucht II (Rio), 1930 / Leo Putz
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel - Chromatische Konstellation, 2015 / Heinz Mack

Ohne Titel - Chromatische Konstellation, 2015 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Ferdinand Hodler in Berlin

Ferdinand Hodler, Die Nacht, 1889/90

Zur Berlin Art Week würdigt die Berlinische Galerie seit dem Wochenende den Maler Ferdinand Hodler und legt erstmals den Fokus auf die Schaffensphase des Schweizers zwischen 1898 und dem Beginn des Ersten Weltkrieges, in der Hodler fast jährlich in der deutschen Hauptstadt ausstellte. Werken vo Vertretern der Berliner Secession, unter anderem von Lovis Corinth, Walter Leistikow, Hans Thoma und Julie Wolfthorn, rahmen rund 50 Arbeiten des Symbolisten, darunter 30 aus dem Bestand des Kunstmuseums Bern. Die Schau präsentiert neben idealistischen Figurenkompositionen auch ausdrucksstarke Porträts sowie charakteristische Landschaftsansichten Hodlers.

Bei ersteren vermischt Ferdinand Hodler teils hagere Gestalten eines Egon Schiele mit floralen Jugendstilmotiven eines Gustav Klimt und den mystischen Welten eines Gustave Moreau oder Francisco de Goya. So scheinen die auf oder unter dunklen Tüchern lagernden Protagonisten seines Querformats „Die Nacht“ von 1889/90 zunächst in einen traumlosen und schweren Schlaf gefallen. Die Ruhe wird jedoch durch einen angsterfüllten Mann in der Mitte des Bildes gestört, der mit verzerrtem Gesicht versucht, eine in ein schwarzes Tuch gehüllte, kauernde Gestalt von seinem Unterleib zu schieben. Hat Goyas Alp seine Träume gestört? Freundlicher und in Klimtscher Manier präsentiert sich im Gegensatz dazu die „Heilige Stunde“ von 1911: Vier Frauen, womöglich Musen, in langen blauen Gewändern und lockeren Haarknoten haben auf einer Bank inmitten eines Meeres aus weißen und roten Blumen Platz genommen und posieren mit anmutigen Drehungen des Oberkörpers für den Betrachter. In manchen Porträts, darunter dem Selbstbildnis von 1916 oder dem „Blick ins Unendliche“ von 1915, lässt sich ausgehend von dem breiten Pinselstrich und der in Ockertönen gehaltenen Palette eine Parallele zu den Werken Paul Cézannes herstellen.

Nach ersten Präsentationen in der Schweiz erlangte Ferdinand Hodler durch Beziehungen nach Wien, Paris oder München auch international Bekanntheit. In der deutschen Hauptstadt konnte man seine Werke auf der Großen Berliner Kunstausstellung, in der Berliner Secession und in den Galerien von Fritz Gurlitt und Paul Cassirer bewundern. Letzterer führte Hodler durch die Beteiligung an einer Gruppenausstellung 1907, in der das naturalistische Frühwerk des Schweizers sowie Porträts und Landschaften gezeigt wurden, in die Berliner Gesellschaft ein. Eine von Cassirer organisierte Einzelschau im Jahr 1911, die auch in Frankfurt am Main und München zu sehen war, machte den symbolistischen Maler insbesondere auf Grund seiner strahlenden, in Blautönen gehaltenen Berglandschaften in Sammlerkreisen beliebt. Mit seinen auf Konturen basierenden Kompositionen in freier Farb- und Formensprache gilt Hodler heute als Wegbereiter des Expressionismus und der Abstraktion, die ab 1910/11 Einzug in die Berliner Kunstszene hielten.

Die Ausstellung „Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne“ läuft bis zum 17. Januar 2022. Die Berlinische Galerie ist täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 9 Euro. Begleitend zur Schau erscheint ein Katalog zu 39,90 Euro im Wienand Verlag.

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124-128
D-10969 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 78 902 600
Telefax: +49 (0)30 – 78 902 700


13.09.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 17

Seiten: 1  •  2

Events (1)Adressen (1)Kunstsparten (1)Stilrichtungen (2)Berichte (2)Variabilder (9)Künstler (1)

Veranstaltung vom:


10.09.2021, Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne

Bei:


Berlinische Galerie

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Moderne Kunst

Stilrichtung:


Symbolismus

Bericht:


Zwei ungleiche Freunde

Bericht:


Vernetzung als Schlüssel zum Erfolg

Variabilder:

Ferdinand Hodler, Selbstbildnis, 1916
Ferdinand Hodler, Selbstbildnis, 1916

Variabilder:

Ferdinand Hodler, Thunersee von Leissigen aus, 1904
Ferdinand Hodler, Thunersee von Leissigen aus, 1904








News von heute

100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden

100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden

News vom 17.09.2021

Roland Nachtigäller übernimmt Insel Hombroich

Roland Nachtigäller übernimmt Insel Hombroich

Alicja Kwade in der Berlinischen Galerie

Alicja Kwade in der Berlinischen Galerie

Justus Bier Preis für Ute Stuffer und Axel Heil

Justus Bier Preis für Ute Stuffer und Axel Heil

Tomas Schmit zweimal in Berlin

Tomas Schmit zweimal in Berlin

News vom 16.09.2021

Gallery Weekend startet in Berlin

Gallery Weekend startet in Berlin

Neue Stelle für Jirí Fajt in Dresden

Neue Stelle für Jirí Fajt in Dresden

Deutsche Bank zeichnet Artists of the Year aus

Deutsche Bank zeichnet Artists of the Year aus

Hito Steyerl lehnt Bundesverdienstkreuz ab

Hito Steyerl lehnt Bundesverdienstkreuz ab

Berlin Art Week gestartet

Berlin Art Week gestartet

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

KUNST KÜSST WACH
Ketterer Kunst Auktionen

Neumeister Münchener Kunstauktionshaus - Kaffeekanne, Malerei Johann Georg Mehlhorn d.J. zugeschrieben, Meissen um 1723

Herbstauktion bei Neumeister in München
Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Kunsthaus Lempertz - Mundugumor-Figur vom Yuat-Fluss, Papua-Neuguinea

Glänzendes Ergebnis
Kunsthaus Lempertz

Galerie Frank Fluegel - Punk me Tender

Punk Me Tender neu bei FRANK FLUEGEL GALERIE
Galerie Frank Fluegel

Galerie Frank Fluegel - Hunt Slonem

Hunt Slonem neu bei FRANK FLUEGEL GALERIE
Galerie Frank Fluegel





Copyright © '99-'2021
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce